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Hundewelpen ausgesucht und das Wohngebiet des Ex-Partner aufgesucht
 

Im Traum habe ich mir einen freundlichen, süßen Hundewelpen-Mischling ausgesucht, obwohl ich keinen wollte und in der Realität keinen will und teilweise sogar Angst vor Hunden habe. Aber dieser Welpe war so süß, charmant und zutraulich, der Welpe wollte nicht von meiner Seite weichen. Also nahm ich ihn mit. Ich nahm in an die Leine, obwohl ich wußte er würde mir folgen (ich rede immer von er, bin mir aber sicher, es war ein weiblicher Hund). Ich hatte das Bedürfnis, den Hund meinem Expartner zu zeigen, aber ich war mir nicht sicher, ob er mich überhaupt reinlassen würde bzw. sehen wollte. Daher ging ich am Haus vorbei in den Edeka-Laden. Ich ging am anderen Ende wieder raus (obwohl der Originalladen keinen zweiten Ausgang für Kunden hat) und landete in einem großmarktähnlichen Schlachthof, der so ein Labyrinth war, daß ich am Ende irgendwo rauskam, wo ich mich nicht auskannte. Ich versuchte Rückschlüsse auf die Richtungswechsel innerhalb des Labyrinths zu nehmen, um zu erfahren wo ich mich befand. Aber ich konnte es nicht. Ich ging dann, wieder draußen, um diesen Großmarkt herum, es kam mir bekannt vor, aber ich konnte es beim besten Willen nicht zuordnen.
Jutta
 
Deutung: Hundewelpen ausgesucht und das Wohngebiet des Ex-Partner aufgesucht
Liebe Träumerin, diesen Traum kann man von hinten aufzäumen. Labyrinth. Du gehst irgendwo hin, betrittst ein unbekanntes Terrain. Immerhin findest du den Weg heraus. Aber wo du ankommst, bist du noch nicht am Ziel und noch nicht "zuhause". Der Traum zeigt deine Sehnsucht, deine Befürchtungen und einen Versuch, einen Weg zu finden. Das gelingt dir noch nicht, weil dir noch nicht klar ist, was du willst. Du bist auch noch nicht dein eigener Herr. Du bist mutig, denn du gehst offenbar ziemlich unbeeindruckt durch alles durch und findest auch einen Ausgang. Du hast also eine gewisse Konsequenz, aber trotzdem hältst du noch nicht die Zügel in der Hand.

Du nimmst einen Welpen mit, obwohl du keinen Hund willst. Du willst zu deinem Exfreund, gehst aber nicht hin. Du hast Angst vor Ablehnung. Du möchtest ihm etwas Schönes zeigen, hast aber Angst davor, dass er dich ablehnt (nicht zu sich reinlässt). Das sind alles Zwiespältigkeiten. Du bist also mit dir noch nicht "eins". Denn wenn du es wärest, dann würdest du deinen Exfreund aufgesucht haben. Du würdest es darauf ankommen lassen. Wenn du bei ihm keinen Erfolg hättest, okay, dann wüsstest du endgültig, woran du mit ihm bist.

Einen Exfreund zu haben, bei dem du Angst vor seiner ablehnenden Haltung hast, kann eigentlich kein wahrer Freund sein oder gewesen sein. Vor einem dich wirklich liebenden Menschen hat man keine Angst. Nun gut, du bist ja dran vorbeigegangen. Aber was kommt dann? Und hier kommt die nächste Unsicherheit. Du gerätst in ein Labyrinth und fühlst nicht, dass du irgendwo angekommen bist, auch wenn du das Labyrinth verlassen konntest. Also, das Neue erscheint dir ungewiss.

Deine Zuneigung zu dem Welpen zeigt deine Sehnsucht nach etwas oder jemand, der dir gern folgt und für dich da ist. Es ist eine Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit, nach Nähe. Ein Hund kann dir das nicht wirklich geben, wonach du dich sehnst. Deswegen willst du im richtigen Leben auch keinen Hund.

Du stehst also noch etwas unter dem Eindruck der letzten Beziehung und weißt noch nicht so recht, wo der neue Weg hingehen soll. Im Grunde brauchst du wohl noch etwas Zeit, bis du weißt, was du wirklich willst. Dieser Traum zeigt in dieser Hinsicht noch keine klare Linie. Es ist ein Übergangstraum.

Ich denke, dass es gut ist, wenn du an deinem Wunsch nach einer liebevollen Beziehung festhältst. Ich bin immer der Meinung, dass wenn man fest an etwas glaubt, zum Beispiel daran, dass man mit einem liebevollen Partner zusammenlebt, dass das wie so oft im Leben eine sich selbst erfüllende Erwartung ist.
Klaus
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