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Meine Tochter hat ein Bein gebrochen!
 

In meinem Traum bin ich im Kindergarten meiner 3 1/2 jährigen Tochter.
Ich sehe wie sie nach hinten in die sporthalle geht da wo die ganz kleinen sind(Kinderkrippe).
Plötzlich kommt sie zurück und zeigt mir ihr rechtes Bein :auf dem Oberschenkel waren wie Brustzitzen 3 stück zu sehen die geschwollen waren...am unterschenkel sah ich das er gebrochen und dick war.
Ich habe sofort meinen Mann gesucht und der sollte einen krankenwagen bestellen!in der Zeit habe ich der Erzieherin die Meinung geagt .Meine Tochter habe ich in meine Arme gelegt und sie sah nicht gut aus..etwas blut kam von dem Oberschenkel raus (von den Brustzitzen).DEr Krankenwagen kam und kam nicht.ich entschloss selbst mit meinen Mann ins krankenhaus zufahren habe mich mit meiner tochter auf dem Arm ins auto gesetzt und mein mann für mich dann ins krankenhaus und da wurde ihr geholfen!Puh war für mich ganz schlimm dieser TRaum! hatte danach solche angst dasetwas passiert!
 
Deutung: Meine Tochter hat ein Bein gebrochen!
Liebe Träumerin, es scheint zunächst ein Traum zu sein mit einem zukunftsweisenden Erlebnis. Doch kann ich dich beruhigen, es ist kein "Wahrtraum", also kein Traum, der realistisch genug ist, um als ein sich erfüllender Traum gesehen zu werden. Der Traum scheint zwar viele realistische Momente zu enthalten, aber eben auch viele unrealistische Momente. Der Traum ist also in dieser Form nicht zukunftsrelevant. Und du brauchst keine Angst zu haben. Deine Tochter hat selbst mit dem Inhalt wenig zu tun.

Das bedeutet, man kann den Traum symbolisch deuten. Dein Traum spiegelt deine Ängste wieder. Brustzitzen am Bein. Man staunt immer wieder, wie einfallsreich das Taum-Bewusstsein ist. Der Oberschenkel als Teil vom Bein symbolisiert das Gehen und das Stehen. Also Beweglichkeit und Standfestigkeit. Die ist bei deiner Tochter eingeschränkt. Auch der Unterschenkel ist betroffen. Eine Tochter symbolisiert Unternehmungslust, Zitzen deuten auf Weiblichkeit, Mütterlichkeit hin. Blutverlust deutet auf eine Schwächung der Lebenskraft hin und bestätigt noch mal das, was dir dein Traum-Ich sagen will. Das ist alles etwas drastisch, aber so sind Träume nunmal oft. Es handelt sich aber wie gesagt nicht um deine Tochter.

Irgend etwas in der Hinsicht gehen und stehen (Beweglichkeit und Standfestigkeit) ist bei dir in Frage gestellt. Durch deine Mütterlichkeit sind bei dir diese Elemente eingeschränkt. Eigentlich hast du einen inneren Wunsch, etwas zu verwirklichen, das aber im Moment nicht zu gehen scheint.

Du hast jemand die Meinung gesagt. Immerhin, aber das hat noch keinen wirklichen Effekt. Dein Mann bleibt ebenso etwas farblos in deinem Traum. Seine Reaktion ist gar nicht gefragt oder erwähnt. Das bedeutet, dass du die Dinge aus dir selbst heraus entwickeln musst. Du nimmst deine Tochter in den Arm und fährst ins Krankenhaus, wo ihr geholfen wird. Das ist trotz aller Schwierigkeiten ein Happyend, und damit ist es ein positiver Ausgang, also ein Hinweis auf einen Erfolg.

Ergebnis: Wenn du etwas selbst in die Hand nimmst, ohne dich auf andere zu verlassen, kannst du Einschränkungen, also Dinge, die dir nicht gefallen, oder die dich in deiner Beweglichkeit und Standfestigkeit einschränken, bewegen und alles zu einem erfolgreichen Ende führen. Das Traum-Ich benutzt manchmal so krasse Bilder, um uns wachzurütteln. damit wir unser Leben verwirklichen.

Du hast die Power, das zeigt der Traum auch auf. Womit könntest du dich noch ein bisschen mehr selbst verwirklichen?

Klaus
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