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Traum:   Ring mit Gravur getragen    
(vom 21.07.2010)
Vor einiger Zeit habe ich an der Uni einen jungen Mann kennen gelernt, der mir sehr gut gefällt. Leider bin ich in solchen Dingen ziemlich schüchtern und er - wie sich herausgestellt hat - ebenso. Trotzdem bin ich mir sicher, dass das Interesse nicht einseitig ist. Aber ich fürchte, dass ich mich durch eine ungewollt abweisende Reaktion - war extrem verlegen - selbst aus dem Rennen geworfen habe.
Zweimal nun hatte ich folgende Träume:
Beim ersten Mal waren wir verlobt, ich trug einen Ring und unsere Namen waren eingraviert.
Beim zweiten Mal trug ich einen Ehering, nur sein Name war eingraviert.
Eine "äußere" Handlung war eigentlich nicht vorhanden. Fühlte mich sehr froh ...
Skinny
 
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Traum:   sex und dann schwanger    
(vom 18.07.2010)
ich träumte das ich mit meiner ex freundin sehr guten sex hatte und das überall, in der küche auf der couch im bad im bett, wir hatten sehr viel spaß, aber am nächsten morgen als ich aufwachte hatte sie einen riesigen babybauch und ich war geschockt....
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, der Traum zeigt eine Wunschsituation auf mit einem "bösen Erwachen". Immerhin hat dein Traum-Ich dich guten Sex fühlen lassen. Überall, wo man es sich in einer Wohnung denken kann, offenbar ausgiebig und befriedigend. Deine Ex-Freundin diente in diesem Fall lediglich symbolisch als Partnerin. Du hättest auch eine "Unbekannte" oder ähnliches als Partnerin im Traum nehmen können. Es ging in deinem Traum also eigentlich nur um die Befriedigung sexueller Wünsche. Das hatte mit der Ex-Freundin selbst deshalb nichts zu tun.
Das bestätigt auch das "böse Erwachen". Damit ist eindeutig klar gestellt, dass mehr mit dieser Ex-Freundin auch nicht drin ist. Der Babybauch deutet darauf hin, dass die Ex andere Kontakte hat, sozusagen vergeben ist. Sie steht dir nicht mehr zur Verfügung. Jedenfalls nicht mehr für eine Beziehung, die mehr bedeuten könnte als nur Sex. Sich also Hoffnungen machen würde ich als nicht realistisch ansehen.
Aber Sexualität ist nun mal eine Triebfeder in unserem Leben. Und schöne Träume haben - mit wem auch immer, ist deshalb auch ein guter Weg, Sexualität auszuleben. Nicht mehr und nicht weniger hat dieser Traum bedeutet. Sicher findest du bald eine neue Freundin, mit der du schönen Sex ausleben kannst.
Klaus
 
 
Traum:   Das Tier in mir    
(vom 12.07.2010)
Mein Traum findet im Schnee statt an einer Skipiste an die eine alte hölzerne Burg grenzt. Ich bin umgeben von Arbeitskollegen die ein Theaterstück aufführen sollen. Wir sind am Proben. Plötzlich sitze ich in einer zweier Gondel und fahre mit einer anderen unbekannten Person den Abhang hinunter. In mir ist Wut und ich stoße die andere Person von der Gondel, sie fällt nicht tief. Alle auch ich sind erstaunt über meine Tat. Ein Kollege entpuppt sich als Psychologe und versucht mich zu verstehen. Ich sehe mich im Spiegel mit einem kahlen Kopf und einem enstellten Gesicht mit einer kleinen Wunde an der Stirn. Es ertönt ein Popsong auf englisch in dem der Refrain "Cry me" erklingt. Ich wache auf und bin geschockt über mich selbst.
Gruß
Didi
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, yeah, der Traum selbst ist eine Theaterposse mit einer Burgkulisse, ordentlich action und einer feinsinnigen Pointe. Man könnte denken, dass dir Theater – als Zuschauerin oder Akteurin - auch im normalen Leben mindestens gelegentlich nicht fremd ist. Kernpunkte sind das Wegstoßen aus Wut und dein entstelltes Gesicht.
Wodurch entsteht eigentlich Wut? Wut entsteht aus einem Ohnmachtsgefühl. Man hat das Gefühl, es wird mit einem etwas gemacht, was man als nicht gerechtfertigt empfindet. Jemand hat mit einem etwas sehr Falsches gemacht, und es bleibt einem eigentlich nur noch übrig, es dem anderen heimzuzahlen durch einen Gewaltakt. Damit möchte man das Geschehene am liebsten ungeschehen machen, was natürlich nicht gelingt. denn es ist bereits passiert. Man kann nichts mehr daran ändern. Es geht nur noch um Genugtuung.
Aber danach, nach der Tat, nach dem Wutausbruch kommt dann doch das Erschrecken, zu was man fähig ist. Und es kommen Schuldgefühle auf, richtige Bestrafungsängste. Es kann ja nur gerecht sein, wenn man für so eine schreckliche Tat bestraft wird, wenigstens mit einem entstellten Gesicht, und einer Wunde darin. Das geschieht einem recht. So weit die Traum-Logik bzw. die Logik, die der Traum ausdrückt.
Schon der Schnee zeigt an, da sind Gefühle erkaltet, die dann letztendlich zu einer bitteren Reaktion als Gegenreaktion kompensiert werden müssen. Eine Burg als Kulisse zeigt etwas Trutziges, Wehrhaftes an. Sie schafft damit den Nährboden für eine aggressive Stimmung und Handlung. Das ist doch vom Traum-Ich schon mal sehr gut gewählt. Einfach super einfallsreich, unser Traum-Ich.
Wer ist nur diese unbekannte Person? Nun, sie ist zunächst schon mal unbekannt. das bedeutet, nicht konkret. Dennoch es könnte eine Person aus deinem Umfeld sein, die Wut in dir ausgelöst hat. Vielleicht unbewusst. Es könnte natürlich auch für eine falsche Entscheidung, Handlung oder für wuterzeugende Umstände stehen. Gondel könnte einen Hinweis auf eine Liebesbeziehung und eine entsprechende Enttäuschung sein.
Geschockt bist du über dein Verhalten. Ja, im Außen tun wir so etwas nicht. Aber innen brodelt es dann schon mal. Und das führt dann zu einer notwendigen Entladung im Traum.
Der Spiegel zeigt dir dann auch, wie sinnlos deine Wut ist. Dir wird ein Spiegel vorgehalten mit dem Ergebnis, dass durch die Wut nichts als Entstellung, also Unsinn, entsteht, so gesund manchmal Wut auch sein mag.
Dein Traum-Ich zeigt dir also, dass du mit Wut nicht weit kommst. Du musst also geschicktere Wege finden, um mit einer weniger angenehmen Situation fertig zu werden. Ganz bestimmt gibt es bei längerem Nachdenken auch andere, vielleicht viel genugtuendere, zufriedenstellendere Wege.
Klaus
 
 
Traum:   mein partner ging fremd und hat mich desshalb verlassen    
(vom 10.07.2010)
es ist jetzt ca 8 wochen her als mein partner mich verlassen hat da er mich im april betrogen hat. nun ist er mit dieser frau mehr oder weniger zusammen denn 100 prozent steht er nicht zu ihr. er holt auch seine sachen ewig nicht und meldet sich alle 6-7 tage obwohl ich den kontakt zu ihm vermeide. nun hatte ich diese nacht einen traum. er stand aufeinmal vor mir hat sehr geweint und bat mich ihm zu verzeihen..... hatte seid der trennung keinen traum von ihm oder kann mich daran nicht erinnern. wie kann ich diesen traum verstehen??? hoffe es kann mir da einer ne erklärung geben
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, der Traum selbst ist ja eigentlich sehr kurz. Nur ein Bild. Er steht weinend vor dir und bittet dich um Verzeihung. Interessant ist natürlich deine Schilderung der Umstände. Du empfängst sozusagen eine Stimmung. Wird es tatsächlich so kommen? Oder ist es nur ein Bild, das dein Traum-Ich dir geschickt hat, damit du etwas verarbeitest?

Dass es so kommt, könnte sein, ist aber eher unwahrscheinlich. Dann müsste er sich ja richtig gehend geändert haben. Er würde sich dann ganz gegen seine bisherige Gewohnheit eindeutig verhalten. Er würde klar ausdrücken, dass er einen großen Fehler gemacht hat, und dass er jetzt aber endlich genau weiß, was er will, und zwar mit glaubhafter Entschiedenheit. Da er aber schon zu der neuen Frau nicht hundertprozentig steht, und zu dir ja ganz offensichtlich auch nicht, sonst wäre er nicht gegangen, entspricht das nicht seinem Charakterbild der Unsicherheit. Er zählt also eher zu der Kategorie der ewig unsicheren Männer. Es steht deshalb zu befürchten, dass seine Entschuldigung, selbst wenn sie denn geschehen würde, nicht glaubwürdig ist. Und ein sehr warmherziges Gefühl ihm gegenüber scheinst du in der Zwischenzeit natürlich berechtigterweise auch nicht entwickelt zu haben. Betrug ist eben Betrug. Wenigstens dazu müsste er selbst stehen. Und mit Heulen wird er bei dir hinterher sicher auch keinen Blumentopf gewinnen.

Natürlich, wir Menschen sind eben Menschen, und machen auch mal Fehler. Keiner kann sich davon freisprechen. Hinterher ist man dann schlauer. Aber dann müsste er schon anders daherkommen. Er müsste mit dich bitten, mit dir zu reden. Und wenn er es dann täte, müsste er nicht nur seinen Schritt bereuen, sondern auch sehr emotional ausdrücken, was er an dir hat usw. Diese Entschiedenheit müsste er dann auch in entsprechenden Handlungen zeigen.

Ich habe aber eher den Eindruck, dass du dich längst entschieden hast. Und dass es daran kein Zurück mehr gibt. Zu tief war berechtigterweise deine Enttäuschung. Welche Frau will einen unentschiedenen, heulenden Schwächling als Mann wiederhaben. Die Sachen noch da lassen, ist ja auch ein Zeichen von Unentschiedenheit. Ich nehme sogar an, dass dies der Aulöser für deinen Traum war: der Gedanke von dir selbst, dass er endlich die Sachen bald abholen soll. Und seine mögliche Reaktion darauf hast du im Traum dann vorweg genommen. Wenn er seine Sachen bei dir nicht abholt, ist das ein weiterer Beweis seiner Unsicherheit. Die arme andere Frau, bei der er jetzt ist. Die wird an ihm auch keine richtige Freude haben können.

Dein Traum-Ich schickt dir diesen Traum gewissermaßen als klare Positionierung deinerseits. Du wirst dich auch nicht durch die Mitleidstour beeindrucken lassen. Selbst schuld, kann man ihm da nur sagen. Pech gehabt. Du brauchst einen zuverlässigen Menschen. Unzuverlässigkeit ist immer ein Zeichen mangelnder Liebe. Meistens sogar mangelnder Liebe zu sich selbst. Ich würde dir im Übrigen raten, ihn klar und deutlich mit Fristangabe zu bitten, seine Sachen schnellstens abzuholen. Damit du selbst auch äußerlich frei bist für eine Neuorientierung.
Klaus
 
 
Traum:   Maden aus dem Haar kämmen    
(vom 23.06.2010)
diesen Traum hatte ich schon 2 mal! Gestern träumte ich, ich kämme mein Haar auf einmal merkte ich das ich Maden aus dem Haar kämme. Ich kämmte und kämmte aber sie wurden nicht weniger. Als ich diesen Traum das erste mal träumte wurden die Maden immer mehr. Mein schönes langes Haar befallen von Maden! Ganz kurz sah ich auch meine kleine Schwester mit Maden im Haar. Ich dachte dann immer, wenn ich aufwache werde ich meine Haare nach Maden untersuchen und wieder kämmen. Dieser Traum war so real das ich während dem ich träumte,....merkte ich wie ich mich am Kopf die ganze Zeit kratze. Als ich aufgewacht war, merkte ich das es nur ein Träum war und ich keine Maden im Haar hatte. Was heisst das?
 
   Deutung:  
In diesem Traum geht es also um Haare und um Maden darin. Du brauchst keine Angst zu haben. Dein Traum-Ich benutzt die Bilder nur als Symbole. Um dir etwas verständlich zu machen. Aber was?

Dein schönes langes Haar, auf das du stolz bist. Haare sind ein Schmuck. Sie stehen für deine weibliche Schönheit und Anmut. Du kämmst diese Haare. Du genießt damit auch etwas an dir. Es ist ein weibliches Empfinden. Schöne lange Haare sind eine Art weibliches Kapital, auf das du stolz bist.

In diesen anmutigen Vorgang kommt nun ein Störfaktor dazwischen. Maden. Schrecklich, eklig, widerlich. Das Gefühl von Schönheit und Anmut und weiblicher Anziehungskraft wird empfindlich gestört. Maden sind zerstörerisch, sie fressen etwas auf. Sie sind Künder von Zersetzung, von Tod, von Ende, von Aufhören, von Vergänglichkeit.

Das Traum-Ich benutzt oft krasse Bilder. Der Traum besagt in einfachen Worten nichts anderes, als dass du dir Sorgen machst um die Vergänglichkeit. Maden können einem alles verleiden. Man kann sich gar nicht mehr auf die Anmut und die Schönheit konzentrieren angesichts der Vergänglichkeit von allem.

Der Traum verkörpert also einen rein seelischen Vorgang. Du machst dir Sorgen, dass das, was du jetzt so stolz genießen kannst, nicht für immer anhält. Und das ist ein Störfeuer, welches einem den Genuss an dem jetzigen schönen Zustand verleiden kann. Maden sind Boten von Beendigung eines Zustandes. Sie verkörpern eine Idee von Vergänglichkeit, von der man eigentlich noch nichts wissen will.

Letztendlich handelt es sich also nur um vermeidbare Ängste über die Zukunft. Eben um die Vegänglichkeit. Es kommt das Gefühl auf, dass du älter wirst, nicht mehr so attraktiv, nicht mehr so schön. Und das kann einem das tolle Gefühl schon ganz schön durcheinander bringen. Davon will man jetzt eigentlich nichts wissen. Haare symbolisieren also nicht nur die Haare selbst, sondern auch den Körper als Ganzes.

Es ist aber eigentlich eine unberechtigte Angst, wenn man sich klar macht, dass mit dem Alter eben auch sehr positive und schöne Dinge einher gehen. Man wird weiser, gelassener, weniger auf die vergängliche Äußerlichkeit fixiert. Man begreift, dass andere Dinge wichtiger sind als die Äußerlichkeit. Man befreit sich von der Geißel des Zwanges zur äußeren Schönheit. Man gewinnt die Einsicht, dass es nicht mehr in erster Linie um äußere Schönheit geht, sondern um innere Schönheit, das heißt hier zum Beispiel inneren Frieden, innere Gelassenheit, innere Distanz zu allem Äußerlichen, Nähe zu seiner eigenen unvergänglichen inneren Quelle. Das kann Ruhe und Frieden schaffen in einer ansonsten sehr vergänglichen äußeren Welt.

Der Traum selbst zeigt nur die Ängste auf. Er macht durch die Maden als Künder der Vergänglichkeit bewusst, dass eben alles vergänglich ist. Die Lösung dieses Problems zeigt er noch nicht auf. Er will aber rechtzeitig den Weg ebenen zu einer Einsicht, dass die wahre Schönheit innen liegt. Dort vergeht sie niemals. Und das ist sehr beruhigend, wenn man es denn verstanden hat.
Klaus
 
 
Traum:   im traum auf dem linken auge erblindet    
(vom 05.06.2010)
hallo,
gerne wuerde ich wissen was dieser traum bedeuten koennte.
ich war in einem raum, wo auch mein alter schullehrer anwesend war, ich hatte eine flasche alkohol bei mir, wovon ich die halbe flasche kurz vorm betreten des raumes trank, beim betreten des raumes wurde mein linkes auge ganz rot und ist angeschwollen und ich konnte nichts mehr sehen, es war erstarrt. Mein lehrer bemerkte dies und sein blick fiel auf die flasche von mir, die ich unter einem stuhl schob. Ueber was es ging in den gespraech weiss ich nicht mehr, aber am ende sagte er ich soll in die schulapotheke, da wuerde man mir tabletten geben, dann befand ich mich im flur wartend auf den aufzug, neben dem aufzug hing ein grosser spiegel und neben mir standen zwei alte schulkameraden die ich sehr lange nicht gesehen hatte, diese hatten gemerkt dass ich mich nicht wohlfuehlte und angst hatte und die ganze zeit in den spiegel sah und versuchte mein linkes auge zu bewegen, sie dachten ich konnte auf beiden augen nichts sehen. Aber mit meinen rechten auge konnte ich es wohl, sie nahmen ploetzlich die treppe anstatt zu warten, und in dem moment konnte ich mein linkes auge wieder oeffnen und auch sehen und folgte beiden runter, unten angekommen hat einer der schulfreundin mit suessigkeiten geschmissen, die zu boden fielen und die ich irgendwie voller freude vom boden aufhob, so bin ich dann erwacht. Hat dieser traum eine bedeutung?
hoffe doch nichts negatives.
 
   Deutung:  
Ohja, natürlich hat der Traum eine Bedeutung, und auch eine wichtige Botschaft. Welche Symbole kommen in dem Traum vor: Lehrer, Alkohol, Aufzug, Treppe, Spiegel, Freunde, Auge, Süßigkeiten, Apotheke. Das Schlüsselsymbol, über das der Traum eine bestimmte Ausrichtung bekommt, ist das linke Auge. Und das zweitwichtigste ist der Alkohol. Beide Symbole deuten in die gleiche Richtung. Augen hat etwas mit Sehen zu tun, mit Erkennen. Wenn das Auge nichts mehr sehen kann, erstarrt ist, dann will man etwas nicht anschauen. Die linke Seite symbolisiert immer den Gefühlsbereich. Also du schaust bestimmte Gefühle nicht an. Das Gleiche geschieht durch den Alkohol. Schule und auch links geht oft in ganz lange schon bestehende Gefühle hinein. Der Lehrer sieht deinen Zustand, er sagt, du sollst zur Apotheke gehen. er meint damit, du sollst etwas zur Heilung unternehmen.

Jeder Mensch, der mehr als normal trinkt, hat ein großes Gefühlsproblem. Nicht, dass er kein oder zu wenig Gefühl hätte. Aber er wird mit seinen Gefühlen nicht fertig. Vor allem mit seinen negativen Gefühlen oder mit seinen Blockaden, die seit früher Kindheit entstanden sind. Warum trinkt man? Man will endlich "enthemmt" sein. Was dabei allerdings rauskommt, ist jämmerlich. Man offenbart seine Unfähigkeit noch viel stärker. Menschen, die trinken, haben nicht gelernt, ihre Gefühle ganz locker auszudrücken oder zu leben. Die Gefühle sind so stark, dass man von ihnen überwältigt wird. Das will man nicht zulassen, und deshalb blockiert man sich. Alkohol soll dann entweder die Blockaden lockern oder die Gefühlsebene ganz ausblenden. Das kann aber nicht die Lösung sein.

Treppe und Fahrstuhl führen ganz nach unten, in die tieferen Gefühlsschichten. Wenn man unten angekommen ist, dann empängt man die Süße des eigenen Gefühls, dann bekommt man Süßigkeiten. Hier ist ein Hinweis auf die Lösungsmöglichkeit. Nach unten gehen, rein in die Gefühlswelt. Hinschauen. Sieh in den Spiegel. Schaue dir deine Gefühle an, das ist die Botschaft des Traumes. Und den Weg hast du dann ja auch gefunden. Statt sie zu verschleiern (Alkohol-Symbol). Lebe deine Gefühle, äußere sie, schaue sie dir an, empfinde sie voller Lust. Sie sind wie Süßigkeiten, die du aufsammeln kannst und die dein Leben bereichern. Nicht mehr verschleiern, offen leben, ausdrücken, spielen. Das ist die Medizin aus der "Schulapotheke".
Klaus
 
 
Traum:   Auszug der konkurrierenden Frau    
(vom 04.06.2010)
Hallo! Hier mein Traum:

Ich komme nach einer längeren Sitzung zurück in meine Wohngemeinschaft. Dort ist viel Trubel, da eine Mitbewoherin wohl schon halb ausgezoen ist und nun einen Nachmieter sucht. Diese schauen sich schon in dem Zimmer um. Die Frau die auszieht, ist die Frau mit der ich um einen Mann komkuriere. Im normalen Leben kenne ich Sie nicht, weiß nur wie sie aussieht und was sie macht. Sie reicht mir zwischendurch ein Glas Saft. Ich gehe mit in ihren Raum und bemerke, dass Sie verschiedene Dinge zurückgelassen hat (eine Art Fotoalbum, eine schwer zu lesende Telefonliste, alte Einkaufbons, einige Kisten..). Sie ist zu diesem Zeitpunkt nicht mehr dabei. Ein schaler Nachgeschmack bleibt.
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, also, du kommst zu dir nach Hause, in deinen Wohnplatz, das ist der Ort, wo die Gefühle zuhause sind. In deinem Innern ist zur Zeit keine Ruhe, sondern allerdhand los. Da spielt eine andere Frau eine relativ wichtige Rolle. Eine Konkurrentin. Sie ist dir unangenehm. Sie räumt zwar das Feld, hinterlässt aber noch ihre "Duftmarke", sodass dir ein "schaler Nachgeschmack" bleibt. Sie macht es dir nicht leicht. Absichtlich? Will sie dich ärgern? Hat sie vielleicht etwas "in der Hand"? Wie kann das sein? Warum bist du nicht siegessicher und locker? Hat diese Frau vielleicht etwas, wodurch sie dir deinen "Sieg" beim "Konkurrenzkampf" um einen Mann vielleicht doch noch streitig machen könnte? Vielleicht "arbeitet" sie mit Mitteln, die versteckt sind, also nicht offen? Warum ist da eine Unsicherheit? Du kannst ihr Verhalten nicht verstehen. Warum tut sie das? Hat sie "hinterrücks" etwas eingefädelt? Merkwürdig alles. Hat sie sich den Mann bereits "geangelt"? Oder was für eine Rolle spielt die Frau wirklich? Die Frau macht dir das Leben zwar nicht schwer, aber irgend etwas stört dich an ihrem Verhalten.

Nun diese Frau verkörpert in dir einen Rest von Unsicherheit. Sie gibt dir Saft. Das macht dich unsicher. Sie stellt eine weibliche, listige, untergründige, geheimnisvolle Seite der Weiblichkeit dar. Eine Seite, die du ablehnst, oder die dir noch sehr verdächtig vorkommt. Da gibt es etwas, was eine andere Frau anwendet, was du ablehnst, was dir schal vorkommt. Möglicherweise hat sie Trümpfe in der Hand, von denen du noch nichts weißt. Irgend etwas muss sie haben, was dir im "Konkurrenzspiel" zwischen zwei Frauen nicht passt.

Dein Traum-Ich macht dich darauf aufmerksam, dass da in dir noch irgend etwas zu entwickeln ist, was dich sicherer machen soll. Immerhin räumt die "Nebenbuhlerin" ja schon mal das Feld. Aber ein Rest von Unsicherheit bleibt da noch. Da ist noch etwas, was sie haben könnte, was dich verunsichert. Was ist es, was in deiner weiblichen Rolle dich noch nicht als siegreich empfinden lässt? Räum diese Sachen weg, schmeiß sie weg. Mache den Raum sauber und öffne das Fenster. Lass deine weibliche Power vollends herein. Werde dir deiner weiblichen "Siegerpower" vollends bewusst. Du hast nichts zu befürchten. Du hast alles, sei dir dessen nur restlos bewusst. Sie kann dir dann nichts anhaben, auch nicht mit einem Versteckspiel oder mit "verdeckten Karten". Über solche Versuche kannst du nur lächeln. da stehst du drüber. Und den Saft von ihr brauchst du dann auch nicht mehr. Du fühlst deine Power in dir selbst.
Klaus
 
 
Traum:   fremder Mann läßt Rauch ins Fenster    
(vom 27.05.2010)
Hallo, ich hatte ein 4 jähriges Beziehungschaos zu einem Narzisten, der über 3 Jahre brauchte sich von seiner Borderline erkrankten Freundin zu trennen. Er wollte mich heiraten und hat nach 4monatiger Planung, alle freuten sich sehr, 3 Wochen vor der Hochzeit abgesagt.(die wäre jetzt Freitag gewesen) Nun ist er seit Sonntag wieder ganz verschwunden, er brauche Abstand und komme mit Familie (ich habe 2 Kinder) nicht klar. Er sucht immer den einfachsten Weg und hat hier viele Scherben hinterlassen.

Nun zum Traum: Heute Morgen habe ich geträumt, dass ein mir völlig fremder älterer Mann in mein Schlafzimmer dringt und mir befielt mich mit der Decke auf den Boden zu legen. Ich war gelämt vor Angst und blieb auf dem Bett, zog aber die Decke über mich. dann öffnete er mein Dachfenster und es stieg viel schwarzer Rauch hinein, direkt an die Wand über mein Bett. Ich sagte ihm das ich Angst habe und er meinte das sei gut für mich, die Versicherung kommt für den Schaden auf. ich hatte Angst zu ersticken und um meine Kinder.

Plötzlich klingelte mein Wecker und ich schreckte hoch, schweißnaß - meine Kinder standen schon an meinem Bett und fragten was los sei. Ich realisierte das es ein Traum war und frage mich nun, was es zu bedeuten hat.

Vielen Dank
 
   Deutung:  
Um Himmelswillen, was hast du da alles hinnehmen müssen. Nach meinem Eindruck kannst du mehr als drei Kreuze machen, dass das noch mal an dir vorbei gegangen ist. Klar ist ja, dass das Hin und Her im Falle einer Annäherung trotzdem immer so weiter gehen würde, trotz Heirat oder sonst etwas. Ein Schlappi, der Dinge zusagt, die er nicht einhält, der nicht in der Lage ist, irgendwelche Probleme, die er vielleicht fühlt, mit seiner vertrautesten Person, nämlich mit dir, zu besprechen und nach Wegen zu suchen, die vielleicht gangbar sind, sodass derartig krasse Rückzugsphasen überflüssig sind. Und wenn er dann wieder auftaucht? Ich kann dir nur wünschen, dass du dann standhältst, weil er dir bereits so viel Ärger bereitet hat, dass du nun endlich eine klare Linie vertrittst. Und dein Traum zeigt dir das auf drastische Weise auf.

Du sagst selbst, dass der Narzist, wie du ihn nennst, viele Scherben hinterlassen hat. Dein Traum sagt, alles Schall und "Rauch", eine Illusion, und zwar von der unangenehmen Sorte, also schwarz und abstoßend. Ein älterer Mann drückt normalerweise in einem Traum einen Ratgeber aus, genauso wie oft eine ältere Frau das tut. Der Mann tut dir ja eigentlich nicht wirklich etwas körperlich zuleide. Er herrscht dich an, dich auf die Erde zu legen. Und er macht dir Angst. Warum schickt dir dein an sich liebevolles Traum-Ich so etwas? Das Niederlegen auf den Boden drückt aus, wie du dich fühlst: Unten, am Boden, erniedrigt, gedemütigt. Anscheinend will einer alles mit dir machen. Der geradezu dämliche Hinweis mit der Versicherung kennzeichnet die Schein-Beruhigung, die er erzeugen will. der Mann ebenso wie dein Narzist, wenn er denn wieder auftauchen sollte und dich wieder "rumkriegen" wollte. Aber immerhin, du bleibst liegen und folgst nicht den Anweisungen, dich auf den Boden zu legen. Ein guterSchritt in die richtige Richtung. Das Traum-Ich trägt oft sehr dick auf, um uns von einem falschen Weg gründlich abzuhalten und uns die Situation vor Augen zu halten, in der wir stecken. Es zeigt nicht immer den Weg hinaus. Den müssen wir dann selber finden.

Dein Traum-Ich will dich also vor weiteren Fehlern bewahren. Es zeigt dir in übertriebener und drastischer Weise deine emotionale Situation auf, in der du dich befindest. Dadurch fordert es dich auf, eine klare und vollkommen erschütterungsfreie Position einzunehmen und das Chaos zu beenden, absolut eindeutig auf Nimmerwiedersehen zu sagen und keinen weiteren Kontakt mehr zuzulassen und jeden weiteren Versuch einer Kontaktaufnahme strikt abzulehnen. Dann bist du mit einem Schlag alles los: Demütigung, Illusion usw. Dann kannst du deine Stärke fühlen und dich endlich befreit anderen möglichen Kontakten zuwenden.
Klaus
 
 
Traum:   Meterhohe Wellen....    
(vom 15.05.2010)
ich befand mich mit meinem freund und meinen 2 kindern in einer art ferienwohnung, mit blick auf das meer.....
plötzlich kam eine riesige, extrem hohe wellenwand auf und rollte in unsere richtung.
es ging so schnell, dass ich sofort das gefühl hatte, nicht mehr handeln zu können, nur abwarten zu können....
die welle schlug auch irgendwie ein, aber uns und der wohnung passierte nichts, dennoch fühlte es sich so an, als wären woanders schäden entstanden....
kurze zeit später waren wir außerhalb dieser wohnung und es rollte wieder eine welle an....diese war etwas langsamer und ich hatte zeit die kinder in die wohnung schicken...die geschah mit geschrei und hektik......
auch diese welle richtete bei uns direkt keinen schaden.......
danach sah ich menschen, die einen oder zwei männer abführten, weil diese angeblich diese flutwellen verursacht haben sollten....
es stellte sich dann ein gefühl der beruhigung ein, weil ich nun keine gefahr mehr sah.....
 
   Deutung:  

Liebe Träumerin, die Augangslage in dem Traum ist friedlich und angenehm. Ferien, Ferienwohnung, netter Ausblick. Auch das Innenleben sieht positiv aus, die Stimmung ist friedlich, angenehm. In einem Moment, wo man sich wohlfühlt, und alles auf eine schöne Zeit hindeutet, kommen Riesenwellen an und führen zu einer Beunruhigung, zu Turbulenzen. Es ist also nichts mit Freude, Friede, Eierkuchen. Die schöne, ruhige Zeit, in Wirklichkeit eine Illusion? Das Meer drückt die emotionale Ausgangslage an. Ein schöner Anblick. Aber da tauchen dann doch plötzlich Emotionen auf, die sehr stark hereinbrechen können und alles durcheinander bringen können. Das haben starke Emotionen so an sich. Es handelt sich also um starke emotionale Herausforderungen, die der Traum aufzeigen will. Sie können durch bestimmte Handlungen oder Entscheidungen bereits eingeleitet worden zu sein oder deren Einleitung kann sich demnächst ergeben.

Das scheint ja öfter vorzukommen, dass man in einer friedlichen Zeit plötzlich befürchtet, dass das nicht so bleibt, und man dann anfängt, sich Gedanken zu machen. Es könnten ja plötzlich Umstände entstehen, die diesen Frieden stören könnten. Und der Traum zeigt diese Befürchtungen auf. Was könnte denn passieren? Die Wohnung bleibt aber als sicherer Hort erhalten. Immerhin. Das heißt, die künftigen emotionalen Herausforderungen sind zu bewältigen. Die Kinder können in Sicherheit gebracht werden, auch wenn das etwas mehr Einsatz erfordert und ein paar Widerstände überwunden werden müssen. Der Traum zeigt also, dass die emotionalen Störungen durch konsequentes Handeln bewältigt werden können. Es besteht also kein wirklicher Grund zur Beunruhigung, weil du letztendlich alles regeln kannst. Der Traum beruhigt also gleichzeitig auch.

Die Ursache wird schließlich gefunden. Die Zahl zwei kommt in dem Traum öfter vor. Abgesehen von zwei Kindern gibt es auch zwei Wellen und zwei Männer. Das gibt eine Bestätigung dafür, dass es sich um emotionale Herausforderungen handelt. Männer stehen symbolisch für Handeln, für Aktivitäten. Sie sind die Ursache für die ganze Misere. Der Fehler kann aber beseitigt werden. Bestimmte Handlungen haben die starken Emotionen ausgelöst. Handlungen, die schon von dir eingeleitet worden sind, oder deren Einleitung als mögliche Perspektive bevorstehen können. Sie können zu diesen unangenehmen Konsequenzen führen. Du wirst aber die Ursachen bald erkennen und die Störenfriede klar erkennen und eliminieren können.

Aber ein wenig aufpassen ist angesagt. Wenn man mögliche Tendenzen schon jetzt erkennt, dann kann man sich schützen und es kommt erst garnicht zu emotionalen Störungen, weil man dann ja schon klar Stellung bezogen hat und entsprechend klar und konsequent bei seiner Linie bleibt.
Klaus
 
 
Traum:   Die Kreuzung    
(vom 27.04.2010)
Ich fuhr mit meinem Auto auf einer Strasse und befand mich auf einmal an einer Kreuzung ohne Ampeln. Ich merkte dass ich in die falsche Richtung fuhr und bin über einen Bordstein gefahren und schnell umgedreht und wieder in die andere Richtung. War aber gleich wieder an der Kreuzung und bin diesmal rechts abgebogen, das war wieder der falsche Weg und dann bin ich kurz hochgefahren wieder ruckartig über die Bordsteinkante und schnell auf der Strasse umgedreht, so dass keiner in mich hineinfahren konnte und wieder runter zur Kreuzung. Diesmal bog ich links ab und auf einmal war da auf der linken Straßenseite eine Hocketse (kleines Fest im Freien mit Bierbänken). Obwohl ich niemand kannte setzte ich mich zu den Leuten an den Tisch (außen) hin und habe einen Mix aus Kuchen / Sahne / Eis / Früchten (esse sehr selten Kuchen oder dergleichen obwohl ich es gerne mag - zwecks Kalorien) und habe genüsslich aus der Schale gegessen. Ich schaute nach vorne und da sah ich meinen Ex-Partner (mit welchem ich seit 10,5 Jahren zusammen war ... durch eine neue Person die letztes Jahr plötzlich in mein Leben getreten ist, habe ich mich im Januar diesen Jahres von ihm getrennt - wir haben auch ein gemeinsames Haus selbst gebaut aus Holz - war sehr viel Arbeit und all meine Emotionen sind darin enthalten) ... Ich schaute also nach vorne und sah dort auf einmal sehr weit entfernt meinen Ex-Partner stehen ... die Farben waren grau .... er schaute sehr traurig und reparierte (wie üblich) etwas ..... (ich möchte hier noch hinzufügen, dass die Trennung von meiner Seite aus stattfand, da er mich nicht mehr wahrgenommen hat und ich mich sehr alleine gefühlt habe).
Zur Erklärung: Ich habe mich von meinem Ex-Mann getrennt. Und seit kurzem einen anderen Mann kennengelernt. Aber zwischendurch hatte ich auch noch eine Beziehung über mehrere Jahre mit einem anderen Mann gehabt.
 
   Deutung:  
Eine Kreuzung, das kannst du dir sicher denken, ist eine Art Scheideweg. Welchen Weg sollst du nehmen? Der eine Weg ist nicht richtig. Der andere auch nicht. Es soll keiner in dich reinfahren. Liebe Träumerin, nimm es mal symbolisch. Zwei mögliche Varianten in deinem Leben erweisen sich als Weg mit Hindernissen. Und jedesmal kommt dir etwas in die Quere. Aber du willst es eigentlich gar nicht. Du willst dich jedesmal ganz schnell zurückziehen. Jedesmal entstehen Hindernisse. Und wenn du nicht willst, dass "einer in dich reinfährt", dann kann man das ja wohl auch als ein symbolisches Zeichen ansehen, das auf Sex hindeutet. Ein Mann würde so etwas jedenfalls anders ausdrücken. Also, eigentlich sind beide Wege nicht das, was du willst. Was aber willst du? Wo willst du hin? Du weißt es selbst noch nicht so genau. Aber du sehnst dich nach einem Zustand, wo du endlich mal so richtig genießen kannst, ungebunden, frei, fröhlich. Das Fest steht ja für Frohsinn, Ungebundenheit, Wohlfühlen. Wo du ißt, was dir schmeckt. Wo du sein darfst, wie du bist. Gemüßlich aus der Schale. Schöner kann man das ja gar nicht ausdrücken, wonach du dich sehnst.

Und in dem Moment kommen dann aber deine Schuldgefühle an und ergreifen Besitz von dir. Dein Ex war traurig. Und da kommt es an, das Mitgefühl. Und die Frage, bin ich vielleicht Schuld, dass es ihm nicht gut geht. Mitten in deinem höchsten Genuß-Moment taucht die Frage auf, ob du denn wirklich alles richtig gemacht hast. War doch etwas falsch?

Aber der Traum hat dir die Frage eigentlich schon beantwortet. Der Weg war ein Weg mit Hindernissen, der dich zur Umkehr bewogen hat. Und er repariert ewig an etwas herum. Das ist nicht dein Ding, so zu leben. Also, Schuldgefühle sind fehl am Platze. Ihr habt euch auseinander gelebt, und jeder sucht sein Glück woanders. Du jedenfalls in einer neuen Beziehung.

Nun weiß ich natürlich nicht, ob dein Traum auch deine jetzige Beziehung oder vielleicht deinen Ex-Mann davor meint. Das kann ich nicht beantworten, sondern das kannst nur du. Der Traum gibt dafür keine Hinweise. Und ich will auch keine Vermutung anstellen. Denn ich halte mich nur an deinen Traum. Du wirst es aber selber wissen.

Auf jeden Fall hast du eine Sehnsucht nach einem unbeschwerten Leben. Nach einem lustvollen Leben. Und wenn du genießen möchtest, dann kommen irgendwelche Schuldgefühle auf. Entlasse deine Ex oder wen auch immer innerlich in Ehren. Wenn es für dich das Beste ist, dann ist es auch für die anderen das Beste. Selbst dann, wenn sie traurig sein sollten. Auch sie müssen dann anfangen, sich auf sich selbst zu besinnen. Das klingt egoistisch, ist es aber nicht, sondern nur ein sehr weises Lebensgesetz.
Und genieße dein Leben. Genieße das, was dich glücklich macht.
Klaus
 
   Deutung:  
Vielen vielen vielen Dank ... mehr kann ich in Worten nicht ausdrücken - es ist unglaublich wie ich mich in dieser Deutung finde... Das hat mir sehr geholfen ....
 
 
Traum:   Ein Affe unter dem Rahmen    
(vom 26.04.2010)
Bitte deuten Sie den Traum meiner Bekannten:
In meinem Traum waren mein Freund und ich dabei, ein Haus zu bauen. Alles war schief und verwinkelt und es sah alles noch unfertig aus. Ich bekam einen Eimer weiße Farbe in die Hand uns sollte eine Wand damit streichen. Ich nahm den Eimer und schüttete die Farbe einfach so auf die Wand und sagte: "Ich bin fertig, was ist mit euch?" Mein Freund stand in der Zeit auf einem Gerüst und nagelte irgendwelche Bretter zusammen. Dann war es eigentlich so weit fertig und wir hatten ein kleine "Einweihungsparty".
Hier waren meine Oma und meine Ausbildungsleiterin. Letztere schenkte mir eine Collage mit einem Affen. Das ganze hatte sie unter einer Decke versteckt. Sie hob die Decke an und fragte mich, wie ich es finde. Ich fand es gut, erkannte es aber nicht gleich auf anhieb. Die Ausbildungsleiterin nahm die Decke dann weg und es war ein Rahmen, der unten offen war und in dem Rahmen hing ein Affe, der sich links und rechts festhielt. Der Rahmen und der Affe waren relativ dunkel gehalten. Ich bedankte mich und Judit fragte mich, ob ich es behalten wolle, da sie es sonst jemand anderem schenken würde. Ich sagte, dass ich es behalten wolle und einen Platz dafür finden werde.

 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, das schiefe Haus, der Eimer weiße Farbe und der Affe im Rahmen sind die Schlüssel zur Deutung. Ein Haus steht oft für das eigene Innenleben. Womm! kann man da nur sagen. Allein dieser Schlüssel sagt ja eben schon eine Menge aus. Das Haus soll neu sein, eine gemeinsame schöne Zukunft bieten, also eine Haimat sein, ein Zuhause. Man will sich dort wohlfühlen. In dem gemeinsamen Zuhause. Das alles trifft in diesem Fall nicht zu. Wohlfühlen? Fehlanzeige. Vielleicht ist es bestenfalls ein interssantes Experimentierfeld. Du hast aber keinen echten Bezug dazu.

Man kann ja einfach mal einen Eimer Farbe an die Wand schütten. Interessant, und vielleicht sogar lustvoll. Aber in ein schiefes Haus? Das kann sicher keine Zufriedenheit ausdrücken. es ist bestenfalls eine "action", also eine bloße Handlung. Aber eher lustlos. Du bist nicht wirklich mit dem Herzen dabei.

Und dein Satz: "Ich bin fertig, was ist mit euch?" drückt auch nicht gerade ein liebevolles Miteinander aus. Man könnte auch denken: "Ich bin fertig damit. Ende. Ich habe sowieso keine richtige Meinung dazu. Eigentlich mache ich es nur mit. Und will es aber selbst gar nicht wirklich." Lustvoll klingt anders. Begeisterung auch.

Und der Freund, der "irgendwo irgend welche Bretter zusammen nagelt"? Zu dem hast du im Traum eigentlich auch nicht wirklich einen Bezug. "Was ist mit euch?" oder vielleicht auch: " Seid ihr endlich auch fertig mit dem Ganzen, was mich sowieso nicht interessiert? Wenn nicht, dann macht mal hinne!" Man könnte das Ganze sogar lustig finden. Aber mit Lust hat es jedenfalls wie gesagt nichts zu tun. Wenn mit "ihr" auch der Freund gemeint ist, dann hast du ihn noch nicht einmal persönlich angesprochen!

Und die Einweihungsparty, naja, da kommt bei mir beim Lesen eigentlich auch kein Gefühl von Freude auf. Eine Einweihungsparty für ein eigenes gemeinsames Haus, das ist ein Lebensereignis. Es müsste von Vorfreude und Begeisterung nur so flimmern. Nein, vielmehr wird die Einweihungsparty eigentlich nur so als "auch abgehakt" erlebt.

Das Leben - ein Happening? Könnte es sein. Aber nur wenn man mit Freude und Begeisterung und viel Liebe dabei ist. Dann kann jeder Tag zu einem Fest werden. Der Traum wirkt eher wie ein Film von Fellini, bei dem alle alles mitmachen, aber nicht aus eigenem Wollen, sondern nur weil es gerade so anfällt.

Und der Affe passt natürlich zu dem schiefen Haus. Der Rahmen, durch den man den Affen sehen kann, erinnert denn auch an einen Fensterrahmen. Wenn man durch den Fensterrahmen des neuen Hauses sieht, dann sieht man dort einen Affen als Symbol dafür, dass das ganze eher ein Affentheater ist und nicht deinem wirklichen Wunsch entspricht, so zu leben, wie es für dich schön wäre. Wie eindrucksvoll doch ein Traum Dinge auf den Punkt bringt.

Der Traum zeigt also auf beeindruckende Weise, dass das Affentheater an deinem inneren, tieferen Anspruch völlig vorbeigeht. Es spiegelt die Szenerie wider, die du im Äußeren empfindest. Natürlich wie so ein Traum-Ich das ja gern tut, richtig schön krass und deutlich.

Wie kannst du das ändern? Indem du dich auf deine eigene Freude, deine echte, gefühlte Begeisterung besinnst. Und alles was zu äußerlich ist und nur im Mitmachen besteht, aus deinem Leben Schritt für Schritt entweder sanft oder weniger sanft - je nach deinem Temperament - entfernst.

Lass deine eigene Freude in dein Herz einfließen und du wirst vom Mitmachen zum Selbstbestimmen übergehen. Dann kannst du auch an eine Wand einen Eimer Farbe schütten, das fühlt sich dann aber ganz anders an, nicht wahr?
Viel Glück dabei.
 
 
Traum:   kienen Halt mehr....?    
(vom 20.04.2010)
Ich bin mit meiner Mutte unterwgs.
Plötzlich hänge ich in 20 Metern Höhe an einem Fenster und stehe auf dem ca. 10 cm breiten Fenstersims .Meine Mutter erklär,Hilfe zu holen und ist dann verschwunden.
Ich stehe dort oben und kann mich kaum halten,wickle die Bänder der Jarlousie um eine Hand,schaue hinunter und sehe dort eine hellbraune Baustellenfütze.
Ich hab kaum noch Kraft und übrlge,ob ich noch warten kann oder springen soll.........Traum vorbei.....!

 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, das ist ein Entscheidungstraum. Springe ich, bin ich mutig, oder springe ich nicht, dann bin ich vorsichtig. Du hast das Gefühl, dass dir eigentlich schon gar nichts anderes übrig bleibt, als zu springen. Aber die Situation, in der du bist, ist in jedem Fall in deinem Traum gefährlich. Nun gefallen sich Träume oft darin, eine Situation sehr kraftvoll zu übertreiben. Sie wollen einem damit sagen, beschäftige dich damit. Setze dich damit auseinander. Es könnte in deinem Leben eine Situation geben oder bevorstehen, in der dein Mut gefordert ist. Oder eine Situation, in der du vielleicht schon etwas zu weit gegangen bist, und nun eine Lösung suchst. Festhalten am Alten, am „sicheren Hafen“ bringt nicht viel. Also doch nach vorn gehen? Sich der Angst vor einem neuen Schritt stellen? Der Traum selbst lässt das offen. Er endet vorzeitig, weil du mit der Situation überfordert warst.
Der Traum hat dir also nur ein Signal gegeben. Setze dich mit einer neuen Situation auseinander. Sie birgt Gefahren in sich. Und gehe in dieser neuen Situation nicht zu weit. Aber halte auch nicht an Altem fest. Noch hat der Traum keine Lösung gebracht, weil er dich nur aufmerksam machen wollte. Die Lösung musst du nun selbst finden.
Es könnte sich ein neuer Lebensabschnitt ankündigen. Es könnte sein, dass du eine alte Gewohnheit überprüfen musst, die dir bisher Sicherheit geboten hat, nun aber auf den Prüfstand muss.
Du brauchst dabei nichts zu überstürzen. Und vor jedem Schritt kannst du selbst prüfen, ob er standhält und zu einer neuen. Sicherheit führt.
Auch die Mutter kann dir nicht dabei helfen. Hier musst du allein die Entscheidung für dich treffen. Die Mutter symbolisiert alte Sicherheiten aus der früheren Geborgenheit heraus. Jetzt musst du sozusagen ganz allein entscheiden. Als ob du neu und selbständig deinen Weg gehen musst und deine Entscheidungen nunmehr in dir selbst suchen musst, aber auch finden kannst.
Ohne voll auf dein eigenes Gefühl zu setzen, wird es nicht gehen. Die Pfütze reicht nicht. Jetzt bist du als ganze Person gefordert.
Aber nur Mut, mit der nötigen Vorsicht und Aufmerksamkeit dir selbst gegenüber schaffst du das und beginnst damit einen eigenen neuen aufregenden Lebensabschnitt oder eine neue Ausrichtung, bei der nur du selbst entscheidest.
Der Traum sagt dir, verlass dich nicht auf die Mutter oder auf andere. Gehe voran, aber vorsichtig, bis du auf einem neuen Terrain in dir selbst zuhause bist und von dort aus dann alles selbständig prüfen und entscheiden kannst.
Wenn man eine alte Festung verlässt, birgt das Gefahren, bringt aber auch eine befriedigende Selbstverwirklichung mit sich.
Klaus
 
 
Traum:   ex freund kommt mit seiner mutter und seinen vater ins haus meiner eltern    
(vom 12.04.2010)
... die tür klingelt. ich mach auf. vor mir steht mein ex-freund, seine mutter und sein vater. die mutter oder mein ex hat was in der hand. ein mitbringsel. ich nehme das ab und trete beiseite dass sie hereinkommen. niemand redet. dann höre ich hinter mir meinen ex-freund weinen. im flur noch. er schnieft innerlich und weint. seine mutter ignoriert das. sein vater ist totstill. sie werden ins wohnzimmer gebeten... setzen sich hin. mein ex-weint immernoch. er ist leise aber er weint. ich sehe tränen an seinen wangen. er kann sich gar nicht beruhigen. ich bekomme das alles mit. ich bin in der zeit in der küche u. möchte tee kochen. der besuch erstaunt mich aber lässt mich auch kalt. ich finde es komisch dass mein ex weint. dann kommt mein vater amüsiert rein und fragt mich was ich denn angestellt hätte warum der junge weinen würde. daraufhin muss ich dann mit meinem vater lachen. aber wir lachen uns an wir lachen nicht meinen ex freund aus. .. naja,, dann kommt eine freundin von mir in die küche und sagt dann dass der besuch unser gelächter gehört hätte und das sicherlich ein nachspiel haben wird. sie macht mir angst dass sich mein ex dafür rächen wird. das ist der traum...

die wahrheit sieht so aus: ich bin seit 1 jahr von meinem ex getrennt. wir haben uns unausgesprochen getrennt. von heute auf morgen hab ich von ihm nichts mehr gehört. auch meine sms an ihn dass wir uns auch im guten hätten trennen können ließ er unbeantwortet. als wir uns kennenlernten war das keine liebe auf den ersten blick. ich hatte kein vertrauen weil er am 1. date intim werden wollte. ich sehnte mich nach einer wahren, innigen liebe. ein mann der mich kennenlernen will, mit dem ich über alles reden kann usw.. er aber war das gegenteil. er sagte zwar er würde mich lieben und es ernst meinen aber ich spürte das nicht. auch als er mich seinen eltern vorgestellt hatte, auch das gab mir kein vertrauen. er war lediglich stolz darauf eine vorzeigen zu können. eine heiratsfähige. seine mutter mochte ich. sie mich auch. aber mein ex war dann irgendwann genervt weil seine mutter ständig nach mir fragte. ... da ich nicht das gefühl von zweisamkeit, von miteinander, von liebe, von vertrauen, von zuneigung usw.. hatte ließ ich mir auch sehr viel zeit mit dem intimwerden. er sagte auch immer er wolle kein sex er will was ernstes (wobei sex dazugehört sofern die beziehung vertrauensvoll und ehrlich verläuft - aber das sagte ich ihm natürlich nicht) ich wollte auch nicht gezwungen werden zum sex. es war komisch aber innerlich wollte ich keinen sex mit ihm. weil ich an seine liebe nicht glaubte. naja,, 3 monate waren wir zusammen. ich habe nicht mit ihm geschlafen. worüber ich bis heute froh bin. denn sonst hätte ich mich umso mieser gefühlt wenn ich ihm begegnet wäre usw... vor einigen monaten hab ich ihn dann in einem tanzlokal gesehen mit seinen kumpels... dann hab ich erfahren dass er eine neue freundin hat. und da ich vielleicht alleine bin oder auch den fehler immer und stets auch bei mir suche denke ich jedesmal über ihn nach. darüber ob ich vielleicht zu blöd war oder ob ich die beziehung nicht führen konnte usw. was ich falsch gemacht hab. er stellte mich auch seinen eltern vor also meinte er es ernst nur meine gefühle haben mich vielleicht getäuscht?... ich will ihn nicht sehen. ich will dass er aus meinem leben verschwindet. ständig muss ich daran denken dass er eine neue hat und glücklich ist und ich alleine bin. ich stell mir vor ob es vielleicht doch geklappt hätte mit uns. und dann fällt mir ein dass wir uns nicht mal ausgesprochen hatten. dass ihm das nicht wert war usw. .. er war nichts für mich das weiß ich aber was soll dieser traum ???
 
   Deutung:  
achsoo.. hab noch was vergessen. bitte mit reinnehmen in die deutung :/...

also als mein ex mich sieht ist er schockiert, weil er von meinem gefühl her nicht mit mir sondern ich glaub mit einer anderen frau rechnet... seine mutter weiß aber bescheid. deswegen ignoriert sie seine weinaktion. als ob sie ihn reingelegt hätte und ihn jetzt tatsächlich mit dem heiraten konfrontieren lassen wollte. mein ex schaut mich nicht an und ich ihn auch nicht direkt. ich sehe nur seine tränen und sein kopf nach unten genickt. wir haben kein blickkontakt und auch null kommunikation. weder mit ihm noch mit seinen eltern.
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, um Himmels willen, nein, du hast überhaupt nichts falsch gemacht. Eure innere Beziehungslosigkeit kommt ja im Traum mehr als deutlich hervor. Kein wirklicher Blickkontakt, den Blick nach unten gerichtet. Da kannst du dich ganz auf dein Gefühl verlassen, dass das mit diesem Mann nichts ist und auch nichts je sein wird. Wenn du dich einlassen würdest, dann würdest du einen sehr großen Fehler machen. Entlasse ihn in Ehren. Das heißt, mit aller Deutlichkeit. Es gibt kein Zurück, und keinen Zweifel. Der Traum zeigt sowas von deutlich an, das zwischen euch nichts stattfindet. Also da gibt es überhaupt keine Frage. Ihr könnt ja noch nicht einmal miteinander reden. Und noch nicht mal einander in die Augen schauen. Dein Körper hat es ja auch schon lange gewusst. Der Mann ist nichts für dich. Denke mal, dein Körper zeigt sogar, dass es der falsche Mann ist. Und der traum bestätigt das mehr als deutlich. Das ist ja eine einzige Katastrophe. Und du willst ja nicht seine Mutter heiraten, mit der du dich besser verstehst, sondern einen Mann, mit dem du, wie du sagst, reden kannst, mit dem du lachen kannst, der offen zu dir ist. Das trifft ja alles überhaupt nicht zu. Im Traum ist nichtmal ein Ansatz davon spürbar.
Wenn du willst, dass er aus deinem Leben verschwindet, dann stehe auch dazu und verhalte dich entsprechend entschieden. Mache dich komplett frei von ihm. Wie sollst du denn einen neuen, lieben Mann kennen lernen, wenn du innerlich noch so stark mit dem Ex beschäftigt bist. Er darf dich also auch innerlich nicht mehr beschäftigen.
Der Traum zeigt dir drastisch, was passiert, wenn du ihn innerlich nicht loslässt. Höre also auf deinen Traum. Er sagt dir sowas von deutlich, dass eine weitere Beschäftigung mir ihm in eine Sackgasse führt. Und diese Sackgasse macht er ja nun mehr als deutlich. Deutlicher geht es ja nun kaum noch. Aber wenigstens lachst du im Traum schon über die komische Situation. Genau das solltest du auch mit der ganzen Situation sowieso am besten tun. Dann kannst du ihn schneller vergessen. Der Traum zeigt dir also ein gutes Rezept.
Und ein schlechtes Gewissen oder die Frage, ob du was falsch gemacht hast, ist nach diesem Traum wirklich völlig fehl am Platze. Höre also auf, und zwar komplett, an ihn zu denken, damit du dich frei machen kannst für eine neue Beziehung zu einem Mann, wie du ihn dir wünschst. Denke also mehr daran, was du dir wünschst, als an die Vergangenheit. Dann ziehst du auch einen entsprechenden Partner an. Träume von einem noch unbekannten, aber vielleicht schon bald bekannten Mann, der die Eigenschaften hat, die du liebst. Dann machst du alles richtig.
Klaus
 
   Deutung:  
klaus,, vielen lieben dank auch hier noch einmal. die deutung trifft vollkommen zu. ich hätte nicht gedacht solch eine genaue beschreibung zu bekommen. vielen dank für die offenen worte und die tatsachen die du mir bestätigt hast. vielen dank für die einrichtung dieser seite und deine hilfestellung.
viele grüße
g.s.
 
 
Traum:   weißer Wellensittich    
(vom 09.04.2010)
ich träumte, dass ein weißer wellensittich in einem tierladen auf mich zugeflogen kam und sich zu mir setze. er folg kurz immer wieder fort und kam auf mich zurück. und sprach mit mir sehr lieb. er wollte unbedingt mit. somit habe ich ihn dann mitgenommen. er sprach immer wieder halte durch halte durch. du schaffst das. in meinem eigenen haus angekommen war er immer bei mir und sprach und zwitscherte. die haustüre war offen und mein mann, mit welchem ich mich zur zeit in scheidung befinde und heute ein entsprechender notartermin ist, hatte die haustüre offen stehen lassen. der weiße wellensittich flog hinaus. ich erschrag, da der vogel hinaus flog. aber er kam gleich wieder zurück und zwitscherte und kam zu mir und wieder halte durch halte durch. ich hatte einmal einen weißen nymphensittich der sehr zutraulich war und immer beim essen bei mir saß. dieser flog leider fort als mein mann die hintere türe offen ließ.
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, das ist doch ein wirklich schöner Traum, der dir bestätigt, dass du genau richtig bist, in dem, was du gerade tust. Halte durch, wie schön. Das ist ein Traum, der dir sehr hilft, alle diese Unannehmlichkeiten gut zu überstehen. Du brauchst nur an deinen weißen Wellensittich zu denken, und schön kommt viel Kraft und viel Liebe und Zuwendung bei dir an. Genau das kannst du jetzt gut gebrauchen. Der Vogel gibt dir das, was du bei deinem Mann wohl vermissen musstest.

Der kleine Vogel kommt immer wieder zu dir zurück. Und jetzt sogar noch, wo die Haustür offen steht. Im Moment ist er wie ein Geschenk des Himmels für dich. Auch wenn es "nur" ein Vogel ist, kannst du Liebe fühlen und leben. Dadurch kannst du diese schwierige Phase sicher gut meistern. Und wer Liebe so gut fühlen kann wie du, der braucht auch keine Befürchtung zu haben, dass er lange allein oder lange ohne Zuwendung und Zuspruch ist. Der kleine Wellensittich ist insofern ein Symbol deiner Liebesfähigkeit.

Wenn dein Exmann interessanterweise schon damals deinen Wellensittich durch sein Verschulden hat fliegen lassen, dann könnte man fast sagen, dass er deine Liebe nicht erkannt hat und er sie schon damals nicht wirklich geachtet hat. Natürlich kann immer mal ein Versehen passieren, aber es geht hier um die Symbolik. Und die spricht nicht gerade für ihn.

Weiß ist ja auch eine positive, optimistische Farbe, welche sozusagen das liebe Gefühl in voller Unschuld und Natürlichkeit veranschaulicht. Also, um deine Zukunft in bezug auf die Liebe brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Du bekommst Zupruch und Unterstützung von "höherer Stelle". Das sagt dir dein Traum.
Klaus
 
   Deutung:  
Ich wünsche Ihnen einen besonders schönen Tag, Sie haben mir heute sehr
geholfen.
 
   Deutung:  
Träume begeistern mich in ihrer Symbolik immer wieder. Mir ist eben noch folgendes dazu eingefallen:

Als der Wellensittich damals zur Tür herausgeflogen war, kann man das symbolisch so deuten, dass damit auch deine Liebe zu deinem Exmann von ihm nicht beachtet und zum Fenster herausgeworfen war bzw. zur Tür herausgeflogen war. Und jetzt kommt der Wellensittich in deinem Traum zu dir zurück. Das bedeutet, dass dir der Traum damit sagen will, dass du alles richtig machst, denn jetzt hast du deine Liebe und Herzensgüte wieder zurück und kannst darüber froh sein.

So klar können Traumaussagen sein. Für mein Gefühl ist das immer wieder phänomenal, wie klar Traumaussagen sein können, wenn man ihre Symbolkraft restlos versteht und diese dann auf sich wirken lassen kann..

 
   Deutung:  
besten Dank noch für die Zusatzinformation ... auch ich beschäftige mich
schon sehr lange mit Träumen und es ist enorm wie viel sie mir helfen,
Deine Interpretation jedoch hilft mir sehr weiter und trifft auf den Punkt
genau zu.

Ich kann es nicht sagen wie sehr ich mich über diese Online Plattform
freue, dass ich sie gefunden habe, man weiß ja nie genau auf was man
trifft. Besten Dank dass Du sie eingerichtet hast, wenn ich dazu beitragen
kann dort eine Bewertung einzugeben, lasse es mich bitte wissen.

Gerne kannst Du jedoch meinen Traum dort eingeben sowie meine Antwort dazu.
 
 
Traum:   Ich verliere meine Tochter    
(vom 28.03.2010)
Ich hatte heute Nacht einen schrecklichen Traum. Ich war mit meiner Tochter am Meer. Sie sprang von einem Holzpfeiler auf den nächsten und hatte viel Spass. Ich freute mich mit ihr. Auf einer Sandbank lag ein alter verroteter Frachter der mir ein wenig die Sicht nahm, aber ich hörte sie lachen. Dann war ich abgelenkt durch einen gut aussehenden Mann. Auf einmal sah ich einen Tornado auf uns zukommen, ich wollte zur Seite laufen, aber von der Seite kam auch ein Tornado.
Ich bin dann in ein Haus geflüchtet wollte mich im Keller verstecken. Meine Oma (lebt noch) war auch auf dem Weg zum Keller. Als ich sie sah viel mir meine Tochter ein. Ich lief wieder raus und habe nach ihr gerufen und gesucht, aber der Tornado schob mich immer weiter ab. Dann bin ich aufgewacht. Was hat das zu bedeuten?
Gruß
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, es handelt sich bei deinem Traum um einen typischen emotionalen Traum. Emotionen werden symbolisch dargestellt. Zunächst mal spielt die Szene am Meer. Und Wasser ist ein Hauptsymbol für Emotion. Meer deutet auf untergründige Gefühle hin. Dann kommt nun ein Tornado auf. Was ist ein Tornado? Er wirbelt alles auf, bringt Durcheinander. Er kann zerstörerisch wirken, zu Verlusten führen. Und die Tochter? Ist sie persönlich gemeint oder auch nur als Symbol? In diesem Fall ist sie nur als Symbol zu verstehen. Etwas, was dir lieb ist, droht zerstört zu werden. Das betrifft aber natürlich in diesem emotionalen Traum überhaupt nicht deine Tochter. Ein Wahrtraum hätte viel mehr Datails. Das ist in dem Fall nicht so. Da kommt auch ein gut aussehender Mann in deinem Traum vor. Er ist der Schlüssel zur Deutung des Traumes und der aufkommenden Emotionen. Merkwürdigerweise war ja alles in Ordnung bis zu dem Moment mit dem Mann, durch den du abgelenkt warst. Die Tochter symbolisiert mit ihrer Fröhlichkeit am Anfang des Traums dein eigenes unbeschwertes Leben. Durch den auftauchenden Mann kommen aber plötzlich heftige Gefühle in das sonst so unbekümmerte Spiel. Gefahr droht. Aber er sieht doch so gut aus. Und dann? Da kommt dein Gefühlssystem ganz schön durcheinander. Der Traum sagt dir, dass dieser Kontakt zum Verlust der Unbeschwertheit führen kann. Deine Tochter als Symbol für diese Unbeschwertheit ist weg. Und damit eben deine Unbeschwertheit. Es könnte ein heftiges Verlangen aufkommen. Das könnte in deinem Leben alles durcheinander wirbeln. Und es könnte sein, dass du dich da gar nicht gegen wehren könntest.
Im Grunde genommen rät dir der Traum dazu, von dieser denkbaren Möglichkeit für eine erotische oder weitergehende, neue Beziehung zur Zeit jedenfalls Abstand zu nehmen. Die Gefahr, dich durch hochkommende Emotionen zu sehr selbst zu verlieren, bzw. deine Unbeschwertheit, ist einfach zu groß. Chaos würde drohen. Vielleicht handelt es sich ja schon um eine bestimmte Person in deinem Leben, vielleicht handelt es sich um eine, die kurzfristig noch auftauchen könnte, vielleicht sind es aber auch nur manchmal aufkommende Gedanken daran. Egal, der Zeitpunkt wäre zur Zeit nicht günstig. Erst müssen die Emotionen und die Folgen einer solchen Möglichkeit noch ein wenig geklärt werden. Du solltest dich selbstverständlich niemals selbst verlieren oder deine Unbeschwertheit. Erst wenn du diese starken Gefühlswallungen besser beherrschst als im Moment, könntest du dich, wenn du es denn wolltest, auf dieses Spiel dann ganz locker einlassen. Emotionen wird es dann immer noch starke geben, aber sie sind dann eben wie gesagt eher beherrschbar und nicht mehr selbstzerstörerisch, sondern vielleicht sogar Bestandteil eines aufregenden Spiels. Damit hat es aber eher noch etwas Zeit. Das will dir der Traum sagen.
Sollte es sich um eine bereits bekannte Person handeln, dann sagt dein Traum ganz klar, "njet", das bringt nichts, höchstens Durcheinander!
Klaus
 
 
Traum:   In den Koffer paßt nicht alles rein    
(vom 08.03.2010)
Hallo,

ich träume seit mehreren Wochen immer denselben Traum, es findet allerdings an verschiedenen Orten und auch mit verschiedenen Menschen statt.

Ich bin im Urlaub. Es ist der Abreisetag und wir werden in den nächsten Stunden vom Bus abgeholt, der uns zum Flughafen bringt. Ich habe meinen Koffer noch nicht gepackt und bin aufgeregt, weil ich nicht genau weiß, wann wir abgeholt werden.

Ich beeile mich wahnsinnig den Koffer zu packen, habe Angst das Flugzeug zu verpassen. Aber immer ist der Koffer zu klein.

Letzte Nacht träumte ich sogar davon Geschirr einpacken zu müssen, nicht nur Kleidung. Es sind teilweise Unmengen, die in keinen Koffer passen können.

Es sind auch immer Personen meines Vertrauens dabei. Aber ich irre trotzdem allein durch das Hotel auf die Straße und suche den Weg, den ich fahren muß. Ich kenne mich aber in der Stadt nicht aus und frage nach, wo ich denn lang muß. Irgendwann komme ich aber wieder im Hotel an und will dann wieder den Koffer packen. Ich stehe so unter Zeitdruck und denke ich schaffe es nicht mehr das Flugzeug zue bekommen.

Teilweise fehlen mir auch noch wichtige Papiere, wie bspw. das Reiseticket oder der Ausweis.

Ich überlege dann auch, ob ich den Urlaub verlängere, weil ich eigentlich gar nicht unbedingt nach hause möchte.

LG
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, da sind zwei Seelen in deiner Brust. Die eine möchte nicht weg (sie möchte noch verweilen), und die andere fühlt, dass auch der längste Ferienaufenthalt einmal zu Ende geht und deshalb ein Aufbruch zu einer Veränderung und zur Übernahme von Verantwortung für neue Aufgaben ansteht. Es scheint so, als ob die schönen, unbeschwerten Kindertage (Urlaubstage) noch bleiben sollen. Aber die Zeit ist reif für eine Veränderung. Davor hast du im Traum etwas Angst. Deshalb stellen sich dir viele Hindernisse in den Weg (der Koffer ist zu klein, du weißt nicht, wie du das Flugzeig erreichen kannst, ob du überhaupt rechtzeitig zur Abreise ankommst, du irrst in der Stadt herum usw.).
Fliegt das Flugzeug eventuell ohne mich ab? (Übertragen: Fährt der Zug ohne mich ab? Verpasse ich nicht den Anschluss? Bleibe ich zurück? Verträume ich nicht mein Leben?). Und wie das im Umbruch so ist, gibt es im Moment mehr Fragen als Antworten.
Es wartet also auf dich eine Veränderung, du bist im Umbruch. Aber du bist noch unsicher. Was von den alten Gewohnheiten möchte ich mitnehmen? Eigentlich alles, meinen ganzen Hausstand (Geschirr), alle meine gewohnten Sachen. Aber alles geht nicht. Du fühlst einen Zeitdruck, es muss etwas geschehen. Es muss sich etwas verändern. Aber was?
Eigentlich will ich es nicht, aber ich fühle, das ich mich weiterentwickeln muss. Dazu muss ich Altes hinter mich lassen, loslassen?
Habe ich nicht irgendetwas Wichtiges vergessen?
Wo will ich überhaupt hin? Noch irre ich herum.
Ich scheue mich zurückzukommen, denn dort muss ich aufräumen, etwas verändern, etwas anders machen als vorher. Ich muss meinen Alltag neu regeln. Ich muss verantwortungsvolle Entscheidungen treffen.
Was ich auch ausprobiere, immer ist der Koffer zu klein. Alle Lösungen, die ich bisher gefunden habe, etwas zu verändern, haben noch nicht das gebracht, was ich wirklich brauche. Für die Fülle des Lebens ist der Koffer zu klein. Dein Denken ist noch nicht auf eine große, befriedigende Lösung gekommen. Think big, heißt es so schön. Dann wird der Druck von dir fallen. Aber lasse dabei auch alten Ballast frei.
Um dich von der Hektik zu befreien, stelle dir vor, du kommst ganz entspannt beim Flugzeug an. Du hast jetzt alle Sachen, die du brauchst. Du bist rechtzeitig losgefahren. Du hast alles vorher bedacht und genau geplant. Und bist ganz zufrieden. es war eine gute Zeit, jetzt bist du aber bereit, ganz locker und erholt die neuen Aufgaben in Ruhe anzugehen. Du hast alles gut vorbereitet, du hast dein Ticket (eine Legitimation zur Reise, eine Bestätigung zur Veränderung) Und du wirst in ruhigem Vertrauen in kleinen Schritten vollkommen ohne Hektik all das verändern, was zu deiner tief gefühlten Selbstverwirklichung beiträgt.
Klaus
 
 
Traum:   Neue Liebe oder Wunschtraum?    
(vom 07.03.2010)
Hallo,
ich stehe mit einer Kollegin und einigen mir unbekannten Leuten zusammen,wir unterhalten uns über irgendetwas,plötzlich legt meine Kollegin mir ihren rechten Arm um meine Schulter,ich zucke zurück,weil ich unsicher bin (habe mich real in sie verguckt!),aber je öfter sie das macht desto angenehmer/vertrauter ist es.Dann gehen wir beide zusammen ein Stück, plötzlich kommt sie zu mir und beißt/knappert mir in den Hals,ich war total überascht weil ich es nicht erwartet habe und habe mich dazu nicht geäußert,sie lächelte nur.Plötzlich schiebe ich einen blauen Kinderwagen mit einem schlafenden Neugeborenen und wir stehen vor einer Mauer.Während meine Kollegin mit Leichtigkeit auf diese Mauer springt und mir den Kinderwagen mit dem Kind abnimmt und hochhebt komme ich nicht auf diese Mauer,obwohl ich sehr bemüht bin,ich wachte auf,leider ohne zu wissen,ob ich es geschafft habe die Mauer zu erklimmen oder nicht.Dann schlief ich wieder ein,diesmal war ich mit der Kollegin in der Arbeit,wir unterhielten uns nicht sondern hielten nur intensiven Blickkontakt,sie hatte dabei die schönsten,strahlensten Augen die ich je gesehen habe und wir beide konnten die Blicke nicht voneinander lassen.Einen Augenblick später stand sie komplett nackend vor mir und genierte sich merklich,aber für mich war das vollkommen normal und gar nicht ungewöhnlich, dass sie unbekleidet vor mir steht.

Ich muss dazu sagen,dass ich gerade im Comming Out bin und diese Kollegin irgendwie immer wichtiger wird und ich seit fast einer Woche jede Nacht von ihr träume.
Vielen Dank für die Deutung
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin,
bei deinen Träumen handelt es sich um schöne Wunschträume. Wenn wir in der Realität etwas nicht so bekommen oder noch nicht so bekommen, wie wir das möchten, dann kann es sein, dass wir davon träumen. Unser Traum-Bewusstsein ist auch in diesen Fällen sehr erfinderisch. Und es kann viel Freude machen und auch eine innere Befriedigung bedeuten, solche Träume zu haben. Man kann sie ja sogar als Tagträume halb bewusst ausschmücken und auch dabei von seinem Glück träumen.
Normalerweise handelt es sich also nicht um Träume, die ein Geschehen in der gleichen Form vorwegnehmen. Dazu fehlen realistische Einzelheiten, die einen Wahrtraum normalerweise begleiten. Die Erlebnisse haben deshalb mehr einen Symbolcharakter. Sie stehen für deinen Wunsch nach einer glücklichen, erotischen Beziehung.
Wofür steht der Kinderwagen? Kinder symbolisieren in Träumen immer etwas Neues, eine neue Entwicklung zum Beispiel, eine neues Projekt usw. Aber in deinem Fall handelt es sich eigentlich nicht um ein Kind, sondern um einen Kinderwagen. Hier kommt die Idee ins Spiel, dass etwas gemeinsam getragen werden muss. Eine schöne Idee, die in deinem Traum ja sogar wörtlich im Hochtragen über oder auf eine Mauer zum Ausdruck kommt. Die Herausforderungen, die mit eurer Beziehung verbunden sein können, werden von deiner Freundin im Traum (Kollegin) mit Leichtigkeit bewältigt. Sie scheint also weniger Angst zu haben, und eine natürliche Einstellung auch zu den Hürden (Mauer), die zu nehmen sind. Das sind sehr ermutigende Zeichen.
Der Traum hat also offen gelassen, ob du die Mauer (die Hindernisse), die zu einer glücklichen Beziehung führen können, überwinden kannst.
Es liegt also an dir. Ich würde an dieser Stelle den Traum als Tagtraum so gestalten, dass du mit Leichtigkeit auf diese Mauer springst! Und voller Freude die gegenseitige Bestätigung wahrnimmst, die ihr dadurch gemeinsam fühlen könnt. Solche Tagträume können ein enormes Potenzial entfalten.
Dennoch ist natürlich große Vorsicht angezeigt. Aber du wirst sicher genügend Feingefühl entwickeln, um erstmal deine Signale ganz vorsichtig anzubringen und zu prüfen, ob diese Freundin denn auch wirklich bereit ist. Das kann mit leichtem Händedruck oder ganz vorsichtigen Umarmungen beginnen und dann wirst du es schon spüren.
Der Traum ist in jedem Fall sehr ermutigend, denn er enthält eine positive und Leichtigkeit ausdrückende Grundtendenz. Das trifft in jedem Fall zu, selbst wenn es mit dieser Freundin (Kollegin) nicht klappen sollte. Aber da sich die Kollegin im Traum als sehr hilfsbereit erweist, stehen die Chancen nicht schlecht.
Klaus
 
 
Traum:   Ein Unbekannter küsst mich    
(vom 04.03.2010)
Hallo, heute Nacht hatte ich einen sehr, sehr intensiven Traum. Ein Unbekannter nimmt mich äußerst zärtlich in seinen Arm und küsst mich. Während des küssens kam es zu einer Energieübertragung, das heisst, lilanes Licht floss in meinen Mund.Bei diesem Traum konnte ich " denken ". Kann man ja manchmal. Ich dachte was ist das und schaute wieder und wieder mir den Kuss ganz genau an und jedesmal floss dieses kurze aufflackernde Licht in meinen Mund.Ich habe mir den kuss bestimmt acht mal angeschaut und dann auf einem mal hatte ich Schmetterlinge im Bauch und dachte : das ist die ganz große Liebe!

Die hätte ich nämlich gern im realen Leben.
LG Lezaria
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, das war ein glückhafter, sehr schöner, erotischer Traum. Es erscheint fast so, als würde uns unser Traum-Bewusstsein manchmal mit so schönen Traumbildern mitteilen wollen, wie wunderbar das Leben sein kann. Es berührt sozusagen eine höhere Energie-Ebene. Du hast mit dem Traum eine höhere Energie-Ebene betreten. Dort findet die Energie-Übertragung nicht mehr nur materiell, sondern auch mit Licht und Farben statt. Und Liebe ist dabei im Spiel. Eine geradezu himmlische Liebe, die sich dann materiell in "Schmetterlingen im Bauch" auswirkt.
Ähnlich glücklich sind Träume, in denen man verwundert feststellt, "ich kann ja fliegen!" oder "ich kann richtig große Sprünge machen" usw.
Frauen haben relativ häufig Träume mit "dem Unbekannten", in denen sie ihre erotischen Wünsche und Vorstellungen, die ihnen häufig gar nicht bewusst sind, intensiv erleben können. Der Unbekannte hat etwas Unverfängliches und tritt niemand aus der Umgebung zu nahe.

Ist dein Traum nun eine Art Ankündigung von einer großen bevorstehenden Liebe?
Zunächst einmal ist es ein schöner Wunschtraum, eine Art Sehnsucht nach einer perfekten, tiefgreifenden Liebe. Du kannst dir dieses wunderschöne Liebesgefühl "konservieren", indem du das Bild und das damit verbundene tiefe Liebesgefühl immer wieder, auch in Tagträumen, durchlebst.
Wünsche können in Erfüllung gehen, wenn man an deren Erfüllung glaubt. Wenn man also der festen Überzeugung ist, dass das Erträumte im Bereich des Möglichen liegt. Schließlich handelt es sich um eine starke, schöne, leichte Energie. Und genau das ist die beste Voraussetzung für deren Verwirklichung. Es liegt also letztendlich an uns selber und an unserer eigenen Überzeugung. Der Glaube ist es, der bekanntlich Berge versetzt. Und es kommt nun auf deinen Glauben (auf deine Überzeugung) an.
Klaus
 
 
Traum:   Nikolaushaus    
(vom 27.01.2010)
Vor meinem Traum.
Habe als Kind (vor über 35 Jahren immer oder oft mit meiner Mutter das Haus vom Nokolaus gezeichnet)
Es ist mittlerweile viel passiert meine Eltern sind tot und ich habe alles Wertvolle ( Immobilie Schmuck Geld) verloren ich mag meine Mutter nicht
Mein Traum vergangene Nacht: ich habe es nicht geschafft , es war ein sehr großes Stück papier und ein grüner Edding,das Haus vom Nokolaus zu zeichnen ich habe geweint und war wütend auf mich.Meine Mutter hat wie immer gelacht und mich für dumm erklärt aber ich habe es nicht geschafft.
Husky
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, dein relativ kurzer, aber aussagefähiger Traum soll dazu dienen, dieses Kindheitsdrama oder -trauma zu verarbeiten. Eine Mutter, die ihr Kind für dumm erklärt, muss schon selbst ein schlimmes Schicksal in ihrer Kindheit erlitten haben, um sich gefühlsmäßig so stark von ihrem eigenen Kind zu trennen. Die eigene Mutter deshalb abzulehnen ist vollkommen verständlich.

Das große Dilemma bei dieser Angelegenheit ist aber leider, dass die Mutter auch das eigene, innere Zuhause symbolisiert. Eigentlich müsste man sich für eine gesunde und liebevolle Einstellung im Leben mit der Mutter versöhnen und sie liebhaben mit allen ihren Fehlern. Die Mutter ist und bleibt nunmal eine sehr wichtige Bezugsperson in unserem Leben. Das könnte man tun, indem man ihr einfach verzeiht, weil man als älterer Mensch mehr durchschaut als man das als Kind gekonnt hat. Wie oben schon gesagt, muss man unbedingt davon ausgehen, dass das Leben der Mutter in einer wichtigen Lebensphase sehr schmerzlich für sie verlaufen sein muss, sonst kann man eine derartige Gefühlskälte nicht entwickeln. Aus dieser Einsicht könnte sich also eine Art Versöhnungsgefühl ergeben, sodass man wenigstens eine gewisse Art von innerem Frieden schließen kann.

Das würde ich bei aller verständlichen Ablehnung also trotzdem versuchen. Sage deiner Mutter einfach, dass du ihr verzeihst, weil sie es nicht besser gewusst hat und weil sie selbst sehr früher mal gelitten haben muss und sich dadurch emotional abgeschottet hat. Sage ihr (innerlich), was sie dir alles angetan hat und dass sie dich eigentlich hätte fördern sollen statt dich lächerlich zu machen. Lächerlich machen ist in der Tat einer der dümmsten Fehler, die man machen kann. Ich habe das auch schon mal einen Vater zu seinem Sohn sagen hören: Du bist so dumm wie du lang bist. Armer Vater, kann man da eigentlich nur sagen. Und arme Mutter kannnst du auch eigentlich nur sagen.

Du solltest aber zumindest symbolisch ein positives Bild von deiner Mutter machen. Das kannst du zum Beispiel dadurch tun, dass du dir sagst, dass sie jetzt nach ihrem Tod möglicherweise als eventuell weiter existierendes Wesen endlich eine liebevolle Einsicht gewonnen hat und jetzt endlich alles das verstanden hat, was sie früher falsch gemacht hat. Ob du nun daran glaubst, oder nicht, für deine Psyche ist es wichtig zu fühlen, dass du geliebt wirst. Wenn schon nicht damals, dann jedenfalls jetzt. Verzeihe dieser neuen, einsichtsvollen Mutter und fühle dich jetzt endlich geliebt von ihr. Das wird dir und deiner weiteren Entwicklung sehr, sehr gut tun.

Und in deiner Vorstellung kannst du sogar, wenn du das willst, auch die Situationen von damals noch mal durchleben, diesmal aber mit einer liebevollen, positiven, fördernden, einsichtsvollen, dich nunmehr sehr liebenden Person in deiner Nähe. Stelle dir vor, sie würde nun zu dir sagen, "du hast großartige Talente" oder "du schaffst das schon!" usw. Du wirst schnell spüren, wie gut dir das tut, und wie gut du dich von diesen negativen Emotionen trennen kannst. Spiele Szenen durch, die dir eine innere Genugtuung verschaffen. Wenn es dir mit deiner Mutter nicht gelingen sollte, dann wenigstens durch eine vorgestellte Mutter - mit allen dich fördernden, dir Zuspruch vermittelnden Eigenschaften. Du wirst fühlen, wie du einen großen Ballast loswirst und wie du dich innerlich wie neu geboren fühlen wirst.
Klaus
 
 
Traum:   Sex und Spinnen    
(vom 27.01.2010)
Letzte Nacht hatte ich einen seltsamen Traum, der mich etwas beunruhigt.
Ich muss dazu sagen, dass ich jede Nacht intensiv träume und schon oft die Zukunft voraussehen konnte bzw. wichtige Informationen in meinen Träumen erhielt:
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Ich werde von einem Jungen und einem Mädchen abgeholt. Wir fliegen in einer Art Motorrad mit Beiwagen (ich sitze im Beiwagen) über die Stadt. Ich kann mich noch sehr gut an dieses seltsame Gefühl im Bauch erinnern und wie ich denke: "Boah, cool! So fühlt es sich also an, wenn man fliegt, genial!"

Während wir an den Häusern vorbeifliegen, weiß ich, dass sie mich an einen Ort bringen, an dem ich etwas sehen / lernen / evtl. auch lösen soll. Ich habe großes Vertrauen zu diesen Beiden, wobei ich mich nur noch an das Aussehen des Jungens erinnern kann. Er steuert auch das Motorrad...

Ich sehe die Fenster der Wohnungen, an denen wir vorbeifliegen und die Gardinen. Irgendwann setzen sie mich ab und verschwinden wieder. Ich bin allein.

Das nächste, an das ich mich erinnern kann ist, dass sich ein junges Mädchen mit weißer Haut und langen, roten Haaren, sie muss maximal 12 sein (sie hat nur Ansätze einer Brust), an meinen Hals wirft. Irgendwie wissen wir beide, dass wir Sex haben wollen. Wir liegen nackt auf dem Bett, ich über ihr. In meinem Traum spüre ich sogar, wie ich in sie eindringe und bin voller Lust (ich bin im reellen Leben eine Frau, wohlgemerkt, und habe bis dato noch nie bisexuelle Neigungen gehabt).
Aber da ist eine seltsame Verbindung zwischen uns. Gleichzeitig bekomme ich aber auch enorme Schuldgefühle. Darf ich das hier überhaupt? Ist sie nicht zu jung? Ist das dann vielleicht sogar eine Vergewaltigung, sexueller Mißbrauch? Ich fürchte, dafür bestraft zu werden. Dabei ist das doch so schön! Sie will es doch so sehr, ich sehe es in ihren Augen!

Plötzlich entdecke ich links vom Bett mehrere Spinnen. Sie sind riesengroß und jede für sich hängt an einem Faden. Sie versperren den Weg nach draußen. Ich sehe mich langsam im Zimmer um und stelle beim Blick in den Spiegel plötzlich entsetzt fest, dass ich ein Junge / Mann bin! Wie kann das sein, ich bin doch eine Frau? Erschrocken gehe ich aus dem Mädchen raus und versuche zu fliehen. Eine Spinne, die sich plötzlich in ein haariges Monstrum verwandelt, mit fiesen Zähnen und Gift (ich weiß, ich werde sterben, wenn sie mich erwischt) fängt an zu schwingen und drängt mich in eine Ecke. Ich habe fürchterliche Angst und Ekel und versuche ihr immer auszuweichen. Sie schwingt immer wieder zu mir.

Ich kann mich nur mit einem Tuch wehren, welches ich in der Hand halte. Es kostet mich Überwindung, nach ihr zu schlagen. Doch dann wird meine Abwehr immer größer. Ein paar Mal gelingt es mir, sie zu erwischen, aber einmal verpasse ich sie. Ich spüre was, aber wo ist sie? Ich kann sie nicht sehen. Ich bin mir nicht sicher, ob sie mich gebissen hat....
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Hier endet der Traum.

Verwirrt bin ich, weil es ein sehr detaillierter Traum war und ich mich an jedes Detail erinnern kann. Das weiße junge Mädchen mit den langen, roten Haaren hat weder Ähnlichkeit mit mir noch mit sonst jemandem in meinem Freundeskreis. Es hat mich ja selbst im Traum überrascht, dass ich so eine wahnsinnige Anziehung und Erotik zu dieser angehenden Frau empfunden habe. Und dann diese fiesen Spinnen...

Können sie mir helfen? In anderen Foren habe ich gelesen, dass die Spinnen nichts Gutes verkünden...

Herzlichen Dank für Ihre Zeit

Pseudonym: "Die Rose"
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, bedrohliche Spinnen sind Ausdruck einer Hilflosigkeit einem bestimmten, sehr unangenehmen Gefühl gegenüber. In der Regel sind das heftige Schuldgefühle. Die Spinnen lassen gewissermaßen nicht locker. Sie verkörpern unser schlechtes Gewissen. Und das trifft in deinem Fall zu. Es ist ja auch schon aus der Sicht des Verstandes ein ziemlich unerhörter Vorgang, einem so jungen Mädchen gegenüber Sexgefühle zu entwickeln. Unsere Moralvorstellungen verhindern das. Du bist selbst eine Frau und würdest dich im wahren Leben auf geradezu unverzeihliche Weise schämen. Und trotzdem können Verstand und Vernunft nicht verhindern, dass starke, erotische Empfindungen entstehen können. Diese in der Realität auszuleben, verbietet sich uns selbstverständlich, aber im Unbewussten sind Gefühle dieser Art doch vorhanden. Und sie können im Traum ausgelebt werden.

Also heftige Schuldgefühle kämpfen mit starken Lustgefühlen. Das könnte sozusagen die Überschrift für diesen Traum bilden, und ein wichtiger Deutungshinweis sein.
Jeder kann sich vielleicht noch erinnern, dass es in der aufkommenden Pubertät Zeiten gab, bei denen man von intensiven, heftigen und schönen, erotischen Gefühlen erfasst war, Jungen wie Mädchen gleichermaßen. Als Junge kann ich mich jedenfalls noch gut erinnern, wie schwärmerisch und gefühlvoll manche Mädchen in dem Alter waren und welche starke erotische Anziehungskraft sie mit ihren sehnsuchtsvollen Gefühlen ausgeübt haben. Aus dieser Sicht ist es verständlich, wenn gegen jede Vernunft von heute solche schönen Gefühle aufkommen und dem Verstand ganz schön zu schaffen machen. Eigentlich ist es aber nicht das Mädchen selbst, um das es hier geht, sondern um ein eigenes starkes erotisches Gefühl, das sie symbolisch verkörpert und das einfach ausgelebt werden möchte. Das Mädchen steht hier also nur symbolisch für starke, erotische Empfindungen und Sehnsüchte.

Dein Traum war ja eigentlich bis zu dem Moment, als die Schuldgefühle (mit den Spinnen) aufkamen, ein schöner Traum. Flugträume gehören zu den schönsten Träumen. Sie machen uns weit und frei und schenken uns freudige Gefühle. Das Motorrad als männliches Symbol kündigt sich hier schon an. Wir empfinden Begeisterung. Das ist denn auch eine hervorragende Vorbereitung für den weiteren Verlauf des Traumes, der ebenfalls Freiheit in jeder Hinsicht beschreibt. Wie ist es denn, wenn man wirklich ganz frei ist? Unsere Seele ist ja sowieso weder männlich noch weiblich, sonst würden wir, falls wir tatsächlich wiedergeboren werden sollten, immer nur einseitig wiedergeboren, was ja nicht sein kann. Unsere Seele also, zu der man in einem freien, wunderbaren Moment leichten Zugang hat, ist nicht festgelegt auf männlich oder weiblich.

Dein Traum ist also eigentlich, wenn man das Mädchen nur als Symbol für Erotik versteht, ein sehr schöner Traum voller Lust und purerb Erotik. Für den schämt sich dann dein Verstand. Und das ist eben das Dilemma auf dieser Welt. Deshalb können wir möglicherweise die schönsten und freiesten Empfindungen auch in erotischer Hinsicht vor allem im Traum ausleben. Im traum kommt es letztendlich nicht auf die Form (Mädchen), sondern auf den Inhalt (die dahinter symbolisierten Lustgefühle) an, die ausgelebt werden sollen.

Das Mittel der Identifikation mit dem anderen Geschlecht, also in deinem Fall mit einem Mann, den du im Traum verkörperst, ist ein Mittel der vollkommenen Vereinigung von Mann und Frau, bei der man im Grunde genommen höchst lustvoll eins ist miteinander, also gleichzeitig sowohl Frau als auch Mann ist. Was heißt denn Einssein? Einssein ist immer auch vollkommene Identifikation. Man ist beides gleichzeitig. In diesem Gefühl kann man leicht auch die Rollen vertauschen, weil man so identifiziert ist mit sich selbst und dem Partner, und dadurch eigentlich alles beides gleichzeitig ist. Man kann sich im Traum deshalb viel besser als im wahren Leben sehr gut in die Rolle des Partners hineinversetzen.

Ich würde mir an deiner Stelle also überhaupt keine Gedanken machen. Es ist ein sehr phantasievoller Traum deines offenbar schon geübten Traumbewusstseins, in einer schönen, vollkommen freien, hocherotischen Welt zu leben und durch Identifikation und Rollentausch und dem Gefühl der absoluten Freiheit alles machen zu können, was man sich im richtigen Leben oft versagen muss. Man muss bei der Traumdeutung lernen, die Symbole (junges Mädchen) nicht mehr als real, sondern als Verkörperung von Gefühlen zu verstehen, denn um die Gefühle geht es eigentlich und nicht um die Symbole selbst.
Klaus
 
 
Traum:   Blut an den Händen    
(vom 27.12.2009)
Hallo,ich hatte einen etwas "wirren" Traum.Ich stehe in einem fremden Badezimmer,mit hängenden Bücherregalen (Regalbrettern)vor dem Fenster.Es ist etwas unklar,wer diese Wohnung bewohnt.Der Wohnungsinhaber soll verstorben sein,doch ich fühle mich trotzdem nicht unwohl.Ich räume die Bücher aus dem Regal und blättere in einem der Bücher,in dem es um Kriegsopfer geht .Dort sehe ich das Bild eines Mannes,der mir mal unheimlich vorkommt,mal verzweifelt wirkt und ich finde mich als einen der Charaktere in diesem Buch wieder.Es geht darum,aus der Hungersnot heraus das Fleisch dieses Mannes essen zu müssen.Plötzlich habe ich blut an meinen Fingern und den Geschmack von rohem Fleisch im Mund.
Vielen Dank im Voraus!!!!
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, da kann man wieder mal sehen, dass unser Unterbewusstsein im Traum manchmal eine sehr archaische Sprache spricht und noch nicht mal vor Kannibalismus zurückschreckt, um bestimmte Dinge zu verdeutlichen. Naja, entwicklungsgeschichtlich sind wir ja noch gar nicht so lange von der Steinzeit entfernt, wenn man die Entwicklung der Erde als Ganzes oder auch nur die Herausbildung des Gehirns gegenüberstellt.

Du stehst also in einem fremden Badezimmer. Beim Badezimmer geht es im Wesentlichen um den Gefühlsbereich. Ganz grob gesprochen wird hier die weibliche oder intuitive Seite angesprochen. Da du in einem fremden Badezimmer stehst, handelt es sich um Gefühle, die dir selbst irgendwie fremd sind. Auch spielt die Reinigung beim Badezimmer eine Rolle. Was soll gereinigt werden? In diesem Zusammenhang kommen Bücher ins Spiel. Bücher im Badezimmer? Merkwürdig, nicht wahr? Da haben sie eigentlich nichts zu suchen. Bücher und Lesen hat grob gesprochen etwas mit der männlichen, denkenden Seite in uns zu tun. Es kommt also der Verstand ins Spiel. Instinktiv empfindest du, dass Bücher im Bad vom Regal geräumt werden sollen, weil sie dort eigentlich unpassend sind. Es geht also um diese Art von Reinigungsprozess oder Befreiung. Der Verstand, das Denken, an einem Wohlfühlort? Das ist ja nicht der Hit. Irgend etwas stimmt also nicht. Das rechte Wohlfühlen will sich in dieser (noch nicht bereinigten) Situation nicht einstellen.
Nun kommt ein Wohnungsinhaber vor. Das bestätigt nochmal, dass du dich auf fremdem Terrain befindest. Du dringst in die Gedankenwelt einer fremden Person ein. Diese Person ist verstorben, also kommt etwas von früher in den Fokus, etwas das rückwärtsgerichtet ist, eine alte Geschichte.
Und jetzt kommt das Stichwort Kriegsopfer. Kriegsopfer bezeichnet einen Opferzustand, also etwas, in das man hineingerät, ohne es zu wollen. Du wirst von Gedanken geplagt, die sich mit einer vergangenen Notsituation beschäftigen. Warum nur sollst du denn das Fleisch des Mannes essen? Um zu überleben? durch einen Mann, der eben noch verzweifelt wirkte? Du sollst also etwas annehmen und aufnehmen (symbolisch in den Mund führen), was du aus der Identifikation mit fremden Gedanken, mit eine fremden Notsituation tust? Für dich selbst besteht ja überhaupt keine Notsituation.
Könnte es sein, dass du dich im Augenblick in einer bestimmten Sache zu stark mit fremden oder vergangenen Nöten und Problemen belastest? Das geht zu weit. Das wirst du nicht aufarbeiten können. Dein Traum-Ich zeigt drastisch, wohin das führt. Es geht um Probleme, die andere aufarbeiten sollen oder die längst Vergangenheit sind.
Sich zu sehr mit dem Leid der Welt oder den Problemen anderer Menschen zu beschäftigen, über Vergangenes nachzudenken, also zu „Denken“ oder zu „Grübeln“, macht wenig Sinn und bringt dich selbst auch nicht weiter. Das ist eine krasse Sackgasse, die der Traum aufzeigt. Was kann man daraus entnehmen? Die „Erlösung“ gibt es nicht über die Gedanken und Vorstellungen anderer, längst vergangener Nöte, sondern nur über die konsequente, optimistische, frei machende Besinnung auf die eigenen „hellen“ Gefühle der Gegenwart.
Klaus
 
 
Traum:   Ein neuer Partner    
(vom 16.12.2009)
Ich träume in letzer Zeit immer von einen guten Freund, für den ich auch mehr empfinde und er auch für mich.

In jeden Traum kommt er drin vor wir sind zusammen reden über uns und unsere Gefühle.

Er sagt immer das er mich liebt und das er mein Herz möchte.

Ich weiß aber nicht so richtig was ich will.

Was will mir dieser Traum sagen?
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, offenbar ist dein Verstand nicht einverstanden mit dem, was dein Traum-Ich dir präsentiert. Unser Traum-Ich zeigt uns unsere Gefühle und unsere Sehnsüchte an. In dir ist offenbar eine große Sehnsucht nach einem schönen Miteinander nach deinem Geschmack. Und eigentlich ist es ja auch ein schöner Traum. Es ist ein Traum zum Genießen. Träume solcher Art kann man sogar in der einen oder anderen Variante als Tagträume bewusst herbeiführen und in den herrlichsten Farben und Formen ausmalen.
Ich möchte sagen, als Beginn für eine feste Partnerschaft reicht das nicht. Natürlich ist es wunderschön, wenn der Freund im Traum sagt, dass er dich liebt. Dass er dein Herz haben möchte, klingt allerdings eher so, als würde er etwas haben wollen, aber nicht so, dass er etwas Entsprechendes geben wollte. Jedenfalls ist davon im Traum keine Rede. Es ist also im Traum eine einseitige Angelegenheit. Dass du dabei im Zweifel bist, ist natürlich verständlich. Schließlich beruht Partnerschaft auf Geben und Nehmen und das ist im Idealfall im Gleichgewicht. Um jemand für sich zu gewinnen, ist man ja zunächst erstmal der Gebende. Man fragt vielleicht erstmal, was die Angebetete gern möchte, oder sogar weiß man es und verhält sich entsprechend.
Also, dein Traum enthält Elemente einer schönen Sehnsucht, die aber nicht wirklich befriedigt wird. Das Reden über Gefühle ist immer noch eine Sache des Verstandes, auch wenn es schön ist und auch eine wichtige Voraussetzung für ein schönes Miteinander. Aber die Gefühle selbst, das ist noch mal eine andere Dimension. Haben-Wollen ist eine Sache von Kindern, Erobern wäre da in seinem Fall schon besser, also zum Beispiel „Wünsche von den Augen ablesen“ usw.
Lass dich also nicht von diesen Träumen verunsichern, sie mögen schön sein und man kann sie vielleicht sogar genießen oder eventuell sogar einen schönen Unbekannten als Partner im Tagtraum wählen, aber dein Traum-Ich drückt sich sehr präzise aus, indem es diese etwas einseitige Form des Haben-Wollens in den Vordergrund stellt. Liebe würde im Traum anders ausgedrückt werden.
Klaus
 
 
Traum:   Alles im Nebel    
(vom 09.12.2009)
ich bin in einem Bett,neben mir ein Mann den ich nicht kenne.Der Mann ist mir unangenehm .Das Bett befindet sich in einem sehr chicen Raum. Von dem Raum aus kann man in eine schöne Saunalandschaft mit Schwimmbecken und Whirlpools gehn.
Über allem liegt ein leichter Nebel.
Plötzlich sind wir im Whirlpool der Mann versucht mich unter Wasser zu drücken, doch ich kann mich befreien.
Wir sind wieder im Bett. Ich bin nackt. Der Mann redet.
Ich überlege wo meine Kleider sind und wie ich diesen Ort verlassen kann. Ich habe große Angst vor diesem Mann.
Stehe auf und sammle meine Kleider zusammen, hoffe das der Mann mich gehn lässt. Plötzlich bemerke ich das zwischen meinen Beinen ein Männliches Geschlechtsteil gewachsen ist.Ich erschrecke zutiefst... In einem Nebenraum liegt mein Sohn. Voller Panik schreie ich ihn an er soll sich anziehen wir müssen hier weg.
Plötzlich bin ich wieder in diesem Bett neben diesem unangenehmen Mann.Ich hoffe , bete das ich Träume und wünsche mir aufzuwachen,In mir ist eine unendlich große Panik und Angst.
Ich erwache mit Beklemmung und einem großen Angstgefühl.
Feelein
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, also das ist wirklich ein merkwürdiger, einzigartiger, archaischer Traum, dessen Bedeutung sich nicht auf den ersten Blick erschließt. Da sind eindeutige, weibliche, erotische Elemente im Spiel, ein Bett, ein Whirlpool, passend dazu eine schöne Saunalandschaft, Schwimmbecken als Orte der Lust, du bist nackend, was normalerweise auch lustvoll ist, du bist erst in einem chicen Raum. Ein leichter Nebel macht die Sache geheimnisvoll.
Es ist geradezu folgerichtig, dass da auch ein Mann ist, der nun zur Vollendung der an sich lustvollen Szenerie beitragen könnte. Das Ambiente einer lustvollen Szene ist vorhanden, nur der Mann benimmt sich ausgesprochen merkwürdig. Du willst mit ihm partout nichts zu tun haben. Er ist von Anfang an ein Fremdkörper. Und er will dir Böses. Das tolle Ambiente weist darauf hin, dass du eigentlich Lust hast. Nur die Vollendung ist gestört, weil der Mann unangenehm ist und dir Böses tun will. Es geht also in deinem Traum um die Verarbeitung unangenehmer Erfahrungen mit einem Mann, einem "Bösewicht". Du willst dich vor diesen unangenehmen Erfahrungen schützen, indem du deine Kleider willst und darum betest, aufzuwachen, und deinen Sohn rufst, damit der Mann dir nicht noch mehr Unangenehmes und Ungewolltes antut.
Obwohl eine schöne erotische Erfahrung an sich gewollt ist, stellt sich da doch eine unangenehme Erfahrung in den Weg.
Das Erschreckendste von allem ist natürlich, dass dir als Frau ein männliches Geschlechtsteil wächst. Könnte das ein archaischer Hinweis auf ein früheres Leben sein, das du als Mann geführt hast? Nun, ich denke hier eher pragmatisch, denn schließlich nimmt die Szene auf einen jetzigen emotionalen Zustand Bezug. Aber warum macht dein Traum-Ich so etwas? Die Identifikation mit dem Männlichen erschreckt dich besonders. Das war zweifellos so gewollt. Um dir dieses für dich Erschreckende am Männlichen drastisch vorzuführen. wird das Mittel der Identifikation gewählt.
Da scheint dich wirklich etwas daran zu erschrecken, darüber würde ich jedenfalls mal nachdenken. Warum sollte das so sein? Vielleicht gibt es da noch Erfahrungen von früher? Du bist bereit und doch nicht bereit. Das sagt der Traum im Kern. Das kann sich auf früher beziehen, kann aber auch einen derzeitigen Gefühlszustand wiedergeben. Es kann sich um eine vergangene Person oder um eine gegenwärtige Person handeln.
Vollende im Tagtraum eine schöne erotische Erfahrung dazu, und du wirst dann keine Angst in dieser Hinsicht mehr haben.
Klaus
 
 
Traum:   Mein Mann verhält sich merkwürdig    
(vom 23.11.2009)
Mein Mann steht vor mir an einer ellenlangen Schlange an der Kasse an, aber anstatt ich mich zu ihm geselle, stelle ich mich ganz hinten an, wo auch ein Freundin von mir steht. Kurz bevor er jedoch endlich an der Reihe ist, verläßt er das Geschäft - schwingt sich auf sein Motorrad und fährt davon . Ich sehe ihn durch die Glasscheibe des Geschäftes eine Weile später noch einmal einen " Kreisel" Fahren und beschließe ihm mit dem Auto zu folgen . Die Fahrt endet an einem Gebäude, das er betritt, welches mir aber nicht bekannt ist. Also fahre ich nachhause und tue erst mal so, als sei nichts gewesen. Später frage ich ihn ob er mir sagen möchte, was das alles zu bedeuten hat. Und er antwortet : Ja, aber dann musst du mir Versprechen das du bis zum 15. diesem Monat keinen Streß machst . Ich frage ihn warum und was denn am 15. diesem Monats sei. Er antwortet dann verlasse ich dich und ziehe zu Andrea ( der Name sagt mir überhaupt nichts, sehe aber eine Frau mit langen blonden Haaren ) !!
Ich war ganz ruhig und sagte, okay, aber warum hast du dich eben so merkwürdig verhalten? Und er antwortete, dass er um 15 Uhr mit dieser Andrea am Geschäft verabredet gewesen wäre und als sie nicht kam und auch nicht an´s Telefon ging, er eben dachte es sei ihr etwas passiert. Aber es stellte sich daran heraus, dass sie nicht erschienen ist, weil sie niemanden für ihr Kind hatte .
Ich wurde dann schweißgebadet wach ...
was hat dieser Traum zu bedeuten ?? wird mich mein Mann verlassen ??
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, zunächst einmal zeigt der Traum deine innere Situation deutlich an. Sie besteht darin dass du dir deines Mannes nicht wirklich sicher bist. Das ist natürlich keine gute Basis für eine langfristige Verbindung. Dein Traum-Ich ist in dieser Hinsicht schon sehr konkret (genaue Zeitangaben, genaue Standort-Beschreibungen usw.). Je konkreter ein Traum-Geschehen ist, desto mehr hat es Verwirklichungspotenzial. Und wenn man nichts dagegen unternimmt, dann realisiert sich die Befürchtung. Ein Traum ist ja nichts anderes als ein Audruck unseres unbewussten Fühlens. In diesem Fall macht dir der Traum drastisch das Verlassenwerden deutlich. Aber das muss natürlich nicht so kommen, wenn man etwas dagegen tut.

Es ist also "hohe Eisenbahn", etwas dagegen zu tun! Sonst wird er dich in der Tat verlassen. Unsicherheit ist der Anfang vom Ende. Natürlich kann man nie eines Partners vollkommen und für alle Ewigkeit sicher sein, Aber es sollte schon eine gesunde Basis vorhanden sein. Wenn man unsicher ist, dann sollte man sich eben größtmögliche Sicherheit verschaffen. Doch wie geht das?

Als erstes braucht man eine gesunde Portion Selbstsicherheit. Sie besteht darin, dass man sich sagt, wenn mein Partner mich verlässt, dann hat er mich nicht verdient, dann mag er ruhig gehen. Ich komme letztendlich auch ohne ihn klar, und vielleicht lerne ich dann einen aufrichtigeren und besser zu mir passenden Partner kennen. Durch diese Einstellung gewinnst du eine innere Stärke. Die ist in einer Partnerschaft wichtig.Sie wirkt geradezu magisch anziehend auf den Partner.

Als zweites bin ich immer für eine liebevolle Aussprache miteinander. Da kann man seine Ängste auch mal formulieren. Und dann merkt man immer an der Art, wie der Partner damit umgeht, ob er dann nur vorschnelle Lippenbekenntnisse abgibt oder ob er tief empfunden zu dir hält. Das wird er dann entsprechend auch ausdrücken. Worte wie, "ich möchte wirklich für immer mit dir zusammen bleiben! Weil ich dich wirklich sehr lieb habe!" usw. könnten dann die nötige Portion Sicherheit bieten. Jedenfalls geht das in die Richtung.

Allerdings sollte man sich davor hüten, Vorwürfe oder Vorhaltungen zu machen. Das hinterlässt kein gutes Gefühl. Aber man kann ja durchaus seine Ängste auch mal äußern. Das ist menschlich, das ist normal, das kann eine Beziehung sogar stärken. Wenn der Partner mit abwehrenden Gegenfragen oder verständnislos oder oberflächlich reagiert, dann weiß man auch, woran man ist.

Eine Stärkung der Partnerschaft durch gemeinsame Unternehmungen usw. trägt auch dazu bei, das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Auch das schafft mehr Sicherheit.
Klaus
 
 
Traum:   Schuhe ausräumen    
(vom 22.11.2009)
ich habe gestern geträumt, dass ich von mir sämtliche Schuhe, alt wie neu aussortiert habe - die mir nicht mehr passen und meiner Schwester schenken wollte - davor bin ich aber dann aufgewacht.
mausebaer26
 
   Deutung:  
Hallo, mausebaer26, das ist so ziemlich der kürzeste Traum, den ich zur Deutung bekommen habe. Er enthält nur zwei Symbole, Schuhe und Schwester. Im Vordergrund stehen eindeutig die Schuhe. Der Hinweis, dass du vor dem Verschenken aufgewacht bist, hat natürlich auch eine Bedeutung.

Schuhe, wofür stehen Schuhe symbolisch? Sie stehen für Beweglichkeit und Schönheit. Alte Schuhe aussortieren ist so ein bisschen ähnlich wie "alte Zöpfe abschneiden". Die Schuhe, die nicht mehr passen, werden aussortiert. Irgend etwas in deiner jetzigen Lebens-Situation ruft danach, sich von etwas zu entledigen, was nicht mehr so richtig in dein Leben passt. Du möchtest eigentlich etwas nicht mehr haben, du möchtest dich von etwas Altem, Überholten trennen. Etwas von gestern passt heute nicht mehr. Du brauchst es nicht mehr.

Die Idee, die nicht mehr passenden Schuhe deiner Schwester zu schenken, hilft dir dabei, den Schritt zu vollziehen. Du tust dann noch etwas nützliches. Es ist mehr eine Bestätigung der Idee, dich von etwas Altem, Überholten zu trennen. weil du gleichzeitig noch etwas Gutes damit tust.

Also, gibt dir das Verschenken zusätzlich Mut, diesen Schritt zu tun. Mut brauchst du offensichtlich, denn sonst hättest du dich nicht in das Aufwachen "hineingerettet". Irgendwie ist dir doch etwas mulmig dabei, dich von etwas nicht mehr zu dir Passendem zu trennen. Deswegen wachst du lieber auf, bevor du denn endgültig diese nicht mehr passenden Schuhe unwiederbringlich verschenkst. Dadurch wird ausgedrückt, dass du dich lieber noch mal fragst, ob du wirklich das Alte, nicht mehr in dein Leben Passende loslassen sollst. Plötzlich sind da doch noch ein paar Zweifel. Dein Wille ist da, aber machst du es dann auch wirklich?

Mit dem Loslassen von etwas im Leben lässt man auch die entsprechenden Emotionen los. Die Schwester verkörpert symbolisch diese deine Emotionen. Das Loslassen bereitet dir dann doch noch etwas Probleme. Soll ich es denn wirklich tun?

Dein Traum-Ich zeigt dir diese Situation des Schwankens auf. Es hat in dem kurzen Traum noch keine Antwort parat. Alles will gut überlegt sein. Und das kannst du denn ja auch noch tun. In Ruhe noch mal abwägen. Wir müssen uns im Leben immer wieder mal von etwas trennen. Das ist dann schmerzlich, aber es öffnet immer auch Raum für Neues. Um beim Traumsymbol zu bleiben, für neue Schuhe. So gesehen fällt der Abschied denn vielleicht doch etwas leichter, denn schließlich trennst du dich von nicht mehr zu dir Passendem.
Klaus
 
 
Traum:   Meine Cousine und die Einladung    
(vom 19.11.2009)
Ich hab kürzlich so einen herrlichen Mist geträumt. Da war meine Cousine, die ist auch so ein bisschen die Richtung, die kann so wie mein Bruder ein bisschen, noch naiver, unbeschwerter leben. Ich komm da irgendwo aus einem Haus raus und hatte irgend jemand eingeladen, konnte aber kein Kaffee machen, weil ich keine Kaffeemaschine hatte. Es war eine ziemlich verzweifelte Situation wegen dem Kaffee. Und wie ich aus dem Haus rausgekommen war, da hat die Cousine mir die ganze Gastgruppe von etwa gleichaltrigen Bekannten von ihr vorgestellt, und die haben sich da plötzlich auf einer Wiese überschlagen, die haben lauter Purzelbäume geschlagen; einmal nun ganz wild und ganz spontan. Ich bin dann an denen vorbei, und ich weiss nicht, es kam dann am Schluss eine frühere Hauswirtin von mir, und die hat mal die Bilder gebracht oder was zum Schreiben, also ich kann das nicht mehr genau sagen.
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, die Deutung ist ziemlich einfach, weil alles in die gleiche Richtung zielt. Erstmal beurteilst du noch vorab deine Cousine ein wenig abwertend als naiv und unbeschwert. Dann kannst du im Traum keinen Kaffe machen, weil die Kaffeemaschine fehlt. Kaffee symbolisiert hier die Lebendigkeit, Spontaneität, das Leben aus dem Moment heraus. Dir fehlt aber im Traum etwas Entscheidendes (im Traum als Kaffeemaschine symbolisiert), sodass du diese Leichtigkeit und Lebendigkeit nicht umsetzen kannst. Etwas Entscheidendes hindert dich daran. Vielleicht deine kritische Einstellung? Und dann kommt zu allem noch die Gastgruppe dazu, die sich albern und wild und spontan benimmt, alles Eigenschaften, zu denen du unbewusst eine Ablehnung in dir trägst, und die dir deshalb so drastisch vorgeführt werden. Das Traum-Ich übertreibt ja gern schon mal. Der Rest vom Traum mit der früheren Hauswirtin bleibt etwas diffus, wie du selbst andeutest, weil du es nicht mehr genau weißt.

Also, es geht im Traum um die Unbeschwertheit und Leichtigkeit, die dir zum Teil drastisch und überzogen vorgeführt wird, gewissermaßen um dich mutiger zu machen, auch mal ein bisschen "verrückt" zu sein, einfach etwas hier und da ohne kritische Distanz zu machen, etwas, was dir ein Gefühl von Unbeschwertheit gibt. von Lebendigkeit, von Spaß, von Ausgelassenheit. Je mehr man etwas nicht zulassen möchte, desto mehr übertreibt das Traum-Ich, um einen mutiger zu machen. Du musst also keine Purzelbäume schlagen, aber vielleicht in deiner Phantasie schon, das macht dich Lächeln... und schon spürst du diese Art von Leichtigkeit und Unbeschwertheit, die sonst bei dir eher im Verborgenen ruhen, weil du eben eher zur Vernunft neigst. Also, dein Traum-Ich ist mit diesem verrückten Traum sehr weise..
Klaus
 
 
Traum:   Auf der Suche    
(vom 22.11.2009)
Im traum lief ich gerade aus f+u raus (meine damalige ausbildungsstelle) ich lief aus einen Tor raus wo drauf stand betreten verboten, ich hatte das gefühl als hätte ich hier garnicht rausgehen dürfen als dann jemand gekommen ist (noch im grundstück) bin ich natürlich auch nicht wieder rein gegangen, sondern ich ging in die linke richtung wo ich hätte wieder auf bekannten wege kommen müssen, später bin ich bei einen art tunnel angekommen also vor mir war links und rechts ein tunnelweg, ich ging zu einer person die links vom tunnel stand und fragte nach dem weg, er antwortete das ich rechts gehen soll, als ich da rein ging warn mehrere leute drinnen die hatten eine unfreundliche aura, ein mann sprühte mich mit einer schwarzen sprühdose voll und ich versuchte ihn zu fragen ob ich aufm richtigen weg bin, er war später auf einmal rießig gegenüber mir mehr als ein kopf größer(obwohl ich selbst nicht wirklich klein bin) er sagte dann jedoch das ich dort weitergehen soll also das ich richtig bin, als ich weiter ging sprühten die anderen auch noch weiter zu ich hatte auf einmal auch eine in der hand und sprühte zurück, auch wenn es mir am anfang nicht so gleich gelang da das mit den drücken nicht richtig klappte, ich schaute mich dann im raum um (es machte nun nicht mehr den eindrück nach einen tunnel) und merkte das wie ein hindernisslauf der weg so blockiert war das ich erst an allen leuten vorbei muss, ich sprang im traum aber einfach über ein hinterniss drüber und ersparte mir somit diesen umweg im neuen raum war wieder alles voller hinternisse aber ohne menschen, ich nahm den direkten weg (nicht diesen gebauten umweg) diese räume erinnerten einen mehr an eine sporthalle, als ich dann endlich draußen war, stand ich bei einen laden ich glaube irgendsowas wie lidl, ich hatte auf einmal einen korb bei mir und wusste garnicht so recht warum also brachte ich ihn zurück zu den anderen körben und ging weiter, ich sah von weiten dann oben eine straßenbahn fahren und wusste wenn ich zur ihr komme, finde ich sicher nach hause, leider hab ich keinen weg gefunden.. da arbeiteten gerade ein paar leute an einen weg oder so etwas ähnliches, weiter vorne sah ich nen gebäude dort hätte mann durchgehen können wenn kein glaß den ausgang blockiert hätte (ich glaub ich habe die bahn in diesen traum nichtmehr erreicht)
 
   Deutung:  
Lieber Träumer, der Traum hat eine Hauptausrichtung: Weggehen und dann nicht wissen, wohin sich wenden. Nach Hause? Wo ist das? Und warum kommst du dort nicht an? Auf dem Weg gibt es überall Hindernisse, Behinderungen, unfreundliche Gestalten, nicht mehr zurück gehen können, das fühlt sich so ein wenig entwurzelt an. Der Loslösung folgt aber keine konkrete Ausrichtung, du gehst und gehst, am Wegrand sind dunkle Tunnel, du fragst nach dem richtigen Weg! Du bist dir deines künftigen Weges nicht sicher! Du sagst es selbst, und das ist die Kernaussage des Traumes: "Leider habe ich den Weg nicht gefunden".

Du bist aufgebrochen, hast Altes hinter dir gelassen, dorthin gibt es kein Zurück. Das heißt, etwas von gestern kommt für dich nicht mehr in Frage. Du willst zwar zu bekannten Wegen, oder nach Hause. Die bekannten Wege funktionieren aber nicht mehr. Sie sind dir verbaut. Du lässt dich voll sprühen, ohne dass du das Handeln des Sprühers hinterfragst oder es dir verbittest. Merkwürdig, nicht wahr, dass du dich voll sprühen lässt, ohne zu protestieren. Hast du vielleicht ein schlechtes Gewissen? Und wenn ja, oder auch sonst, tritt dem Sprüher entgegen und frage ihn, was das soll, und warum er das macht. Im Tagtraum kann man Szenen nachspielen und solche Fragen dann stellen.

Jedenfalls gehst du hierhin und dahin, und findest deinen Weg nicht. So könnte deine derzeitige Lebsnsituation aussehen. Du hast keine klare Perspektive und lässt dir zu viel gefallen. Es erlauben sich Leute, sich dir in den Weg zu stellen. Du weißt nicht, was du einkaufen sollst. Das heißt, du weißt noch nicht einmal, was du eigentlich brauchst!

Ein Tunnel ist immer ein Zeichen von Engpass. Es ist dunkel, und es ist fixiert. Es gibt sonst nichts, weder links noch rechts. Kaum echte Wahlmöglichkeiten. Das ist dein gegenwärtiger Zustand, den dein Traum-Ich dir deutlich zeigt. Es stellen sich dir Hindernisse in den Weg, sogar eine Art Riese (großer Mann). Und du weißt eigentlich gar nicht, was du willst noch was du brauchst. Selbst ein fernes Ziel ist durch Glas blockiert.

Natürlich hast du die Bahn in deinem Traum nicht mehr erreicht. Das wäre sonst ein Stilbruch.

Also, der Traum zeigt einen Aufbruch in eine ungewisse Zukunft. Das lässt sich ändern, indem du dir klare Ziele setzt und klare Priorititäten. Was willst du als erstes erreichen? Möchtest du ein begeisternde oder faire Arbeitsstelle? Möchtest du ein inneres Zuhause, Geborgenheit? Oder vielleicht beides? Usw. Was wäre der erste konkrete Schritt, um deine Ziele zu verwirklichen? Höre in dich hinein. Dort und nur dort bekommst du die Antwort. Mach dir einen Zettel und notiere, was du erreichen willst.

Du suchst auch ein inneres Zuhause. Aber welche Gefühle möchtest du künftig ausleben? Wo ist Begeisterung zu spüren? Im Traum noch nirgends. Da geht es eher um Hindernisse usw. Was aber macht dich glücklich?

Der Traum zeigt dir deinen Jetzt-Zustand an. Mache etwas daraus. Frage dich, was du wirklich willst, und brauchst, und richte dich dann an deinen Antworten aus. Sei ein Torpedo, ein Vulkan, entwickle klare Ziele. Dann wirst du alle Hindernisse mit einem Fingerschnips aus dem Weg schaffen.
Klaus
 
 
Traum:   Wiederkehrender Traum Wellensittich    
(vom 29.10.2009)
Vorgeschichte:Ich hatte vor über 20 Jahren einen weissen Wellensittich,den ich sehr sehr gern hatte und der super zahm war.Er hatte alle Freiheiten.Die Käfigtür war immer auf.Eines Tages,ich hatte Mittagsschicht,bemerkte ich morgens,das er weg war.Ich lief raus und suchte und rief nach Ihm.Er hörte mich und antwortete.Da sah ich ihn auf einen grossen Kastanienbaum in der Krone sitzen.Der Baum war zu mächtig um an ihm hochzuklettern.Ich rief die Feuerwehr um Hilfe.Die sagten es macht kein Sinn die Leiter auszufahren,da der Wellensittich durch den Lärm wegfliegen würde.Ich war verzweifelt.Mittlerweile war es Mittag und ich musste zur Arbeit.Ich liess mein Liebling zurück und sah ihn nie wieder.
Nun zum Traum,den ich bestimmt zum 10.mal träum und der gestern wieder auftrat:
Ich komme in einer Wohnung die mir gehört,in der ich aber nie bin und sie nur einmal im Jahr betrete.In einem Zimmer steht ein Käfig mit einem weissen und einem bunten Wellensittich.Ich mach mir Vorwürfe sie vergessen und nicht gefüttert zu haben,aber sie leben noch.Ich geb ihnen Wasser und Futter und gehe dann wieder.......
Ich denke,ich werde im nächsten Leben ein Wellensittich der verhungern wird ! Gruss Dieter
 
   Deutung:  
Lieber Träumer, dein Traum steckt voller vielsagender Symbole. Eine Wohnung steht normalerweise für das eigene Zuhause. Der Zustand der Wohnung sagt etwas über deine inneren Empfindungen aus. Die Wohnung gehört dir, aber du bist dort nie. Du betrittst sie äußerst selten, einmal im Jahr. Sie erscheint also wenig einladend, wenig lebendig, bis auf den Wellensittich, immerhin! Aber selbst dem Wellensittich oder den Wellensittichen schenkst du wenig Beachtung. Du gibst zwar Futter, aber ansonsten sind die Vögel sich selbst überlassen. Die Vögel sind ein Ausdruck der Lebendigkeit, des Lebens, der Kreativität, der Freiheit, der liebevollen Zuneigung zur lebendigen Kreatur, symbolisch zu dir selbst. Also alles in allem bekommt man den Eindruck einer gewissen Leere, einer Traurigkeit, die da mitschwingt.

Der Wellensittich hat bei dir viele Freiheiten gehabt. Das ist grundsätzlich gut. Aber doch hast du ein schlechtes Gewissen, ob du nicht vielleicht etwas falsch gemacht hast. Du hast noch immer Schuldgefühle. Hast du dich vielleicht nicht genügend um ihn gekümmert? Das ist deine bange Frage, die im Hintergrund mitschwingt.

Die Situation von damals ist längst vorbei, nichts mehr lässt sich ändern. Du hast das aber noch nicht verarbeitet und noch nicht losgelassen, weil die gleichen Fragen noch immer dein Leben durchziehen. Vielleicht bist du viel beschäftigt, sicher sehnst du dich nach Leben, nach Lebendigkeit, aber du bist nun unsicher geworden. Zu der Leere oder der Traurigkeit haben sich nun auch noch Schuldgefühle gesellt.

Oder sogar etwas Verzweiflung. Da muss dann schon das nächste Leben, wenn vielleicht auch nur im Spaß, herhalten, weil dieses Leben schon gar nicht mehr die Möglichkeit bietet, das Grundproblem zu lösen. Dabei geht das schon! Und du hast alle Voraussetzungen dafür, das Leben und die Liebe (mal so etwas einfach gesprochen) zu leben, ohne Gewissensbisse, ohne Reue.

Der Vogelkäfig, und der Wellensittich, die Wohnung usw., sind alles Hinweise deines Traum-Ichs, loszulassen. Dein Traum-Ich bietet dir sogar außer dem weißen Wellensittich als Ausdruck der Unschuld noch den bunten Wellensittich an als Symbol für das bunte Leben.

Also, lass das Früher komplett los, und ziehe in dein inneres Zuhause ein, in dem genug Leben, Liebe, Lebendigkeit usw. ist. Es muss nur hervorgekitzelt werden. Dein Traum-Ich hat dir bereits mehrfach geholfen, weil du den Traum immer wieder träumst. Der Vogelkäfig und die Wohnung zeigen die Tendenz zur Traurigkeit auf. Dein Wellensittich selbst hat dir zeigen wollen, wie wichtig es ist, frei zu sein. Er wollte nicht zurück! Er wollte ins Leben. Sieh ihn und sein Verhalten als Aufforderung, es ihm nachzumachen. Fliege, sei frei, sei lebendig, genieße die Farben, das Leben. Du hast mit deiner Sensibilität die allerbesten Voraussetzungen dazu!
Klaus
 
   Deutung:  
Hey ihr beiden. Das Problem und die Antwort darauf haben mir sehr weitergeholfen. DANKE! Marion
 
 
Traum:   Betrug und Sex    
(vom 24.09.2009)
Ich habe immer schon viel von Sex geträumt. Das heisst, ich habe in meinen Träumen Sex mit Unbekannten aber eine Person taucht immer wieder auf. Diese Person ist ein alter Freund aus der Schule, den ich Jahre später immer mal wieder getroffen habe. Daraus ist eine unregelmässige Affäre geworden.Ich wollte damals mehr, er nicht. Seit über einem Jahr habe ich einen Freund, mit dem ich auch in Kürze zusammenziehen werde. Seitdem habe ich auch die Affäre nicht wieder getroffen. Wohl aber in meinen Träumen. Wir haben leidenschaftlichen Sex und von Zeit zu Zeit realisiere ich im Traum, dass ich meinen Freund betrüge. Das passiert sicher einmal pro Woche. Schon im Traum merke ich, dass ich das nicht darf, weil ich einen Freund habe. Meistens bleibt es dann auch beim Küssen und ich wache auf. Gestern aber war der Traum so intensiv (mit meiner ehemaligen Affäre), dass ich überhaupt nicht weiss wie ich das alles zu deuten habe. Vor allem weil diese Träume im allgemeinen regelmässig kommen.
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, Sexträume mit Unbekannten haben viele Frauen. Das hat etwas Schönes und zugleich Unverbindliches. Man kann seine Wünsche und Sehnsüchte im Traum ausleben. Hier ist endlich Raum für tiefe und hocherotische Liebesgefühle, wie sie in der Rrealität offenbar nur selten in dieser freien und ungebundenen Art und Weise ausgelebt werden können. Jede Erwartung wird sofort erfüllt, jeder Wunsch kann vollständig ausgelebt werden.

Der Freund von früher repräsentiert daher eigentlich auch nur diese Sehnsucht nach totaler Hingabe und den schönsten Gefühlen, die man miteinander austauschen möchte. Insofern ist das nichts Beunruhigendes. Er verkörpert in deinem Traum nur ein Symbol. In Wirklichkeit würde das eventuell vielleicht weniger tiefgreifend verlaufen als wenn es nur ein schöner Traum ist. Vielleicht hat er bestimmte Eigenschaften, die das repräsentieren, was du selbst gern hast. Du kannst also ganz beruhigt sein. Es ist kein Zeichen dafür, dass er nun unbedingt der Partner des Lebens für dich ist oder der Idealpartner für schönen Sex.

Nimm einfach die Dinge, die du öfter im Traum erlebst als Ansporn dafür, einiges daraus umzusetzen in deiner aktuellen Beziehung. Du kannst mit deinem Freund reden und ihn animieren, bestimmte Dinge zu tun oder zu sagen, die dir besonders gefallen, so als ob dein Traum ein Lehrbuch ist, aus dem du schöpfen kannst, um das umzusetzen, was dir gefällt. Bitte ihn vielleicht, dir leidenschaftlich zu sagen, wie sehr er dich liebt usw. Wenn er dich liebt, dann wird er es natürlich gern tun.

Erotische Träume sind also eine Bereicherung. Wir können allerdings normalerweise nicht die Traumideale eins zu eins umsetzen, denn das sind Ideale. Aber wir können versuchen, ihnen nahe zu kommen und sie als Vorbilder zu benutzen, um unsere tieferen Gefühle trotzdem auszuleben. Sollte sich dein Freund in der Beziehung nicht mit dir austauschen wollen oder können, dann wären Träume dieser Art natürlich ein Hinweis darauf, dass du unerfüllt bist. Dann würde die Beziehung möglicherweise sowieso abklingen. Aber betrügen tust du ihn nicht, wenn du solche Träume hast. Die "Affäre" ist schließlich nur ein Symbol für deine Sehnsüchte und sonst nichts. Wenn der alte Freund so ideal wäre, dann wäret ihr schließlich zusammen geblieben, dann hätte sich euer Band zueinander als stark genug erwiesen, um zusammen zu bleiben. Gelegenheiten hattet ihr offenbar genug dazu.
Klaus
 
 
Traum:   habe geträumt mein Enkel wäre gestorben...    
(vom 24.09.2009)
Bitte um Hilfe...dieser Traum war so real..wobei ich wirklich dachte, es stimmt...habe geträumt mein Enkel 5 Jahre sei verstorben,
er lag mit Infusion im Bett..
und ich weiss kaum was, nur dass meine Tochter auch anwesend war..
Er war schon mehrfach im Krankenhaus...wegen Krankheit...
aber es geht ihm im Augenblick gut.
meine Tochter hatte aber fast den selben Traum..dass er verstorben wäre..was hat dies zu bedeuten...ich war total fertig darüber,
wie sie auch...als sie das geträumt hat.
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, das ist ja wirklich ein dramatischer, trauriger Traum. Und es ist erstaunlich, dass ihr beide den gleichen Traum hattet. Glücklicherweise sind schreckliche Wahrträume äußerst selten. Es spricht vieles dafür, dass in den Träumen eure Ängste, die sich mit einem Krankenhausaufenthalt verbunden haben, wieder verarbeitet wurden. Es waren sicher einschneidende Erlebnisse, die auch im Innersten immer die bange Frage nach dem Überleben eines so kleinen Wesens enthalten. Das lebt dann innerlich weiter und muss erstmal verkraftet und langsam verarbeitet werden. Natürlich kann man selten mit Sicherheit sagen, dass ein weiterer Krankenhausaufenthalt völlig ausgeschlossen ist. Aber es liegt hier in deinem Traum eher eine Tendenz vor, die im Unterbewusstsein durchlebte Angst von früher noch einmal zu durchleben, um sie dann allmählich loszulassen. So war der Traum zwar sehr real, es fehlen aber in deiner Schilderung jedenfalls viele klare Einzelheiten, die in einem Wahrtraum völlig eindeutig und ohne jeden Zweifel vorhanden sein müssen.

Normalerweise sind Sterbeträume ein Hinweis darauf, dass sich Lebensumstände ändern. Das müssen nicht äußerliche Änderungen sein. Vielmehr sind es meistens innere Änderungen, Änderungen in der Einstellung oder im Verhalten. Und ein Traum arbeitet normalerweise mit Symbolen. Ein so aufrüttelnder Traum führt oft zu einer Überprüfung des eigenen Verhaltens. Warum konnte das alles passieren? Hat man vielleicht etwas falsch gemacht? Wir wissen sehr oft nicht, warum Dinge so passieren, wie sie passieren. Warum wird so ein liebes kleines Wesen so krank, dass es ins Krankenhaus muss. War man irgendwo nicht sorgfältig genug? War man vielleicht zu besorgt und hat zu viel Eifer eingebracht? Was kann man in Zukunft noch ein wenig besser oder anders zum Wohle des Kindes machen? Tausend Gedanken kommen einem. Aber was ist richtig? Ist es am Ende gar nicht möglich, etwas anders zu machen, weil man den Gang der Welt sowieso nicht beeinflussen kann? Von irgendeiner Verhaltensweise will man bei einem Sterbenstraum Abschied nehmen, vielleicht auch nur von einer Überbesorgtheit, die jetzt nicht mehr angebracht ist, vielleicht auch nur, um wieder mehr Vertrauen in die Zukunft zu innerlich zuzulassen, zumal es dem Kind jetzt wieder gut geht.

Ich bleibe aber dabei, dass der Traum nur ein Traum war, der die dramatischen Ängste verarbeiten möchte. Um etwas zu verarbeiten, muss man sich mit den Ängsten noch einmal beschäftigen, um sie dann allmählich loszulassen. Das ist in diesem Fall ein längerer Vorgang und ist wahrscheinlich auch noch nicht abgeschlossen. Aber Träume werden dann auch immer milder, je nachdem wie weit man wieder neues Vertrauen gewonnen und alte Ängste entsprechend losgelassen hat.
Klaus
 
 
Traum:   Teufel und Kind    
(vom 14.09.2009)
Letzte Nacht,träumte ich davon ,dass der Teufel mir mein ungeborenes Kind wegnimmt...
Zudem Zeitpunkt, war das Kind aber schon auf der Welt.
Er nahm es an sich , lief los und ich versuchte ihn immer und immer wieder zu erreichen, doch es gelang mir einfach nicht .
Irgendwann drehte er sich um , sagte ich werd meinen Sohn nie wieder sehen und verschwand...
Ich stand alleine da und bemerkte einen lockeren Eckzahn ,den ich mit der Zunge und den Fingern löste und mir selbst zog...
Dieses träumte ich drei ,vier mal hintereinander ,dann wachte ich total ängstlich auf,hatte Probleme wieder in den Schlaf zu finden.
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, dein Traum ist ein Angsttraum. In der Zeit während der Schwangerschaft und auch in der Zeit danach ist eine Frau besonders schutzbedürftig. Außerdem muss sie sich umstellen in ihre neue Rolle als sorgende und liebevolle Mutter. Das ist keine leichte Aufgabe. Es bedeutet, alte, lieb gewordene Gewohnheiten aufzugeben und eine Menge Verantwortung für ein neues Leben zu übernehmen. Hier können dann schon mal Zeiten kommen, in denen sie sich fragt, ob sie das alles überhaupt schaffen kann, ob sie mit den neuen Lebensumständen auch vollständig zufrieden ist (denn sie bringen zwar viel Freude, aber auch einen anderen Lebensrhythmus usw.). Es gibt auch Erwartungen von anderen und Einschränkungen gegenüber vorher.

Dass da dann schon mal hier und da ein Gedanke auftaucht, dass man ja manches aufgeben muss usw., ist durchaus natürlich. Aber solche Gedanken will man lieber verdrängen, denn sie passen so gar nicht zu dem Glücksempfinden und zu den schönen Dingen, die auch mit einem neuen Lebewesen verbunden sind. Trotzdem gehören auch solche Gedanken zum Leben dazu. Allerdings meldet sich dann sofort das schlechte Gewissen, es kommen Schuldgefühle auf, man würde vielleicht keine gute Mutter sein, denn eine "gute" Mutter kennt natürlich nur das Glück, und sonst gar nichts. Dem ist allerdings nicht so. Schließlich kann man auch mal denken, dass es schade ist, dass man dann nicht mehr alles so machen kann wie früher usw. Dennoch entstehen da solche Schuldgefühle, man wäre schlecht, unwürdig usw. Da das alles verdrängt wird, kommen solche Schuldgefühle dann im Traum hervor. Der Teufel ist idealerweise die Verkörperung des Bösen, des Schlechten. Er würde das Schlechte dann rächen usw. Deine lockeren Zähne sind denn auch die konsequente Fotführung des Traums, weil das ausdrückt, dass du ihm nicht die Zähne zeigen kannst und ihn verjagen kannst. Du nimmst dir selbst den Zahn und damit deine Power. (Wie bewundernswert klar und logisch doch solche Traum-Symbole sind.)

Die oben beschriebenen Gefühle sind aber alles wie gesagt natürliche Vorgänge. Man fühlt einen Druck durch andere, durch die Gesellschaft. Dadurch wagt man nicht einmal an das zu denken, was eigentlich natürlich wäre, nämlich auch mal eine vorübergehende Lustlosigkeit zuzulassen. Und die Konsequenz sind eben solche Schuldgefühle. Die Folge ist, dass dir im Traum dein Kind weggenommen wird. Das alles sind natürlich nur von der Angst und vom schlechten Gewissen diktierte Bilder und Gefühle.

Lockere Zähne symbolisieren, dass man in der Zeit der Schangerschaft und auch noch danach eben nicht die volle Verteidigungspower hat. Weil man sich ja um ganz andere, wichtigere Dinge zu kümmern hat, die einen dann vollständig beanspruchen. Aber durch das schlechte Gewissen und die unbewussten Schuldgefühle nimmst du dir selbst die Power: im Traum nimmst du dir selbst den lockeren Zahn heraus, was gleichbedeutend mit einer Schwächung durch solche Druckgefühle ist.

Die Lösung ist, keine durch andere oder durch allgemein vorherrschende Meinungen hervorgerufene Schuldgefühle zuzulassen, sondern ganz eindeutig zu sich selbst zu stehen. Lass dir nicht Angst machen durch voreingestellte Meinungen. lass diesen Druck von außen nicht zu. Lass dir nichts Schlechtes einreden. Wenn du dich stark fühlst, wird sich auch dein Kind stark fühlen. Und zum Stark sein gehört es auch mal, "alle Fünfe gerade" sein zu lassen, ohne Schuldgefühle oder dem Druck von außen zu folgen. Dann kannst du dem Teufel auch wieder kräftige Zähne zeigen!
Klaus
 
 
Traum:   mein freund träumte von mir und seiner ex    
(vom 10.09.2009)
ich wachte eines Tages neben meinem Freund auf und er küsste mich und knuddelte mich ganz doll.. ich fragte hast du schlecht geträumt? erst beim Frühstück kam er raus mit der Sprache, er sagte er hätte von seiner schwarzhaarigen Ex (4Jahre war das mit der Ex her)und von mir(Blondine) geträumt.
Er hätte sich zwischen uns beiden entscheiden müssen und dadurch das die schwarzhaarige wohl irgendwas schlimmes falsch gemacht hat was er mir nicht sagen wollte hat er dann gemerkt das ich (die Blondine 25 Jahre) die richtige für ihn bin die er liebt. er wachte auf und war zärtlich wie nie zuvor zu mir.
dazu muss ich sagen.. es ist jetzt mein ex und er ist nun mit einer schwarzhaarigen 32jährige mit Kind zusammen. was bedeutet das? kommt er nochmal zurück? im nachhinein denke ich das es im Traum nicht seine Ex war sondern die schwarzhaarige die er jetzt hat, denn ich habe herausbekommen das er diese Frau schon während unserer Beziehung kennengelernt hat. Was bedeutet der Traum? konnte er sich etwa nicht entscheiden? und hat er sich jetzt für die falsche entschieden und wird in seinem Leben unglücklich sein?
 
   Deutung:  
LiebeTräumerin, also, dein Freund behauptet, er hätte sich von der anderen getrennt, weil sie etwas Falsches getan hätte. Das kann man natürlich nicht als Liebesbeweis für dich werten! Ein Liebesbeweis hört und fühlt sich ganz anders an. Wenn er erst nach dem Traum meint, sich richtig entschieden zu haben, dann ist das natürlich auch kein Liebesbeweis, im Gegenteil! Das zeigt seine Unsicherheit auf. Und Unsicherheit ist kein Liebesbeweis. Ein Liebesbeweis für die andere Frau ist das aber auch nicht, wenn es erst eines nachträglichen Traumes bedurfte, um sich dann endgültig Klarheit zu verschaffen.
Wenn jemand etwas Falsches macht, und man liebt diesen Menschen, dann klärt man die Situation. Erst wenn sich unüberbrückbare Gegensätze auftun, trennt man sich. So, wie du deinen Ex schilderst, liebt er euch beide Frauen nicht wirklich. Aber wenn es denn die Schwazhaarige (die Jetzige) ist, und er sie vorher schon gekannt hatte, dann hätte er ihr ja verziehen, oder er hat dir nach seinem Traum nur etwas Unwahres erzählt und liebt diese Frau trotzdem nach dem Traum immer noch insgeheim. Es würde dich in jedem Fall eher verletzen, wenn du weiterhin glauben würdest, dass er dich wirklich nachhaltig liebt.
Um deine Frage eindeutig zu beantworten: Nein, er liebt dich nicht wirklich, selbst wenn er vorübergehende Gefühle für dich empfinden sollte. Er ist unsicher in seiner Einstellung. Die Umarmungen usw. waren eigentlich nur eine momentane Beruhigung seines eigenen schlechten Gewissens. Das ist ungefähr dasselbe, wenn ein Mann nach einem Seitensprung seine Frau mit Blumen überschüttet. Wie gesagt, Liebesgefühle oder -beweise sind das nicht.
Wenn er zu der anderen Frau zurückgegangen ist, dann spricht das mehr für eine stärkere Zuneigung zu ihr, weil er ja trotz ihres falschen Handelns zu ihr zurückgefunden hat. Sollte er nun doch mit ihr unglücklich werden, dann würdest du dir keinen Gefallen tun, ihn mit seiner Unsicherheit wieder zurück zu nehmen. Trotz seiner eventuellen Beteuerungen spricht sehr viel dafür, dass seine Unsicherheit bestehen bleibt. Vielleicht würde er eines Tages wieder dasselbe vollführen und wieder gehen, trotz aller Beteuerungen. Deine eigene Unsicherheit in bezug auf sein Verhalten würde ja immer bestehen bleiben. Und keiner der Beteiligten würde glücklich werden. Also, am besten, du nimmst eine Neuorientierung vor, weil die Situation schon jetzt zu verfahren ist.
Klaus
 
 
Traum:   Flucht und Hinrichtung    
(vom 08.09.2009)
Hallo,
ich hatte vor kurzem einen komischen Traum der mich auch irgendwie nichtmehr richtig loslässt. In diesem Traum wurden ein Freund und ich ohne einen Grund zum Tode verurteilt. Dieser tauchte dann in dem Traum komischerweise nichtmehr auf und ich floh in diesem Traum und versteckte mich Nachts an dem Waldrand der direkt gegenüber von meiner Wohnung ist. Da suchten mich aber überall irgendwelche Leute sogar meine Freunde waren auf der Suche nach mir um meine Strafe einzulösen...
Irgendwann erwischten Sie mich und ich nahm mein Schicksal hin. Sie fingen an mir vor einer großen Menschenmenge in einem hohen Steinernen Raum wie in einem Schloß die Pulsschlagader aufzuschneiden und irgendwann hatte ich Flügel und ich Flog davon.
Dann lief ich in einer Großstadt rum und wollte unbedingt nach Amerika fliehen. Als ich dann am Flughafen war war mein bester Kumpel, mein Bruder und eine entfernte Bekannte dabei und wollten mitkommen. Dann bin ich aufgwacht.

Jack
 
   Deutung:  
Lieber Träumer, das ist ein ausgesprochen konsequenter Traum in bezug auf ein Gefühl von Schuld. Du empfindest dich in irgend einer Angelegenheit schuldig. Und zwar ganz klar, und ohne jeden Zweifel an der Wahrheit dieser Schuld oder daran, dass diese Schuld überhaupt angebracht ist. Es findet sozusagen eine Vorverurteilung statt. Die Verurteilung durch einen anderen oder durch mehrere oder durch die ganze Gesellschaft steht in deinem Traum schon fest. Gibt es da in deinem Leben oder in deiner jetzigen Situation etwas, worauf dieses Gefühl anspringt?
Fluchtgedanken tauchen auf, wenn man vor etwas am liebsten davon laufen möchte. Hier gilt es, sich einer Situation mutig zu stellen, mutig entgegenzutreten. Man kann zum Beispiel Pläne machen, wie man eine belastende Situation am besten regeln kann.
Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, das Land, wo man unbemerkt untertauchen kann. So ist normalerweise die Fantasie. Das funktioniert aber normalerweise nicht, weil erst zuhause die Hausaufgaben gemacht werden müssen. Das heißt, Dinge müssen vorher geklärt werden. Wenn sie denn geklärt sind, verschwindet die Idee des Ausbruchs meist von ganz allein.
Du bist lieber aufgewacht, weil die Gefahr bestand, dass die Situation eben nicht wirklich durch die Unterstützung von netten Menschen bereinigt werden würde.
Also, Schuldgedanken sind in den seltensten Fällen wirklich angebracht. Sie lähmen, statt zu unterstützen. Oft sind sie durch die Gesellschaft hervorgerufen, durch Begrenzungen, die man nicht akzeptiert. Man fühlt sich schuldig, wenn man sie durchbricht. Um es mit Hermann Hesse zu sagen: Eigensinn macht Spaß. Aber er macht auch Schuldgefühle. Hier gilt es dann, innerlich aufzuräumen, alte Muster zu beseitigen.
Ein schlechtes Gewissen kann man dadurch beseitigen, dass man sich der Situation stellt, und dann nach seiner eigenen inneren Wahrheit konsequent lebt und entscheidet, egal was andere Leute dazu sagen mögen. Die innere Wahrhaftigkeit ist immer wichtiger.
Klaus
 
 
Traum:   Streit mit dem Ehemann    
(vom 04.09.2009)
Hallo,
ich hatte letzte nacht geträumt, dass ich im Bett aufgewacht bin und gesehen habe, dass mein mann auf den Balkon raus ist. Er hat sich mit unserer Nachbarin unterhalten und hatte komischer-weise Boxhandschuhe an. ich bin aufgestanden, weil ich so wütende gewesen bin. rechts von mir war mein Hund, der einen gelassenen Eindruck gemacht hat. Vor der Balkontür ein Vogel ( Wellensittich) der nicht den Eindruck gemacht hat, dass er aus dem Fenster raus fliegen würde. Ich hatte trotzdem Angst, dass er raus fliegen würde und bin zur Balkontür. Hatte dabei meinen Mann zu verstehen gegeben, dass ich sauer sei. Er ist anschließend zurück in die Wohnung. wir hatten uns gestritten, ich hatte meine Koffer gepackt. komischer weiser war eine andere Frau in meiner Wohnung anwesend, die dort geschlafen hat. eine unbekannte, die ich aus der Realität nicht kenne. Dann bin ich aufgewacht.
Vorab : Ich traue meiner Nachbarin in der Realität nicht.
danke
laura
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, ein voller und gründlicher Eifersuchtstraum (gleich 2 andere Frauen im Spiel)! Mit Streitpotenzial (Boxhandschuhe). Der Wellensittich könnte davon fliegen. Das ist ein Zeichen für "da könnte sich jemand aus dem Staub machen". Und das Kofferpacken bestätigt das. Bei einem Eifersuchtstraum gibt es drei Möglichkeiten: 1. Der Partner gibt Anlass dazu, eifersüchtig zu sein, weil er zu locker mit seinem "Ehe- oder Partnerversprechen" umgeht. 2. Der Träumer selbst ist zu eifersüchtig ohne erkennbaren, echten Anlass. 3. Man fühlt sich selbst zu eingeengt in der Partnerschaft und die Traumfiguren sind nur "Erfüllungsgehilfen" für diese Einstellung.
Einer könnte also "wegfliegen". Bei den meisten Träumen ist übertriebene Eifersucht im Spiel. Und hier hilft dann nur: "Mehr zu sich selbst stehen" und "Mehr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl entwickeln". Von wegen "Wenn der Partner unbedingt will, soll er doch gehen, dann ist er es nicht wert, mit mir zusammen zu bleiben." Bei deinem Traum habe ich aber mehr den Eindruck, dass der Mann schon flügge ist, denn er ist bereits "auf dem Balkon", also bereit, "eine andere, sich ihm bietende Chance" zu ergreifen. Und er hat bereits die Boxhandschuhe an, die auf eine Auseinandersetzung hinweisen. Mangelndes Selbstbewusstsein ist also in deinem Fall nicht gegeben. Die Frau im Hintergrund ist aber ein Beweis für deine Ängste in dieser Hinsicht.
Nun gut. Es kriselt also etwas wegen mangelndem Vertrauen. Was hilft hier weiter? Ihr müsstet dieses Vertrauen zueinander wiedergewinnen. Wie? Dadurch, dass ihr dieses Thema mal vorsichtig ansprecht. Nicht als Vorwurf oder nicht mit Einschränkungsanweisungen. Sondern als Bestätigung eurer Liebe zueinander. Jeder sollte mal ganz klar sagen, dass er nicht bereit wäre, eure Liebe aufs Spiel zu setzen wegen einer anderen Person. Und jeder sollte deutlich machen, dass er das selbst nicht wollte und beim anderen auch nicht hinnehmen könnte, weil das ein Zeichen mangelnder Liebe zueinander wäre. Dann wäre die Beziehung nicht mehr viel wert und es wäre besser, wenn man sie beenden würde. Aber wenn beide Entschlossenheit ausdrücken, und aus Liebe zueinander halten wollen, dann ist diese Gefahr nicht gegeben. Und hier sollte man dann im Tonfall und in der Entschlossenheit spüren, wie es um den anderen steht, ob es sich um eilfertige Lippenbekenntnisse handelt oder um echtes eigenes Wollen.
Klaus
 
 
Traum:   abtauchen im see und auf wolken wieder sein    
(vom 15.08.2009)
hallo, hier wieder ein traum von mir.ich war in einem weiher schwarz bis dunkelrot, zähflüssig, wie dickes schwarzes blut, schmutzig mein eindruck, ich bin eingetaucht bis in die absoluten untiefen, dann bin ich hoch wie erlöst nach luft schnappend, um mich war ein mann (den ich kennengelernt habe,und er hat gelächelt) dann war ich auf einer wolke, kurzes weisse kleid und habe total entspannt in einem buch gelesen und es kamen viele menschen in den "himmel". Was hat das zu bedueten?

 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, du bist in einen Weiher abgetaucht: Es geht nach unten in deine tiefen, grundlegenden Gefühle. Dort befindet sich zähflüsssiges Blut. Das sind alte Gefühle. Zum Beispiel Schuldgefühle, belastende Gefühle aller Art. Du bist eingetaucht. Das ist ein Hinweis darauf, wie man sich davon befreien kann. Und du bist dann wie erlöst gewesen, leicht, wie eine Wolke, leichte Kleidung, freies, himmlisches Gefühl, lustvoll (kurzes, weißes Kleid, Mann als erotisches Symbol, lächelnd, keine Sorgen, Himmel...

Das ist vergleichbar mit der griechischen Sage vom Hades, in den man hinabtauchen muss, um dann erlöst zu werden. Oder das ist auch vergleichbar mit einem Keller, in den man hinab muss, um dort gründlich aufzuräumen, Altes rauszuschmeißen, alles Symbole gründlicher Reinigung (weißes Kleid).

Also, um den Himmel schon auf Erden zu erleben, muss man sich von seinem Schatten erlösen. Um die Sonne voll zu genießen, und symbolisch in das Paradies zu gelangen, muss man sich mit seinen dunklen Seiten auseinandersetzen, mutig (wirklich mutig) darauf zu gehen, und ein dunkles Gefühl nach dem anderen aufräumen, verwandeln, daraus neue Kraft schöpfen. Um wie die Sonne kraftvoll zu strahlen, um voller Energie zu sein, muss man sich von allen Störungen befreien. Das sind Gefühle von Frustrationen, Schwermut, Hass, Zorn, Eifersucht, Unzulänglichkeitsempfindungen usw. Alles das haben wir alle in uns und müssen lernen, mehr Kraft in uns zu spüren, endlich unsere Göttlichkeit wahrzunehmen. Dazu müssen wir Ruhe und Gelassenheit entwickeln, inneren Frieden empfinden, voll Freude sein. Wir müssen leicht wie ein Eichhörnchen innerlich hüpfen können (das übrigens gerade vor meinem Fenster vorbeispringt). Wir müssen in unserem Innersten ein Gefühl von Paradies (Himmel) entwickeln, trotz all der Herausforderungen, die wir in unserem Leben erleben.

Also, ein schöner, tiefgreifender Traum von Reinigung und Befreiung. Es gelingt nicht ohne Weiteres durch "Ich will immer lächeln...), weil: bei der nächsten Herausforderung ist dieser schöne Vorsatz schon wieder vorbei. Sondern es erfordert eine ständige Wachsamkeit unseren eigenen Gefühlen gegenüber. Wo werde ich plötzlich frustriert? Habe ich den Himmel schon wieder verlassen? Im Grunde genommen ist es eine Aufgabe, jeden Atemzug daraufhin zu prüfen, ob wir in diesem Augenblick innerlich im Himmel sind, oder ob wir weit unten abgeschlagen in irgendwelchen Frustrationen stecken.
Klaus

 
 
Traum:   ex freund kommt oft In meine Traume    
(vom 08.08.2009)
Vor 10 Jahren hat mich ein Freund verlassen und ist nach Spanien gefahren. Ich habe mich spaeter einen anderen geheiratet mein Mann ist aber gestorben und jetzt bin ich Witwe. Letztes Jahr war mein Ex-Freund wieder in unserer Stadt und wir sind ein mal ausgegangen. Er ist noch Single. Dann ist er wieder nach Spanien gefahren.
Weinachten, wenn man was ueber seinen zukunftigen Mann was traumen soll, habe ich von ihm getraumt, wie er an einem Tisch mit seinen Freunden sitzt und ich sitze unten vor dem Tisch auf einer Treppe allein. Dann ist er ploetzlich aufgestanden, zu mir gekommen und hat mich umgearmt. Damals als ich den Traum getraumt habe, muss ich sagen, in wahre Leben hatte ich einen anderen und hatte gar keine Gedanken ueber mein Ex.
Dieses Jahr ist er von Spanien fuer immer zueruckgekommen,und wir haben uns 3 mal ganz unverbindlich gesehen.Ich liebe ihn immer noch, aber ich mache Momentan gar nicht was, damit ich das zeige. Er auch. Wir haben unsere skype und Handinummern, aber wir melden uns nicht.Und vorgestern habe ich wieder ein Traum von ihm gehabt :
--Wir sind auf der Hauptstrasse Hand in Hand uebergluecklich zusammengelaufen.
Ich habe ploetzlich auf meine Fusse gesehen und dann habe ich gemerkt, dass ich meine Schuhe verloren habe. Ich war nur mit weisse Socken unterwegs.
Ich habe zu ihm gesagt- o ich habe meine Schuhe verloren und gleichzeitig habe ich gemerkt ,das er auch nur mit einem Schuh ist. Dann hat er geantwortet, mach dir keine Sorgen, wir gehen jetzt nach hause, da gebe ich dir eine paar Schuhe von meiner Mutter. Ich habe diese Schuhe auch gleich gesehen- Sie waren mit Absatz und rotfarbig.
Dann habe ich mich aufgewacht ? geraucht ? und wieder eingeschlafen?.
Frue Morgen habe ich festgestellt, dass ich selbst beim zweiten Einschlafen wieder was von ihm getraumt habe,aber ich erinnere mir gar nicht was.
Meine Bitte ist meine Traume zu deuten und ihre Meinung sagen.
Kann diese Traume die Zukunft zeigen, oder ist mehr da mein Unterbewusstsein, was mir schoene Bilder ausmalt.
Ich muss auch sagen das ich die letzte Zeit egal ob wir uns sehen oder nein, egal ob ich ein andere habe oder nein, das ich ein komisches Gefuehl habe,dass ER ist der Mann mit grosses M in mein Leben und wir werden frueher oder spaeter wieder zusammenkommen.Vielleicht bilde ich mir das ein, ich weiss nicht- aber diese Traume verwirren mich auch noch dazu ! Ich probiere mal oft dieses Gedanken Weg zu schieben,weil schliesslich wir suchen uns grad gar nicht
Ich hatte auch andere maenner welche ich geliebt habe,so komisches Gefuehl aber hatte ich noch nie !
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, zuerst mal ist zu klären, warum dich dein Ex-Freund damals verlassen hat. Wolltest du nicht, wollte er nicht, waren es die Umstände? Die große Liebe konnte es jedenfalls damals nicht gewesen sein, sonst wärt ihr zusammen geblieben.

Deine Träume sind allerdings durchweg positiv zu deuten. Euer beider Verhalten aber erscheint gegensätzlich: 3 mal treffen und sich nicht näher kommen? Fehlt es an Mut, fehlt es an Vertrauen, fehlt es an Spannung? Was drückt er mit seinen Augen aus? Was drückt er mit seinen Gesten aus?

Ich habe den Eindruck, dass da in der Realität zu wenig von ihm ausgeht.

Es mag zu einem Zusammengehen kommen, aber es fehlt der Pep! Es fehlt die Leidenschaft. Es fehlt das: "Ja, du bist es! Und sonst keine andere!"

Die Träume sind in erster Linie erotische Wunschträume, weil sein Verhalten kein Wollen ausdrückt. Wenn er sagen würde, "Ich habe dich 10 Jahre lang nicht vergessen können und habe öfter an dich gedacht. Und jetzt bist du frei..." Oder Ähnliches mehr. Das wäre es.

Im Traum reagiert er allerdings positiv. Immerhin sind rote Schuhe im Spiel. Trotzdem kommt auch im Traum zu wenig rüber. Er gibt dir die Schuhe nicht, sondern du siehst sie nur. Das hat ebenfalls eher einen Wunschtraumcharakter.

Aber du kannst dir ja Sicherheit verschaffen, indem du selbst einen kleinen Schritt tust, eine zarte Andeutung oder so etwas. Dann wirst du seine Reaktion abschätzen können. Ich will dir das "große M" nicht ausreden, aber die bisherigen Träume spiegeln eher Wunschvorstellungen wider. Erst wenn von ihm wirklich Power rüberkommt (im Traum und in der Realität), kann sich das Blatt noch wenden.
Klaus
 
 
Traum:   großer fisch im aquarium    
(vom 23.07.2009)
diesen traum habeich innerhalb von drei monaten drei mal geträumt

ich habe mir ein großes aquarium gekauft und fische rein getan. als ich nach einigen tagen in den raum schaue, der sonst verschlossen ist, ist ein fisch riesig geworden, zwei sehr groß, sie sprengen fast das aqaurium. ich bekam angst und bin wieder raus und habe die tür verschlossen.
zweiter traum. ich gehe nach eienr woche wieder ins zimmer, der große fisch ist riesig geworden, er saust wie ein verrückter durch das aquarium. die kleinen fische sind weg, die beiden anderen schwimmen unter den großen. ich zeige es meinem mann, der verblüfft ist, dass ich da so ein zimmer mit fischen habe und er weiß auch nicht, was zu tun ist. er schlägt vor, die wand gegenüber einzureissen, um so an die fische ranzukommen. er sagt sie seien gefährlich. wir schliessn die tür und machen gar nichts.
dritter traum. ich gehe wieder ins zimmer mit vollem schlechten gewissen, dass ich sie nie füttere. die beiden anderen sind weg, der große ist stark abgemagert und hat riesige große zähne mit denen er mich anfaucht. sein körper ist lang und schmal, der kopf riesig. ich schliesse wieder die tür und hoffe dass er einfach verhungert.
 
   Deutung:  
Ja, wie du siehst, nutzt es gar nichts, die Fische abzusperren. Sie nicht Füttern ist denn auch die völlig falsche Lösung. Ein Fisch ist abgemagert (wegen Nicht-Beachtung), ein Fisch ist bedrohlich (wegen einer Situation, die du bisher nicht anschaust). Unser Unterbewusstsein lässt sich nicht narren. Die Fische werden noch größer und bedrohlicher. Und die Träume kommen immer wieder, so lange bis man verstanden hat, worum es geht, und bis man daraus Konsequenzen gezogen hat. Um Himmels willen: "kaputt gehen" wird überhaupt nicht funktionieren.

Du hast immerhin schon ein Aquarium gekauft. Das bedeutet, du willst dich mit deinen Gefühlen auseinandersetzen. Die Absicht ist schon lobenswert. Aber dann tust du im Traum das Falsche. Du sperrst alles weg. Das geht nicht. Gefühle kann man nicht wegsperren. Sie werden sonst immer bedrohlicher. Abkapseln, Ausklammern, irgend etwas in deiner jetzigen Situation deutet darauf hin, dass es bearbeitet werden will. Wichtige Gefühle sind irgendwo blockiert. Du willst sie zwar bearbeiten, aber du blockst sie auch ab. Um welche Gefühle handelt es sich? Sieh dir deine Fische genau an, die du ins Aquarium getan hast. Warum wird der Fisch als Symbol für unbewusste Bedürfnisse so riesig? Weil du etwas nicht zulässt. Irgend etwas in deiner jetzigen Situation will sich nicht mit dieser Situation auseinandersetzen und es vielleicht lieber aussitzen. Aber das funktioniert eben nicht. Du musst mutig drauf zugehen. Sei gut zu dem großen Fisch und er wird sich zu einem Helfer entwickeln. Nähere dich vorsichtig, und frage, was er dir sagen möchte. Frage den Fisch, warum er so bedrohlich ist oder wie du ihn zufrieden stellen kannst. Ihm fehlt etwas Bestimmtes. Er symbolisert aber nur ein bisher nicht richtig zugelassenes Gefühl. Der Fisch wird dir einen Hinweis geben und sich entweder vorher oder hinterher verwandeln. Aber du musst ein bisher unter den Tisch gebrachtes Problem auf den Tisch bringen und es genau ansehen. Wo liegt die Lösung? Was stört dich? Was kannst du ändern?

Wenn du hier neue Wege zu gehen bereit bist, dann werden die Fische wieder friedlich und klein oder verschwinden ganz.
Klaus
 
 
Traum:   Hausrenovierung    
(vom 21.07.2009)
Hintergrund:

Ich habe vor einiger Zeit mit einer Freundin, die ich selbst über alles liebe, die aber selbst (noch?) nicht bereit für eine feste Bindung mit mir ist (sie lebt in Scheidung und hat wohl auch genug "Baustellen"), ein Haus besichtigt, dass wir eventuell gemeinsam erwerbern und vermieten wollen. Das Haus ist denkmalgeschützt und befindet sich in einem sehr schlechten Zustand. Da ich beruflich mit derartigen Dingen betraut bin hat mich das nicht abgeschreckt, sondern eher sogar motiviert... Meine Freundin war selbst auch sehr begeistert und motiviert...

Nun kam der Traum:

Ich träumte, wie hätten dieses Haus gekauft und würden es gemeinsam renovieren. Wir waren allein bei der Arbeit. Andere Arbeiter gab es nicht. Wir waren schweißgebadet und vollständig verstaubt und verdreckt... Wir waren lachend und fröhlich bei der Arbeit und haben in diesem Traum offenbar große Taten vollbracht...

Ich erzählte meiner Freundin davon und habe damit offensichtlich irgendwie Unsicherheit bei ihr ausgelöst. Sie beschäftigt sich selsbt sehr viel mit Traumdeutung und ich habe fast das Gefühl, dass ihr mein Traum etwas Angst gemacht hat... Sie hat diesen Traum als schlechtes Zeichen gedeutet - was ich nicht verstehe.

Nach langer Überlegung und verschiedenen gemeinsamen Gesprächen, bei der ich ihre Unsicherheit spürte, habe ich für mich entschieden, dass ich das Projekt aufgeben werde. Alleine kann sie es wohl nicht stemmen. Sie will nun auch von dem Projekt abstand nehmen.

Nun quälen mich Zweifel, ob ich hier nicht einen Fehler mache... Ich war mit absolut sicher, dass ich dieses (gemeinsame) Projekt will und realisieren sollte. Vom Gefühl her würde ich es aber auch nicht alleine angehen wollen.

Wie deuten Sie diesen Traum?


 
   Deutung:  
Lieber Träumer, der Traum selbst gibt eine positive Grundstimmung wieder, eine gemeinsame Arbeit, die offenbar beide mit Freude machen. Der Dreck usw. symbolisieren die nachhaltige Arbeit, die in so einem Projekt steckt. Das gemeinsame Lachen, die großen Taten, die offenbar mit Leichtigkeit erreicht werden können, sind beflügelnde Elemente. Der Traum symbolisiert eine Baustelle, die aber mit sehr viel Optimismus bearbeitet wird. Anzeichen dafür, dass die Aufgabe zu groß ist, kann man aus der Traumbeschreibung nicht entnehmen. Der Traum vermittelt auch Einigkeit und Gemeinsamkeit.

Der Traum ist also ein Ausdruck eurer gemeinsamen Aufbruchstimmung. Er zeigt eine Momentaufnahme. Er sagt nicht viel über einen Ablauf aus. Es beschreibt eine Baustelle und erlaubt noch keine Aussage über den weiteren Fortgang, auch wenn der Optimismus auf ein gutes Ende schließen läßt.

Wenn deine Freundin Zweifel hat, dann sind diese Zweifel aus der positiven Grundstimmung her gesehen eigentlich nicht angebracht. Aber durch ihre schlechten Erfahrungen ist sie natürlich jetzt sehr vorsichtig geworden. Im Traum selbst sind diese Zweifel nicht sichtbar, sie liegen einzig und allein in ihrer persönlichen Ausdeutung. Und die sind beeinflusst von einer sehr vorsichtigen Einstellung. Ein so langfristiges Projekt wie das Geplante, bei der sich beide sehr lange festlegen müssen und viel Verantwortung übernehmen, passt noch nicht zu eurem Anfangsstadium. Um so ein Projekt langfristig stemmen zu können, braucht es sehr viel Sicherheit im täglichen Umgang, auch unter Stress-Einfluss usw. Hier bedarf es vielleicht noch einer Phase des genaueren Kennenlernens und der Bewährung eurer noch vergleichsweise kurzen Liebesbeziehung. Was ist, wenn finanzielle Durststrecken auftreten, was ist, wenn einer mal keine Lust hat so ununterbrochen an einer einzigen Aufgabe zu arbeiten, kommen andere Bereiche zu kurz? Möchte deine Freundin ihren Tag lange Zeit in einer Baustelle verbringen usw. Erst wenn hier auch für alle möglichen Alltagssituationen eure Gemeinsamkeit sich bewährt hat, ist eine solche langfristige Aufgabe zu stemmen.

Mir erscheinen also die Zweifel berechtigt, zumal der Traum auch nur eine Momentaufnahme als Baustelle zeigt. Es besteht ein Grund zum Optimismus, aber auch noch ein Grund, für eine solche lange Festlegung noch etwas abzuwarten. Objekte wird es sicher noch andere später geben. Insofern hast du jetzt sicher richtig gehandelt, indem du das Projekt erstmal zurückgestellt hast. Ich würde noch warten, deine Freundin braucht viellleicht noch ein paar Monate, um selbst mehr Sicherheit zu gewinnen. Erst wenn ihr volles, uneingeschränktes Ja da ist, und du das Gefühl hast, dass sie es von ganzem Herzen will, dann macht es Sinn, so etwas zu beginnen. Zweifel schon am Anfang sind deshalb hier wirklich keine guten Voraussetzungen für dieses Projekt, ob sie nun aus einem Traum abgeleitet werden oder aus anderen Umständen.
Klaus
 
 
Traum:   rot schwarze schlange beisst in die ferse    
(vom 18.07.2009)
ich war in einem haus, es war relativ dunkel, die fenster abgehangen. Das Haus war voller Schlangen, hauptsächlich braune und alles was in die Erdtöne rein ging. Zwischen den braunen Schlangen lagen gelb-scharze und gelbrote gestreifte Schlangen, welche kleiner waren als die andere, aber instinktiv wusste ich das die giftig sind. Eine Schlange war besonders aggresiv und hat mich immer wieder in die Ferse gebissen, egal wo ich war, sie hat mich immer gefunden und mich nicht in Ruhe gelassen bis Sie mich gebissen hat.Ausweichen oder vertsecken war nicht möglich.Ich wurde 3 x gebissen und wurde von einer Frau immer wieder auf ein weisses Bett mit einem grauen Laken gelegt, wo ich das Gegengift bekam und weiter durch das Haus laufen konnte. Ich wurde 3x gebissen, beim 3x war es mir schon fast egal ob ich gebissen werde bzw. ob ich das Gegengift bekam, denn instinktiv wusste ich, dass ich wieder gebissen werden konnte von ihr und irgendwann vielleicht kein Gegengift mehr da war und ich vielleicht sterben konnte. Ich glaube das war ok für mich.
Kurz davor träumte ich ins Meer gehen zu wollen, um bewusst zu sterben. Ich hatte ein weisses Kleid an und das Meer war wunderschön. Es war ok so, ich wollte einfach nicht mehr und hatte diesen Entschluss gefasst als wenn es das normalste der Welt wäre. Ich war nur so furchtbar traurig über diesen Schritt/Entschluss. Als ich aufwachte, habe ich sehr lange geweint und war todtraurig. Was ich immer wieder habe, ich sehe bevor ich in den Tiefschlaf gehe Augen und Gesichter und manchmal Köpfe in allen möglichen Variationen - die Augen sind meist dunkler bis grüngrau, niemals blau.
Vielen Dank für Ihre Aussagen.
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, tja, das Thema Schlangen! Das hat es in sich. In das Thema Schlangen kann man fast alles hineininterpretieren. Und das macht das Ganze für die Deutung auch recht schwierig. Schlangen werden grundsätzlich mit etwas Urhaften in Verbindung gebracht, also etwas sehr Grundlegendem. Tod, Sexualität, Urtriebhaftes, aber auch Falschheit usw. Für mich, der ich mich schon sehr lange mit Symbolen beschäftige, fehlt in den üblichen Traum-Wörterbüchern und -Beschreibungen etwas, was nach meiner Überzeugung das Wesentliche einer Schlange ausmacht. Es ist also nicht die Sexualität, nicht der Tod, nicht der Urtrieb, sondern die Wandlung. Eine Schlange kann mit dem astrologischen Symbol des Pluto in Verbindung gebracht werden, einem Symbol, das ebenso wie die Schlange mit Tod, Sexualität, Urhaften zu tun hat.

Also es handelt sich bei dir um ein grundlegendes Thema in deinem Leben, und die Art deines Traumes zeigt, dass du dieses Thema beherzt angehen musst. Es hat, wie gesagt, mit Wandlung etwas zu tun. Wandeln heißt, alte, überholte Einstellungen aufgeben, und etwas Neues wagen. Du bekommst sonst keine Ruhe, wie der Traum zeigt. Wenn du also nicht in einer bestimmten Hinsicht eine neue Einstellung gewinnst, einen neuen Umgang mit einem tiefgreifenden Thema erreichst, dann kann es dich eben erschöpfen und deine Reserven angreifen. Also, mutig, etwas was dir wichtig ist, angehen! Altes muss aufgeräumt werden. Die Schlange häutet sich, sie legt Altes ab. Darunter kommt dann eine neue Haut (eine neue Einstellung, ein veränderter, beherzter Umgang mit einem alten, bisher noch nicht richtig gelösten Problem) zum Vorschein. Es hilft nur der Wandel. Wie gesagt, die Schlange deutet auf ein grundlegendes Thema hin.

Bisher hast du Hilfe bekommen, aber diese Hilfe könnte sich erschöpfen. Weiß ist die Farbe der Reinheit, die man erlangt, wenn man ehrlich mit sich selbst umgeht. Solange man sich vor einem grundlegenden Problem drückt, und es nicht angeht, braucht man jemand, der einem hilft. Aber richtig ist es, sich die Stärke, die das Gegengift repräsentiert, selbst zu vermitteln.

Ja, du hast geweint und warst traurig. Im Traum hast du lieber den Tod vorgezogen, auch wenn das sehr traurig war. Da hast du noch nicht erkannt, welche Power, welche Kraft du selbst hast, um wichtige Dinge beherzt anzugehen. Denn Wandlung heißt auch, sich von mancher lieb gewonnenen Gewohnheit zu lösen. Der Preis ist hoch. Aber der Lohn noch viel höher. Du gewinnst die Wahrhaftigkeit dir selbst gegenüber wieder, die dich sehr stark macht, und dir hilft, notwendig gewordene, alte Zöpfe abzuschneiden und das Neue zu wagen.

Sieh den Augen mit dem Gefühl deiner Stärke entgegen, dann verschwinden sie. Sage ihnen, dass du sie nicht mehr brauchst, weil du dein Leben jetzt selbst in die Hand nimmst. Sollte das nicht der Fall sein, dann frage die Augen, was sie dir sagen wollen, dann werden sie sich verwandeln in etwas Hilfreiches, zusammen mit einem stärkenden Hinweis.

Viel Erfolg!
Klaus
 
 
Traum:   Alte Möbel    
(vom 04.07.2009)
Hallo, ich träume öfter von einem Freund.
Im Traum erhalte ich eine SMS von ihm. Zuerst überfliege ich sie nur. Als ich sie mir dann anschaue, sehe ich dass sie mit Anhang ist. Zunächst sehe ich in Italien, dann kommt ein Porno.
Dann bin ich bei ihm zuhause, doch eigentlich ist es mehr wie in einem Museum. Wir stehen in einem Flur. Alte Möbelstücke, ein alter Sessel. Ich frage ihn: "Warum hast du so alte Möbel?" Er:"Die bringen bestimmt noch 20.000€." Er packt mich an den Oberarmen und schüttelt mich (nur ganz leicht). Dann küsst er mich oder er versucht es zumindest, doch ich dreh mich irgendwie weg. Ich sehe dann auf der anderen Seite des Flur noch eine Glasscheibe. Auch dahinter befinden sich alte Möbel z.B.eine altmodische Eckbank. Dann gehe ich noch kurz in den Keller, der ist leer, unbewohnt.
Während ich sich das alles abspielt, ist auch seine Freundin mit einem anderen Mann(das ist sie in Wirklichkeit) in einem anderen Raum und beobachtet uns heimlich)
Was bedeutet das?
Auch habe ich öfter Träume mit ihm und Telefon.
Ich telefoniere mit ihm. Er fragt mich"was würdest du denn tun?" Ich:"das kommt drauf an."
Oder ich rufe ihn an, doch eine Frau geht ran und sagt:"schön" mehr nicht.
Was ist das zwischen uns?
Danke für die Deutung. Liebe Grüße.
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, Italien klingt ja zunächst sehr verlockend. Der Freund erzeugt in dir offenbar eine gewisse schöne Vorstellung (einen schönen Schein). Der Traum zeigt ansatzweise eine gewisse Sehnsucht nach Mehr auf. Es könnte da noch andere Dinge im Leben geben, die vielleicht interessant sind. Eine Möglichkeit einer sexuellen Begegnung deutet sich an. Der Freund dient hier nur als Symbol dafür, dass diese Möglichkeiten aufgezeigt werden. Er selbst hat aber außer alten Möbeln nicht wirklich viel zu bieten. So verläuft die Begegnung eigentlich enttäuschend, wenn man sie aus der Sicht dessen betrachtet, was eigentlich alles so sein könnte. Er ist oberflächlich (denkt an Geld im Moment eurer Begegnung und hat einen leeren Keller, keine tieferen Gefühle). Alte Möbel sind in diesem Fall nicht wirklich antörnend, auch nicht seine Freundin, die alles beobachtet. Es ist also auch kein Kitzel des Heimlichen da. Der Traum, den du öfter träumst, symbolisiert daher nur die oben schon erwähnte Sehnsucht nach Mehr im Leben. Der Freund im echten Leben verkörpert das aber selbst nicht. Es ist es nicht, denn von ihm drehst du dich weg. Eine erotische Begegnung mit ihm würde also enttäuschend verlaufen (alte Möbel). Aber die Idee als solche (mit einem vielleicht interessanten, etwas tiefer fühlenden Menschen) mehr zu erleben ist da. Alte Möbel sagen in diesem Fall auch, dass mit ihm nicht wirklich etwas Neues entstehen würde, nichts von dem, was in deiner Sehnsucht zum Ausdruck kommt. Aber es gibt ja vielleicht noch andere interessante Personen, jetzt oder später...
Klaus
 
 
Traum:   Der Sturm    
(vom 03.06.2009)
Hallo,

also hier mein Traum:

ich habe eine wohnung, in einem hochhaus, ganz oben, mit einem großen dachfenster (in wirklichkein wohne ich in einer kellerwohnung), ich schalte den fernseher ein und schaue nachrichten (normal schaue ich die nie!) und dort kommen laufend sturmwarnungen und dass man auf keinen fall auf die strasse gehen soll, sondern in der wohnung bleiben muss.

also bleibe ich zu hause, schaue aus dem großen dachfenster und sehe die wolken, dunkle fast schwarze wolken, sowas habe ich noch nie gesehen, sie zogen schnell wie in einem film vorbei am horizont und in den letzten winkeln die man sah, war wieder sonnenschein. es bekann zu winden, wurde immer stärker und auf einmal regnete es, die wolken sausten nur vorbei, der regen wurde immer stärker, dass man fast meinte, das fenster würde springen. auf einmal hörte es wieder auf und es schien die sonne, so strahlend, wie kaum an den schönsten sommertagen und am horizont wieder diese dunklen wolken, die wieder schnell auf uns zu kamen und es blitzte und donnerte.

Als sie wieder über dem haus waren, bekann es zu schneien, dann regnete es wieder und es stürmte immer heftiger, der wind wurde immer stärker, plötzlich hatte ich einen balkon und kein dachfenster mehr, vielleicht war auch auf einmal nur die hauswand weg, ich stand jedenfalls nun halb im freien und spürte den heftigen wind. Auf dem "balkon" rannten auf einmal meine "nachbarn" rum, panisch und sie wollten aus dem haus. Ich sagte noch, in den nachrichten hatten sie gebracht, man soll zu hause bleiben und bekam nur zur antwort, dass das hochhaus bald einstürzen würde, dass es dem wind nicht standhalten würde, dass wir wohl auf die mitte des sturms warten sollten um hinunterzugehen, da das treppenhaus nach außen nicht geschlossen war und es war schon wieder sonnenschein in sicht.

ich ging allerdings ins badezimmer, wollte nicht nach unten, habe mir ständig überlegt, ob es oben nicht sicherer wäre wenn das haus zusammenbricht, den unten würde das alles ja auf mich stürzen. Also sperrte ich mich ins bad, dort war eine glastüre und ich wusste, sie würde dem wind nicht standhalten, also suchte ich verzweifelt ein bettlaken um die scheibe zu schützen und ich fand keins, die suche wurde immer verzweifelter, aber ich fand einfach keines.

Also kauerte ich mich in die letzte ecke des badezimmers, auf einmal war dort ein mädchen, es war für mich sofort klar, das ist meine kleine schwester (obwohl ich keine habe, also nur 2 ältere), ich wusste nicht, woher sie auf einmal kam, warum sie bei mir ist, aber ich hatte nur noch das bedürfnis sie in sicherheit zu bringen. also wartete ich, bis der wind weniger wurde und schaute hinaus, es war ein kurzer moment mit sonnenschein, aber die wolken waren schon wieder fast da.

aber es war für mich nur noch wichtig, meine schwester in sicherheit zu bringen, ich hatte die ganze zeit über keine angst, aber meine schwester musste unbedingt weg von hier und ihr durfte auf keinen fall etwas passieren, ich wurde immer panischer, also beschloss ich nach unten zu gehen, den ich wusste auf einmal, dass es weiter unten sicherer sein würde, dass dort meine schwester eine chance haben würde zu überleben. den weg nach unten, habe ich nicht mitbekommen auf einmal waren wir im 6. stock, ich weiß nicht, wie hoch dieses haus war, aber der 6. stock, musste wohl etwa die mitte gewesen sein bzw. ich wusste es ist die mitte. Ich weiß nicht, warum wir auf einmal im 6. stockwerk waren, aber mir war klar, dass wir in eine wohnung mussten, dass wir dort sicher sein würden.

also versuchte ich bei bekannten die in diesem stockwerk wohnten zu klopfen, aber es machte keiner auf, ich hörte, dass sie da waren, aber die türe blieb zu, ich wurde immer verzweifelter, den die wolken kamen, das haus wackelte und ich wusste nicht, wohin ich meine schwester bringen sollte, den nur in diesem stockwerk, in einer wohnung waren wir ja sicher. ich wurde mit meinem klopfen immer agressiver, flehte und weinte, weil sie mich nicht reinliesen, schrie aus leibeskraft, aber umsonst. irgendwann öffnete mir eine frau an einer anderen wohnung ihre haustüre und lies uns hinein ich wusste, wir waren nun in sicherheit. hier wachte ich dann auf.


ich weiß, dieser traum bedeutet etwas für mich und will mir etwas sagen, vielleicht auch warnen, aber ich weiß nicht was und ich weiß nicht wovor. Ich bedanke mich schoneinmal für die Deutung.

Liebe Grüße
Jeanelle
 
   Deutung:  

Liebe Träumerin, es handelt sich um eine Art Angsttraum. Stürme ziehen auf. Wo ist es für dich am Sichersten? Unten, oben? Am besten in der Mitte? Keiner weiß wirklich etwas. Du bist auf dich allein gestellt. Keiner hilft zunächst.Der Sturm wird immer bedrohlicher, das ganze Haus droht einzustürzen. Wo ist der sichere Platz eigentlich? Du suchst Sicherheit. Wo ist sie zu finden? Das Dach symbolisiert das Denken, die Gedanken, das Intellektuelle, die Herrschaft des Geistes. Hier findest du nicht, was du brauchst. Stürme bedrohen dich. Stürme symbolisieren aufkommende, starke Gefühle. Davor bist du durch gedankliche Verarbeitung nicht in Sicherheit. Der Keller, wo du wohnst, symbolisiert das Unbewusste, das aus der Tiefe kommende, die Welt der grundlegenden Gefühle. Plötzlich befindest du dich in der Mitte. Das ist sozusagen die Bauchregion, unser "Gefühlsgehirn", der Solarplexus, unser geheimes inneres Zentrum. Hier findest du schließlich Hilfe. Du sollst also sozusagen weder auf deine Gedanken hören (die werden weggefegt durch Gefühlsstürme), noch auf deine überwältigend starken Gefühle, die aus dem Unbewussten hochsteigen und dich mitreißen, sozusagen "vernichten", wo du auch keine Sicherheit findest. Das Beste ist der Platz, wo deine Bauchgefühle sind. Sie leiten dich durch jeden Sturm. Hier findest du schließlich Einlass und am Ende Sicherheit.
Es handelt sich also um einen tiefenpsychologischen, grundlegenden Traum, der dir deutlich macht, wie wenig das Denken hilft, und wie wenig die Gefühle eine sichere Basis bieten, wenn sie denn einmal durcheinander geraten, wenn denn mal Stürme aufziehen. Aber auf deinen Bauch, dein inneres Zentrum, da kannst du dich schließlich verlassen.
Dein Sicherheitsgefühl ist also durcheinander geraten. Und der Traum gibt dir die Antwort, wo du wieder Sicherheit finden kannst. Es ist aber nicht leicht, dort anzukommen. Es erfordert einige Anstrengungen. Sicherheit bekommt man nur, wenn man sich wirklich in seiner Mitte fühlt. Das hast du schließlich am Ende des Traumes geschafft. Das ist ein längerer Prozess, dass einem das gelingt. Der Traum hat den Weg aufgezeigt, sodass man sich schützt vor der Überflutung von aus der Tiefe kommenden Gefühlen und vor der oberflächlichen gedanklichen Orientierung. Nur das Gefühl, wirklich aus der eigenen inneren Mitte heraus zu leben und zu entscheiden, hilft wirklich. Die kleine Schwester symbolisiert dein Kindheits-Ich, das du sozusagen in Sicherheit bringen möchtest. Das Unsicherheits-Gefühl hattest du also schon in deiner Kindheit in manchen Momenten.
Sicherheit bekommt man nicht von außen, sondern nur im "Mittelbau", (im "6. Stock") tief in dir selbst. Schreien hilft nicht, Weinen auch nicht, Denken nicht, nur die eigene innere Kraft, wenn man sie denn wirklich in sich fühlen kann. Das ist eine Art Gelassenheitsgefühl, das oft dann besonders spürbar wird, wenn man alle anderen Versuche einstellt und dann vor Erschöpfung zur Ruhe kommt, dann kommt das Zuhause-Gefühl (du wirst herein gelassen).
Klaus
 
 
Traum:   Angst    
(vom 02.06.2009)
...ich bin seit einigen wochen in einer neuen Beziehung .
Nun träumte ich ,das mein neuer Freund mich plötzlich loswerden wollte.Er schnappte meine Tasche ,stopfte meine Sachen hinein .Ich bat ihn,ALLES hinein zu stecken und hatte große Angst.Er wirkte beängstigend auf mich ,fast schon bedrohlich.Er nahm alles und stopfte die Tasche voll und erklärte dabei,es auch alles grn "besitzen2 zu wollen.Dann rannte ich schnell mit all meinen Sachen die Straße hinunter ,immernoch hatte ich furchtbare angst.er rannte hinterher ud ich wurde schneller. Ein LKW fuhr an ihm vorbei ,fuhr auf mich zu.Ich fiel mit all meinen Sachen zu Boden und (da bin ich unsicher.....entweder fuhr der LKW an mir vorbei oder über mich hinweg.....wobei ich ersteres zu erinnern glaube).

 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, der neue Freund erzeugt unbewusst Ängste in dir. Der Traum zeigt also eine Unsicherheit in dir auf, was das Verhalten deines neuen Freundes anbelangt. Plötzlich könnte alles zu Ende sein. Das ist kein gutes Gefühl.
Der LKW zeigt eine Belastung auf, die aus der neuen Beziehung entstehen könnte. Sie kommt von ihm und belastet dich (kommt auf dich zu). Ein warnendes Gefühl also, das der Traum aufzeigt. Er will deine Sachen loswerden, aber evtl. auch besitzen. Ein Widerspruch, der aufzeigt, dass da eine Art Sackgasse entsteht.
Alles in allem sicher keine zufriedenstellende Basis für eine aufrichtige, zufriedenstellende Beziehung. Dein Traum möchte dich also schon jetzt hinweisen auf evtl. auftretende Schwierigkeiten. Eine klare Aussage. Jedenfalls herrscht bei deinen Gefühlen schon jetzt eine Alarmstimmung.
Klaus
 
 
Traum:   Traum von toter Ex-Schwiegermutter und Hausbau    
(vom 02.06.2009)
Ich hatte heute nacht einen Traum von meiner Ex-Schwiegermutter, die erst vor ein paar Tagen gestorben ist.
Ich habe mich vor drei Jahren von meinem Ex getrennt, wir haben noch ein Haus auf unseren gemeinsamen Namen, die Regelung ist aber schon so gut wie abgeschlossen, da es von meinem Erbe gebaut wurde. Das zur Vorgeschichte.
Heute nacht träumte ich von einem Altbau, an dem so gut wie alles, vor allen die Fenster erneuert wurden. Schöne Holzfenster wurden eingesetzt und alles perfekt neu aufgebaut. Es war sozusagen noch im Bau und wir besichtigten, ich und die Kinder. Meine ehemalige Schwiegermutter trat hinzu und irgendwie hatte ich den Eindruck, als wenn es ihr wichtig wäre, dieses Haus neu zu errichten. Es musste ordentlich sein. Es war ein weinender Mann im Hintergrund, ich hatte den Eindruck es war ihr Sohn, den sie nicht beachtete.
Ich hatte das Gefühl, sie sprach zu mir und meinte es gut. Ich sollte keinen Fehler mehr machen oder so.
Kann mir jemand weiter helfen, ich bin in einer neuen Beziehung, die eigentlich gut läuft, auch wenn ich durch wahnsinnige Erfahrung mit dem Ex extrem vorsichtig bin.
Danke, Pfifferling
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, dein Traum stellt einen Versuch dar, deine Vergangenheit zu bewältigen. Ein altes Haus wird neu gebaut. Das hat etwas Beruhigendes. Gleichzeitig gibt der Traum eine Art Beratung wieder, die auf die Zukunft bzw. Gegenwart gerichtet ist. Die Schwiegermutter ist dir offenbar wohl gesonnen. Sie beruhigt dich, denn du glaubst von dir, dass du in der Vergangeheit Fehler gemacht hast. Vielleicht hast du nicht auf dein Gefühl geachtet, was dir schon zu Anfang der alten Beziehung gesagt hat, dass es ein Fehler war, dich einzulassen mit einem Partner, der nicht wirklich zu dir gepasst hat. Passen tut ein Partner langfristig auch nur, wenn gemeinsame Interessen da sind, und wenn man sich gegenseitig respektiert, und wenn man miteinander über alles reden kann.

Es musste "ordentlich" sein heißt, abschließen und keine Kraft mehr verlieren durch alte Geschichten. Es ist eine Art Loslassen von alten Geschichten. Das Alte soll dich deshalb nicht mehr belasten. Neue Holzfenster bedeuten auch, dass man eine neue Sicht hat, und die alten Dinge aus neuer Perspektive sehen kann.
Da kann ruhig ein weinender Mann auftreten, er wird nicht mehr beachtet. Das ist gut so. Die Schwiegermutter gibt dir ein Vorbild, wie du mit dem alten Zeug umgehen kannst. Emotional nicht mehr drauf eingehen. Sehr gut!
Und jetzt? Keine Fehler mehr machen. Sich nicht täuschen lassen, sondern wahrhaftig sein. Genau hinschauen. Ist der Partner für eine langfristige Beziehung (Miteinander über alles reden, gegenseitiger Respekt, gemeinsame Interessen) geeignet...
Dein Traum-Ich hat dir also gute Ratschläge gegeben, hat eine positive Bewältigung der Vergangenheit aufgezeigt. Letztendlich also ein positiver, stärkender Traum.
Klaus
 
 
Traum:   Rückwärts fahrendes Auto    
(vom 13.05.2009)
Leider kann ich aus meinem Traum nicht mehr viele Situationen beschreiben, es bleibt nur das Bild eines weißen, rückwärts fahrenden Pkws übrig.
ich selbst stehe am, wie ich finde, oberen Ende einer Straße und beobachte, wie ein weißer Pkw rückwärts fährt....nicht sehr schnell, normal. Aus irgendeinem Grund befindet er sich kurz wieder auf meiner Höhe und fährt erneut rückwärts, diesmal kollidiert er allerdings mit einem anderen Fahrzeug. Ich glaube, es war ein Lkw, der plötzlich am unteren Ende der Straße stand.....
Die Situation hatte nichts dramatisches und ich hatte weder Angst noch sonstige negativen Gefühle. Ich sah den kleinen Zusammenstoß und dachte, ok, es ist nicht schlimm.
Den Mann, der das Auto fährt, kenne ich nicht und das Auto ist ein etwas älteres, weißes Modell zu dem ich in der Realität keinen Bezug habe.
 
   Deutung:  

Liebe Träumerin, dieser Traum dreht sich im Wesentlichen um ein Auto und um eine Rückwärtsbewegung. Das Auto ist weiß, ein PKW, ein etwas "älteres Modell" (was bedeutet, dass es um etwas Zurückliegendes geht). Es kollidiert mit einem Lastkraftwagen (einer Last). Das Auto fährt den Berg herunter, rückwärts. Es geht also um Themen aus der Vergangenheit, die die Seele berührt haben. Eine Kollision mit einer alten Last ("Last"-Kraft-Wagen). Ein Auto hat oft einen Bezug zum eigenen Innenleben. Weiß bedeutet normalerweise Unschuld. Es kann aber auch Einseitigkeit bedeuten. Die "Unschuld" wird konfrontiert mit einem zurückliegenden Ereignis, das noch eine innere Belastung widerspiegelt. Es ist da etwas Ungeklärtes, das noch der Bearbeitung bedarf. Es geht in diesem Moment um eine Bewegung nach hinten, nicht nach vorn. Weiß und schwarz sind Gegensätze wie Licht und Schatten. Obwohl schwarz (der Schatten, das Unverarbeitete, das noch nicht restlos Geklärte) hier nicht vorkommt, ist der LKW ein Hinweis auf alte Lasten. Da wird etwas ramponiert. Es wird Energie genommen, die normalerweise für den Vorwärtsgang gebraucht wird.

Es geht also im Moment nicht richtig vorwärts, weil da etwas aufgearbeitet werden muss, ein Schatten aufgehellt werden muss, oder einfach nur angenommen werden muss als Teil des Lebens. Es fehlt der Vorwärtsdrang, der herausfordernd alles klärt und bereinigt durch ein kraftvolles "Ja". Du hast also im Traum das Gefühl im Moment, dass du nicht richtig vorwärts kommst.

Der Mann könnte auf eine alte Beziehung hindeuten. Du selbst bleibst aber oben, auf dem Berg, und du beobachtest eigentlich nur. Das heißt, du bist selbst nicht in die Handlung einbezogen. Das ist ein gutes Zeichen dafür, dass du bereits eine gute Distanz hast, und sogar recht gelassen bleiben kannst.

Dennoch sollte "alter Kram" entschieden abgeschlossen und innerlich vollkommen losgelassen werden, damit die Bewegung wieder mit voller Kraft nach vorn geschehen kann. Wende also innerlich das Auto (deine Handlungperspektive) und fahre kraftvoll nach vorn! Durch die Distanz, die du bereits hast, bist du schon auf einem guten Weg. Jetzt muss nur noch die Richtung nach vorn kraftvoll angegangen werden (Ausrichtung nach vorn, klare Ziele, klare Entschiedenheit), damit dir die volle Power wieder zur Verfügung stehen kann.
Klaus
 
   Deutung:  
hmm träumerin ? ich sehe nirgendwo stehen das es eine sie ist
 
 
Traum:   den Teufel gesehen    
(vom 07.05.2009)
also der heutige Traum war mehr als seltsam : ich war unterwegs und hatte meine Familie durch meinen verlängerten Studienaufenthalt nicht gesehen.
Plötzlich wachte ich bei meiner kleinen Schwester zu Hause auf, und sie behandelte mich ganz behutsam : ich fragte, was denn mit ihr sei - sie wollte es mir nicht sagen. Zu Hause angekommen bei meinen Eltern am Tisch sitzend unterbreitete man mir, ich hätte den Teufel gesehen. Ich war mir dessen nicht wirklich bewusst, jedoch hatte ich es irgendwie doch gefühlt, dass es so war. Plötzlich kamen schon die ersten Anfragen, von irgendwelchen fremden Leuten, ob ich denn nicht mehr über mein Erlebnis mit der Begegnung des Teufels erzählen könnte. ???? Woher bitte wusste das schon der Rest der Welt - und ich noch nicht einmal wirklich ? Meine Familie wollte mich warnen, mit dieser Information nach aussen zu gehen und ich befolgte diesen Rat. Aber ich wusste noch, dass dieses Wesen, an welches ich mich schwach erinnerte riesig groß war - mit schwarzen Hörnen und rotem Körper - jedoch nicht genau zu identifizieren. Ich war irgendwie wie jemand, der als Einzigster auf der Welt über dieses verbotene Wissen verfügte . Und ganz viele wollten es wissen - und von meiner Familie wurde ich wie ein rohes Ei behandelt - und dann trat der teufel zuletzt persönlich auf und sprach mit mir - und wollte Sympathie zu mir ergreifen - ich glaube er fand mich sympatisch. Ich ihn jedoch keinesfalls. Am nächsten Morgen fühlte ich mich,als sei ich ein böser Mensch - weil ich solche Sachen träume.
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, in deinem Traum weiß also jeder schon, dass du mit dem Teufel sprichst, als ob du mit ihm schon im Bunde bist. Nun, was bedeutet der Teufel denn psychologisch? Warum haben die Menschen oder hat die Kirche den Teufel erfunden? Er verkörpert den bösen Anteil in uns. Das sind Verstöße gegen moralische Festlegungen in der Gesellschft oder das ist das Aggressive oder Triebhafte im Menschen, das meistens unterdrückt ist, aber doch in jedem Menschen latent vorhanden ist (schlummert).

Da viele Menschen Gott verpersönlichen, tun sie das dann auch mit dem Teufel. Dabei sind beides Anteile in uns selbst! Das aber verstehen die meisten Menschen nicht. Sie beten lieber eine verpersönlichte (im Übrigen einseitigerweise überwiegend als männlich empfundene) Gottesgestalt an oder sie glauben beim Bösen ebenfalls an einen Teufel als ein Wesen. Das ist natürlich eine absolut naive Einstellung, da sie eher trennend wirkt und nicht zu einem Gefühl von Einssein führt. Aber das nur mal nebenbei gesagt.

Deine Aussage, dass du dich am nächsten Morgen wie ein böser Mensch fühltest, ist denn auch der Schlüssel zur Deutung deines Traumes. Der Teufel verkörpert deinen ganz natürlichen Anteil des Triebhaften oder des Bösen oder des Aggressiven, den wir alle in uns tragen. Und da fühlt man sich als gut erzogener Mensch schlecht, wenn man damit Kontakt aufnimmt. Alle tuscheln oder tun geheimnisvoll, sie haben selbst Angst vor diesem triebhaften, aggressiven Anteil in sich.

Es entsteht die Gefahr sozialer Isolierung, wenn man diesen Anteil zulässt und offen damit umgeht. Dabei gehört es zur persönlichen Reifung, sich mit dem "Teufel", also mit den triebhaft-aggressiven Anteilen in uns auseinanderzusetzen. Der Teufel verkörpert nämlich eine Stärke, die wir im normalen Leben nicht zulassen können, weil das in der Gesellschaft schlecht ankommt. Aggression und Trieb können und müssen aber gelebt werden, wenn wir ganz werden wollen. Natürlich in Maßen. Wie es so schön heißt, kann die Schlange sich schon durch Zischen Respekt verschaffen, sie braucht nicht zu beißen. Zischen genügt!

Es ist also ein Traum, der erstmal Angst macht, der aber in Wirklichkeit zur Stärke, zur Gelassenheit, zum Mut führt. Wenn es einem gelingt, diese "Teufelskraft" zu integrieren, dann kann man auch mal nein sagen, ohne dass man böse ist, auch wenn die Menschen das vielleicht manchmal nicht ohne weiteres akzeptieren wollen.

Also habe keine Angst vor dem Teufel oder davor, in deiner Umgebung vielleicht die Einzige zu sein, die sich damit auseinandersetzt und dadurch mehr Power bekommt. Denn Power bekommt man nicht unbedingt dadurch, dass man immer lieb und süß ist, sondern dadurch dass man sich "teuflisch" verhält, also auch mal deutlich nein sagt, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu bekommen, was die anderen einem dann oft schnell einreden wollen.

Wenn du den Traum in der Weise positiv siehst, kann er dir also Kraft verleihen. Das schlechte Gewissen verschwindet, weil du ja nur "zischst", um dir mehr Respekt zu verschaffen. Das hat mit "böse sein" nichts zu tun. Letzteres reden einem nur die anderen ein, weil sie einen gern manipulieren wollen.
Klaus
 
 
Traum:   ewiges Leid    
(vom 03.04.2009)
seit 2 Jahren und 5 Monaten bin ich nun schon nicht mehr mit meinem Ex Freund zusammen. Es war eine sehr schwere Trennung und meine Nächte waren die ersten 2 Jahre von nächtlichen Träumen behaftet, voller Sehnsucht, Trauer, Eifersucht auf die neue Partnerin usw..
Anfang des Jahres 09 zog ich in Erwägung, therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen - verwarf diesen Gedanken wieder , weil die Träume nachgelassen hatten. ich möchte das alleine bewältigen.
Heute Nacht - wieder ein Traum vom Ex. Er ist in den Träumen immer so greifbar, manchmal sehe ich im Traum eine Frau an seiner Seite,die mit mir konkurriert und er lehnt mich in diesen Träumen permanent ab.
Manchmal sucht er in den Träumen meine Nähe. Ich finde es einfach nicht normal, dass man nach so einer langen Zeit solche intensiven Traumbilder von einem Menschen hat. Es geht mir am nächsten Tag auch immer ziemlich schlecht.Manchmal - und das klingt echt komisch habe ich das Gefühl, dass wir eine mentale Verbindung haben. ? Wie deuten Sie das ?

Liebe Grüße
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, wir haben im Traum unglaubliche Fähigkeiten. Wir können Personen und Situationen erschaffen wie ein göttliches Wesen. Diese Bilder, die wir schaffen, sind nicht unbedingt realistisch. Zum Beispiel erschaffen wir Menschen mit Tierköpfen. Mitunter sind die Bilder aber auch vollkommen realistisch und äußerst intensiv. Schon im normalen Alltag können wir Begegnungen kreiren, warum sollte uns dies nicht auch auf einer anderen energetischen, körperlosen Ebene durch Traum-Begegnungen möglich sein.

Aber Träume müssen auf einer Verständnis-Ebene gedeutet werden. Was sagen sie uns? Deine Träume machen sehr deutlich, dass dein Ex von dir nichts wissen möchte. Das ist ein Fakt, auch wenn es dir sehr schwer fällt, das anzuerkennen. Eure Beziehung ist also im Traum einseitig. Nur du empfindest die starke Bezogenheit zu ihm, er nicht. Das ist auf die Dauer keine gesunde, ausgewogene Situation. Dass dich die andere Frau ablehnt, ist eigentlich sehr natürlich. Sie spiegelt damit auch deine Ablehnung ihr gegenüber.

Du hast offenbar sehr tiefe und intensive Gefühle. Für dich sind also emotionale Vorgänge sehr prägend. Es macht deshalb nichts, wenn du auch im Traum von deinem Ex noch ab und zu träumst. Das wird alllmählich verschwinden. Es braucht halt etwas Zeit. Wenn du dir bewusst machst, dass er von dir nicht mehr wirklich etwas wissen will (er hat bewusst eine andere gewählt), dann wird dir die Lösung leichter fallen. Er war nicht der Richtige für dich! Das hat nichts mit deinen Qualitäten zu tun. Er hat deine Gefühle nicht wirklich verstanden. Wenn ihr emotional zueinander gepasst hättet, wärt ihr zusammen geblieben. Deine Träume sprechen schließlich in bezug auf seine Haltung eine deutliche Sprache.
Klaus
 
 
Traum:   Geschwulst im Mund    
(vom 02.04.2009)
Ich habe schon öfter davon geträumt, dass meine Zähne aus dem Mund brökeln und ich erbrechen muss. Damals war ich seelisch auf einem Tiefpunkt. Ich weiss, dass das damit zu tun hatte. Jetzt geht es mir sehr gut und die Träume haben aufgehört. Umso schockierender war ich, als ich heute einen eckligen Traum hatte. Mir wuchs in meiner Mundhöhle auf der rechten Seite plötzlich ein langes Geschwulst (fast so wie eine Wurst, es fühlte sich aber an wie eine Leber). Ich konnte kaum noch sprechen und schob es in die recht Wange. Doch dann platze es und ich musste eine gebröckelte Flüssigkeit ausspucken. Es war ecklig. Erst hatte ich Angst, mir dies anszuschauen, doch dann sah ich eine durchsichtige Flüssigkeit mit kleineren Essensresten (fast so wie eine Brühe). Danach dachte ich, es wäre erledigt, doch dann schwoll das längliche Ding wieder an und da ich im Traum Angst verspürte, versuchte ich, bevor es noch dicker wurde, es mit meinen Zähnen aufzuknacken. Ich fragte mich, meine Schwester und meinen Bruder (die waren dabei) wo denn die ganze Flüssigkeit herkommen könnte, (ich vermutete aus dem Hals) und ob das ein bösartiger Tumor wäre. Die konnten mir aber keine Antwort geben und waren auch verunsichert. Das Ding schwoll wieder an, ich erbrach wiederholt und dann war es plötzlich weg. Etwas erleichtert dachte ich, es wäre vorbei. Doch dann schwoll plötzlich im Oberkiefer mein Zahnfleisch von rechts nach links an und ich wusste, es ist wieder diese Flüssigkeit. Ich hatte Angst, dass jetzt mein Zahnfleisch aufplatzt und ich meine Zähne verliere. Zum Glück blieb mir das erspart und ich bin aufgewacht. Etwas benommen habe ich über den Traum nachgedacht. Leider kann ich das gar nicht einschätzen, was das zu bedeuten hat, daher bitte ich um eine Deutung.
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, zentrales Objekt in deinem Traum ist der Mund. Wenn Zähne bröckeln, dann war das ein Zeichen einer mangelnden Beißkraft, oder psychologisch ausgedrückt, zu geringem Mut, die eigenen Vorstellungen durchzusetzen. Aber das war damals.

Jetzt handelt es sich um Ekel (steht für unangenehme Dinge). Auf den ersten Blick könnte man eine sexuellen Hintergrund vermuten. Der Mund ist nämlich auch ein Sexsymbol. Ein längliches Ding, das dicker wird, anschwillt und Flüssigkeit abgibt, erinnert natürlich auch an ein Sexsymbol.

In deinem Fall aber wächst das eklige Ding von innen. Es möchte sich also offenbar etwas von innen Raum verschaffen, Ausdruck verschaffen (Mund). Immerhin versagen auch hier deine Zähne den Dienst. Die Zähne können das Problem nicht lösen. Ein Hinweis auf deine früheren Träume und damit auf mangelnde Aggressionskraft (Durchsetzungskraft).

Der Mund symbolisiert hier bei deinem Traum deine Ausdrucksfähigkeit, die Fähigkeit etwas Unangenehmes auszusprechen oder auszudrücken. Hier besteht eine Schwäche. Alles was in deinem Mund geschieht, hat damit zu tun, dass es dich hindert, Dinge auszusprechen, die dir unangenehm sind. Du schränkst dich ein (behinderst dich selbst), deine Gefühle beim Namen zu nennen, sie auszusprechen. Der Mund als Ausdrucksorgan wird behindert. Da der Traum mit austretender Flüssigkeit zu tun hat, ist klar, das Gefühle von dir nicht ausgesprochen werden. Das führt zum Anschwellen (eine Flüssigkeitsansammlung). Es handelt sich also um bestimmte Gefühle. Da wird etwas unterdrückt. Der Ausdruck dieser Gefühle wird von dir unterdrückt. Und das Anschwellen ist die Reaktion deines Traum-Ichs. Das Unangenehme verbleibt im Mund, unausgesprochen.

Es ist also wichtig, mutig zu sein (Beißkraft zu entwickeln, stell dir zum Beispiel gesunde, kräftige Zähne vor), und Dinge, die dir nicht passen, auszusprechen. Schon in dem Moment, in dem sie entstehen. Es ist wichtig, auch weniger angenehme Dinge klar auszusprechen, sonst entstehen Unterdrückungs- und Hinderungsenergien, die dich eben selbst einschränken (deinen Mund verstopfen als Akt der Selbstaggression).

Wenn man gesundes Aggressionspotenzial hat, dann kann man auch unangenehme Dinge locker und relativ gelassen aussprechen.
Klaus
 
 
Traum:   Die Kündigung    
(vom 27.03.2009)
Ich habe mich in meinem Traum mit einer Kollegin(die gleichzeitig auch die Freundin meines Chefs ist) gestritten. Sie hat mich wegen einer angeblich falsch erledigten Aufgabe zur Rede gestellt. Am nächsten Tag bekam ich dann eine Kündigung. Diese Kündigung war auf auffällig gelben Papier geschrieben
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, Zoff liegt in der Luft! Gelb ist die Farbe des Neids und der Eifersucht. Mindestens unbewusst sind bei der Kollegin Gefühle der Unruhe aufgetreten. Instinktiv möchte sie dich als "Nebenbuhlerin" am liebsten loswerden. So funktioniert Instinkt, der uns noch immer leitet. Er ist verborgen, aber vorhanden. Der Traum nimmt hier "kein Blatt vor dem Mund", er ist entwaffnend ehrlich und direkt. Sie will deine Kündigung. Vielleicht betreibt sie - eventuell unbewusst - Dinge, die zu Ärger und dann zu Ablehnung oder Abschiebung führen. Vielleicht hast du in ihren Augen Anlass zu ihrer Eifersucht gegeben. Sie ist sich des Chefs nicht so sicher und möchte jeden, der ihr den Platz streitig machen könnte, weghaben. Sie ruht nicht in sich selbst und ist nicht gelassen und nicht ihrer selbst sicher. Vielleicht hast du gar nichts gemacht. Vielleicht hast du einen guten Draht zu deinem Chef. Du bist für sie jedenfalls eine Komkurrentin.

Bleib also cool. Lass dich nicht provozieren von ihr. Gefahr erkannt = Gefahr gebannt! So sagt man, und das stimmt auch. Wenn Unstimmigkeiten auftreten sollten, dann gehe darauf nicht ein, du weißt ja, wo das herkommt. Sie hat halt Angst. Im Traum lebt sie diese Angst durch Vorwürfe und aggressives Benehmen aus. Das ändert aber trotzdem nichts daran, dass sie ängstlich ist.

Viel Erfolg im Cool bleiben.
Klaus
 
 
Traum:   Festliche Geburt    
(vom 23.03.2009)
Ich sah unser Haus. Es ging darum, dass ich ein riesengroßes Fest organisieren sollte für eine Geburt. (wir hatten früher eine kleine Gastwirtschaft, ist aber seit einigen Jahren geschlossen).
Ich kann mich nicht mehr an das Paar erinnern, die Eltern wurden, aber ich weis noch, dass es ein riesengroßer Menschenauflauf war. Es sind sehr viele Leute gekommen. Das Baby ist dann während des Festes in einem nebenraum geboren worden. Das eigenartige war, dass hinterher meine bereits vor über sechs Jahren verstorbene Oma das neugeborene Baby im arm hatte. Es war ein kleines süßes Baby, noch ein wenig Blutverschmiert. Es war ein Junge und meine Oma lächelte und zog ihm einen roten Body an und legte ihn auf ihren Schos und dann Schauten wir das Baby an.
Was haben diese Vielen Menschen zu bedeuten, diese Geburt und meine Oma?
Ich selbst habe bereits drei Kinder und mein Mann und ich können keine mehr bekommen. Ich will auch keins mehr....

LG nikl79
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, der Traum zeigt eine etwas melancholisch angehauchte Erinnerung an frühere Zeiten an. Da schien die Welt noch in Ordnung zu sein. Eine liebevolle Oma (Schutz), ein liebes Kind auf dem Schoß (Geborgenheit), etwas Festliches (erwartungsfrohe Aktion), Menschenmenge (wirkt bestätigend, anerkennend). Kreativität, Liebe und Lebenslust kommt in den Symbolen zum Vorschein. Eine zarte Wehmut herrscht vor (alles war irgendwie schön). Faszinierter Blick auf das Baby in seinem roten Dress.

Im Traum kommt also eine Sehnsucht nach all diesen genannten Dingen zum Ausdruck. Man könnte denken, du vermisst etwas oder mehrere von den genannten Dingen. Der Traum ist der Wunsch deines Traum-Ichs nach Trost, aber auch nach Geborgenheit (Schoß), selbstverständlicher Liebe (Oma), Lebendigkeit (Kind), Freude (Fest), Zustimmung (Menschenmenge). Der heutige, alltägliche Ablauf lässt möglicherweise etwas von dieser Idylle vermissen.

Aber der Traum hat keine negative oder spannungsreiche Komponente. Er ist eher in die Kategorie "schön" einzuordnen. Und wie gesagt, er tröstet ein wenig. Wenn du der Reihe nach die einzelnen oben genannten Gefühle durchgehst, dann tut dir das gut. Und je mehr du dich mit solchen Gefühlen beschäftigst, desto mehr verwirklichen sie sich dann auch für dich.
Klaus
 
 
Traum:   Seelenleben    
(vom 22.03.2009)
Es begann auf der Arbeit, ich erledigte meine Arbeit bis aufs letzte Blatt und versendete E-Mails mit Anweisungen. Meine Chefin meinte, dass ich die Anweisungen nur so rausschieße und ich fragte ist das nicht ok mach ich es so lieblos. Ja genau, ich hätte mich verändert, und wir setzen uns mal zusammen um über alles zu sprechen, sagte sie mit einem freundlichen Lächeln. Dann ging sie mit meiner Kollegin raus um mit ihr zu sprechen oder mit ihr eine zu rauchen. Mich ärgerte es, dass sie nun keine Zeit für mich hatte, denn mich hätte es wirklich interessiert, was sie mit mir besprechen möchte. Ich ging dann in den Feierabend und es war Freitag. Das Geschäftsgebäude verwandelte sich in einen großen Raum, ähnlich einer Kathedrale in der die Gänge 8-förmig waren. Ich ging vor das Haus und es regnete in Strömen. Ich sah heruntergekommene Menschen auf der Terrasse liegen. Ich rauchte eine und sah einen jungen Mann kommen der zu mir verärgert sagte: "Hallo Ronja" Ich reagierte nicht darauf, denn ich dachte der spinnt - ich heiße nicht Ronja. Dann ging ich wieder ins Gebäude und es waren viele Menschen unterwegs, manche im Rollstuhl und andere verbreiteten Chaos mit Kartoffelchips. Jetzt erkannte ich, dass ich in einer Psychatrie war. Ich fühlte mich, als wäre ich nicht Herr meiner Selbst. Dann kam ein Auto, in das ich mich setzte und es war ein Mann der fuhr, ein Inder, es war "mein Mann". Ich erzählte ihm von meinen Erinnerungen z.B. dass ich alle Frauen mit "Hallo Ronja" und alle Männer mit "Hallo Ron", die mir im Regen entgegen kamen, ansprach. Und ich erzählte ihm auch, dass meine Chefin bemerkte, dass ich meine Arbeit nicht mehr zu 100% erfülle. Ich sagte ihm, dass ich glaube wieder eine Psychose zu haben. Er sah mich erstaunt an. Dann wachte ich auf, vor Angst.
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, das ist ein sehr psychologischer Traum. Welches sind hier die wichtigsten Stichworte in deinem Traum?

Lieblos (ein Wort, dass du selbst für dich im Gespräch mit der Chefin gewählt hast),

Die Art von Hektik, die du in der Arbeit an den Tag legst, scheint dir selbst übertrieben zu sein. Es kommen dir Zweifel, ob das perfekt ist, was du machst. Der Vorwurf „lieblos“ trifft dich sehr.

Dann ist da noch die Missachtung der Chefin dir gegenüber. Sie geht auch gewissermaßen lieblos mit dir um. Und das, obwohl du dich so sehr bemühst. Vielleicht möchte sie auch andeuten, dass Qualität vor Quantität geht. Also einen Gang runterschalten und die Dinge lieber mit mehr Bewusstsein und Liebe machen. Aber sie scheint nicht die Art von Frau zu sein, die eben selbst liebevoll mit dir umgeht. Mit einer anderen, so scheint es dir, dann aber schon, weil sie für sie Zeit hat. Fassen wir zusammen: Lieblosigkeit und Missachtung.

Dann wirst du im Regen (negative Gefühle) falsch angesprochen. Deine Identität wird nicht akzeptiert. Dann sprichst du selbst alle einheitlich falsch an, wie du später dem Inder (Symbol für dunkelhäutig, gefühlvoll, er hört aufmerksam zu) erzählst. Die falschen Einheitsnamen zeigen auf, dass du dich isoliert fühlst, nicht verstanden fühlst, Der Laut „Ron“ hat in deinem eigenen Gefühl eine bestimmte Bedeutung. Eigentlich drückt er eine Kraft aus, ein Potenzial. Aber wichtig ist, dass du es mit der Angst zu tun bekommst, weil du dich nicht individuell verstanden fühlst und auch die anderen dir im Traum eher distanziert erscheinen. Es ist wirklich eine Art Verwirrung im Spiel, die durch die psychatrische Anstalt gut ausgedrückt wird. Es geht um deine Identität (falscher Name) und deine Individualität, also das, was dich ganz persönlich ausmacht und auszeichnet. Du bemühst dich und wirst aber nicht anerkannt und nicht richtig wahrgenommen. Deine individuellen Qualitäten werden nicht gewürdigt. Und du gibst dir selbst die Schuld dafür. Schuldgefühle ist also ein großes Thema, das hier mitschwingt. Du glaubst, dass du irgendetwas nicht richtig machst, dass dir irgendetwas fehlt, was andere selbstverständlich ausstrahlen. Und du machst dich abhängig von der Meinung anderer.

Es ist also wichtig zu erkennen, dass du deine eigene Beurteilung deiner Arbeit oder auch sonst findest. Und, wenn du nach deinen eigenen Kriterien handelst, kannst du stärker auftreten. Dann fangen andere an, dich auch wichtiger zu nehmen.

Fazit: du solltest dich selbst erstmal richtig wichtig nehmen, deine eigenen Beurteilungsmaßstäbe anlegen, nach dem, was dir wichtig ist, sonst entsteht Chaos, Unsicherheit, Verwirrung, Abhängigkeit. Wenn du aber dich wichtig nimmst, entstehen Interesse, Liebe, Aufmerksamkeit, Anerkennung, Unabhängikeit.
Klaus
 
 
Traum:   was soll ich davon halten    
(vom 22.03.2009)
ich habe geträumt das mein ehemann mit meiner freundin geschlechtsverkehr hatte und ich sie zufällig erwischte nach einem spaziergang mit einem baby das ihr gehörte am ende stürzte sie von einen hang ab sie wahr tot und das baby blieb dann bei mir mein mann wollte mich dann auch vernaschen und das lies ich nicht zu was soll ich davon halten
 
Noch keine Deutung vorhanden
 
Traum:   Mann ertränkt    
(vom 05.03.2009)
...es ist etwas verworren,da ich leider die Reihenfolge nicht mehr so genau weiß.....:einer meiner "Männer"d.h mein jetziger Mann hat in meinem Traum meinen Ex-Ehemann(zu dem wir ein sehr gutes Verhältnis haben und mit dem ich 3 Kinder habe!)ertränkt.Ich weiß nur noch ganz diffus,dass ich ihn ,den "Mörder" ganz subtil dazu gebracht habe,die Tat zu begehen und mich damit extrem unwohl fühlte,Schuldgefühle bekam und darauf wartete,"überführt" zu werden,ja,sogar mich selbst zu stellen.Zwischendrin war aber auch der Gedanke da,eben auch mit einer solchen Tat leben zu müssen und die Verantwortung und Schuld er-tragen zu müssen. Ich weiß,wie schon erwähnt,leider nicht mehr,ob mein jetziger Mann meinen Ex.-Ehemann ertränkt hat oder umgekehrt.......!
Vielen Dank für die Deutung im Voraus
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin. Das ist ein kurzer und heftiger Traum, den man in einem Satz ausdrücken kann: Einer deiner Männer hat den anderen ertränkt. Punkt. Du selbst hast dabei Schuldgefühle, möchtest die Verantwortung übernehmen oder damit leben müssen.Nun bist du selbst kein Mann und kennst die innerste Psyche von Männern in einer Konkurrenz-Situation untereinander nicht. Aber du spürst, irgend etwas ist untergründig da, was Spannung erzeugt, auch wenn die beiden noch so gut miteinander auskommen. In der Natur schalten sich Rivalen gegenseitig aus. Sie töten sich nicht unbedingt, aber sie verjagen den Konkurrenten heftig. Beim Menschen sind diese natürlichen Instinkte natürlich auch noch da. Es gibt immer etwas Lauerndes, das dann auflodert, wenn die Frau sich einseitig und offen dem anderen zuwendet. Auch wenn alle Verhältnisse abgesprochen und geklärt sind. Es könnte ja immer wieder neu umkippen, neu entflammen, auch wenn das in deiner Entscheidung selbst klar sein sollte. Auch wenn beide erklären, einander gut zu verstehen. Instinkt ist eben Instinkt.

Und diese Instinkt-Situation, dieses versteckte, aber doch latente Konkurrenz-Empfinden hast du in deinem Traum gefühlt. Du möchtest dieses Konkurrenz-Gefühl zwischen den beiden am liebsten verhindern, aber die Natur ist stärker. Es bedarf viel Abgeklärtheit unter den Männern, diesen Zustand anzunehmen und damit immer wieder aufs Neue konfrontiert zu werden. Jede von dir als harmlos empfundene, liebevolle Geste oder jedes positive Wort von dir lässt dieses Gefühl der Männer immer wieder aufbrechen, selbst wenn sie das Gegenteil davon behaupten. Das ist keine leichte Situation für alle Beteiligten. Sogar dann nicht, wenn der frühere Partner bereits eine andere Frau haben sollte.

Nun gut, es ist aber nun mal so, und wenn du dich klug verhälst, dann kannst du dieses Gleichgewicht der Kräfte erhalten. Möglicherweise erzeugst du aber unbewusst und ungewollt durch deine Gesten oder Worte Unklarheiten. Und dann fühlst du dich eben irgendwie schuldig. Du möchtest den einen nicht kränken und den anderen nicht. Mal braucht der eine eine vorsichtige Zustimmung, mal der andere. Die Situation erfordert sehr viel Reife auch von den beiden Männern, eben weil es gegen den Instinkt der Natur geht. Aber letztendlich kann man daran auch wachsen.

Der Traum könnte auch andeuten, dass du dich dem einen mehr nähern möchtest, und den anderen aber nicht verärgern. Das wäre ein typischer Grund für den Traum, denn das ist in der immer sehr drastischen Traumsprache Mord am anderen, für den du dich dann innerlich irgendwie verantwortlich fühlst. Mordgelüste würden nicht entstehen, wenn da nicht irgendwo ein Anlass gefühlt wird.

Letztendlich müssen die beiden Männer das aushalten. Das ist nun mal die Situation. Und wie gesagt, sie können daran wachsen. Sie müssen in sich selbst gefestigter werden und dürfen nicht von dir und deiner Zuneigung abhängig sein. Das ist ihre Aufgabe.

Aber du hast alles selbst in der Hand. Du kannst es so steuern, wie du es letztendlich willst. Das tief sitzende Konkurrenz-Gefühl kannst du nicht ausschalten, aber du kannst dich im Wissen um diese tiefen Empfindungen entsprechend vorsichtig und behutsam verhalten. Der Traum zeigt, dass du diese Empfindungen stärker beachten und auf keinen Fall verniedlichen dafst. Wenn du aber vorsichtig bist, dann wird kein "Mord" (keine Konkurrenz-Situation) ausbrechen bzw. stattfinden, auch wenn du dich für einen mehr entscheidest als für den anderen.
Klaus
 
 
Traum:   Wölfe & immer der SELBE Traum    
(vom 05.03.2009)
seit einiger Zeit schon,man könnte sagen Jahre,
habe ich des öfteren folgenden Traum:
ich bin mit meiner Großen Tochter (16)alleine zu Hause,wir sitzen im Wohnzimmer,es ist Winter muß ich dazu sagen.Also überall alles zugeschneit,auch unsere Wiese die ich wenn ich aus dem Wohnzimmerfenster sehe direkt vor mir habe.

Auf einmal eine Horde Wölfe sie sammeln sich auf der großen Wiese und starren uns direkt an, mit
großen gefährlichen & leuchtenden Augen.
Jennifer und ich bekommen logischerweise Angst,

auf einmal setzt sich die Horde in Bewegung,sie kommen aufs Haus zu,
sie stürmen sogar unsere Treppe(eisentreppe mit solchen löchern)
und plötzlich sind sie halt direkt vorm Fenster.

Jennifer und ich *flüchten* in die Küche,dem scheinbar sichersten Ort,
dann verbarikadieren wir alles
und hören nur noch Scheiben bersten,und Geheule,gekratze.............
dann stehen sie vor der Küchentür und dann wache ich meist schweißgebadet auf.

Das seltsame daran ist,das Jennifer mir vor ein paar Wochen ihren Traum mal erzählt hat,den sie wohl auch manchmal träumt.

Und was soll ich sagen, es ist der SELBE,
ist das nicht eigenartig?
Und vor allem was soll er bedeuten?

Vieleicht kann mir jemand helfen? Habe zwar schon im net gestöbert,aber da so vieles drin vorkommt,kann ich nicht den direkten Zusammenhang zu etwas herstellen...
 
Noch keine Deutung vorhanden
 
Traum:   Schuhe aus der Toilette    
(vom 05.03.2009)
also heute Nacht habe ich etwas sehr seltsames geträumt :
Ich hatte ein Säckchen mit ca 10 sog. Zaubersteinen. Jedesmal, wenn ich ein solches Steinchen in die Toilette warf, kam geheimnisvoller farbiger Nebel heraus und zum Vorschein kamen jeweils immer ein Paar sündhaft teure wundervolle Designerschuhe - aber nie passte Einer ! Entweder waren sie zu groß oder zu klein.
Einmal kam ein hellblauer aus Pyton Schlangenleder - der hatte dann zumindest meiner Mutter gepasst - aber mir mal wieder nicht.Sie hatte sich sehr darüber gefreut.

Irgendwann dann kam ein Paar grüner Schuhe, sie waren altmodisch und nicht sehr schick. Jedoch super bequem - ich wollte die aber in keinem Fall, die anderen waren doch viel schöner - und das hässlichste Paar hatte gepasst. Ich wollte sie aber nicht, hatte fast alle Steinchen aufgebraucht und keines der tollen begehrenswerten Paar Schuhe abbekommen.
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, beim Durchlesen dieses Traumes musste ich schmunzeln. Es ist ja wie im Märchen mit den drei Wünschen, diesmal nur viel moderner und ausgesprochen einfallsreich. Man kann immer wieder staunen über den Einfallsreichtum der Träume. Zaubersteinchen in einem kleinen Säckchen. Eine schöne Idee. Dass das mit der Toilette zusammen stattfindet, macht die Sache noch einfallsreicher und unerwarteter. Es scheint so überhaupt nicht zusammenzupassen. Aber darin liegt denn auch schon ein Schlüssel für die Deutung. Da die Toilette mit ihren unterirdischen Bezügen auch irgendwie eine Verbindung zum Unbewussten, zur "Anderswelt" hat, ist die Kombination dann auch gar nicht so abwegig.

Aber der Traum ist in seiner Aussage eigentlich ziemlich klar. Die Schuhe stehen symbolisch für das Gehen, das Vorwärtskommen, die Bewegung. Schöne Schuhe symbolisieren den Weg in eine angenehme Zukunft. Designerschuhe symbolisieren auch Wohlstand und Freude an einem wohlhabenden und sorglosen Leben. Genau wie auch der einfache Weg dorthin mittels Zaubersteinchen. Dass deine Mutter sie bekommen hat zeigt aus deiner Perspektive, dass du ein sozial eingestellter Mensch bist, der gern auch für andere da ist und ihnen gern hilft.

Du deinerseits allerdings hast dir selbst gegenüber zwar durchaus eine gewisse Vorstellung von Leichtigkeit, hast diese für dich aber noch nicht umgesetzt. Und der Traum zeigt, dass du dir diese Leichtigkeit selbst nicht gestattest, dass du sie dir selbst eher versagst, und dass du sie dir nur wünschst. Der Wunsch ist Ausdruck dafür, dass es eben doch noch zu schwer für dich erscheint, ein leichteres Leben zu führen. Innerlich oder äußerlich (eigentlich als Folge der inneren Einstellung auch äußerlich) läßt du diese Leichtigkeit für dich nicht zu.

Auch deine Feststellung, "mir mal wieder nicht" bekräftigt diese Einstellung. Sie wird durch den Traum bestätigt. Dir nicht, anderen schon eher. Das muss sich natürlich ändern. Der Traum drückt hier nur deine eigene innere Haltung aus, durch die du dir den Zugang zur Leichtigkeit bisher selbst verstellst. Die positive Einstellung "für mich selbstverständlich auch, wenn nicht sofort, dann aber doch sehr bald!", also diese leidenschaftliche Haltung, dass es völlig selbstverständlich ist, dass du schon auch sehr bald in den Genuss einer Leichtigkeit kommst, ist noch mit Hindernissen behaftet. Hier gilt es aufzuräumen und eine Haltung völliger positiver und vor allem zweifelsfreier Selbstverständlichkeit einzunehmen.

Der bequeme, allzu bekannte Weg (bequeme aber häßliche Schuhe) ist ist offensichtlich nicht der richtige Weg, er ist langweilig. Der neue, zuversichtliche Weg muss noch innerlich erobert werden, dann fällt die Barriere weg und der Weg ist dann frei, selbstverständlich und absolut vertrauensvoll Wohlstand und Leichtigkeit zu haben. Du musst es nur zulassen. Es darf innerlich nichts mehr dagegen stehen. Das erfordert eine gewisse eigene Umerziehung der Gedanken und Einstellungen.
Klaus
 
 
Traum:   Bissige Katze / Irrenanstalt    
(vom 26.02.2009)
Zwei Träume in einer Nacht, die ich bestens erinnere - die mich aber am Morgen total gerädert haben aufwachen lassen:
1. Es biss mich eine Katze. Ich habe sie gezwungen, mich zu mögen und zu schnurren. Mit dem Resultat waren aber weder ich noch die Katze zufrieden.
2. Ich war in einer Irrenanstalt und durfte dort nicht sein. Ich habe mich in einem Schrank versteckt. Jemand gehörte zu mir, aber ich weiß nicht wer. Er versteckte sich nicht, sondern sortierte sich ein: auf eines der zahlreichen, in eine Reihe aufgestellter Feldbetten. Dann waren alle Betten besetzt. Eines hätte jedoch frei bleiben sollen, denn zur Kontrolle mussten alle Männer (es waren nur Männer) eine Rolle um die eigene Längsachse auf das nächste Feldbett machen. Da keines mehr frei war, fiel der Letzte vom Bett - womit klar war, dass es da einen gab, der nicht dorthin gehörte. Ich machte mich auf die Suche und fand die Frauenabteilung. Hinter einem Vorhang lag eine Frau und weinte - mit dem ganzen Körper, denn es schüttelte sie vor seelischem Schmerz. Sie hatte weiße Unterwäsche an: ein Hemdchen und ein Höschen mit einem Spitzensaum. Ich hatte den Eindruck, dass ich es war, die da weinte. Jedenfalls konnte ich ihren Schmerz verstehen. Dann wurde ich "erwischt". Ich habe den Aufpasser gar nicht zu Wort kommen lassen, sondern ihn gleich beschuldigt - und zwar lauthals - mich belästigt zu haben. Ich befand mit auf dem Weg nach draußen und ich war mir sicher, dass ich da raus komme.


 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, in deinen Träumen wird aufgezeigt, dass irgend etwas in deinen Gefühlen durcheinander ist und nicht richtig zusammenpasst. Es gibt da die eine Seite und die andere Seite. Katzen drücken oft die weibliche Seite aus, die unergründlich ist. Du zwingst die Katze, dich zu mögen. Du willst also unbedingt gemocht werden. Die Katze soll sich wohl fühlen. Wenn man ein Wesen zwingen will, einen zu mögen, dann geht das natürlich schief. Wann ist man aber soweit, dass man jemand zwingen will? Das ist nur dann der Fall, wenn man sich nicht selbst genug liebt und dadurch den anderen signalisiert, dass man nicht liebenswert ist. Zwang kommt ins Spiel, wenn das Selbstverständliche als vergeblich empfunden wird. Dann will man Liebe notfalls mit Gewalt. Man wird zornig, so wie das dann im zweiten Traum auch der Fall ist. Dahinter steckt natürlich der als ungehört empfundene Ruf nach Liebe, nach Gemocht-Werden. Die Katze beißt. Mit Gewalt geht eben gar nichts.

Die Irrenanstalt ist ein Ort der Verwirrung. Dadurch wird deutlich, dass irgend etwas in deinen Gefühlen nicht normal ist. Es gibt einen Mann, der zu dir gehört, aber es gibt auch einen Mann, der nicht in dazugehört. Es könnte sogar ein und derselbe Mann sein. Gehört er zu dir oder nicht? Eigentlich eher nicht. Die Traumsequenz endet mit dem Fall vom Bett. Also keine Geborgenheit, keine Liebe. Vergeblichkeit kommt zum Ausdruck. Die weinende Frau ist das Resultat dieses Zustands, sie ist tatsächlich ein eigener innerer Anteil von dir. Obwohl sie verführerisch ist, weint sie. Kein Wunder, denn ihr Wunsch nach Liebe ist nicht in Erfüllung gegangen.

Der Aufpasser kommt noch nicht mal zu Wort und wird von dir lauthals beschuldigt, obwohl er nichts von dem gemacht hat, dessen du ihn beschuldigst. Das nennt man Vorwärts-Verteidigung. Ein Zeichen von Unsicherheit.

Dein Traum-Ich zeigt dir also einen Zustand der emotionalen Unsicherheit und Zerrissenheit auf. Du hast den Wunsch nach Liebe, Gemocht-Werden, du verhältst dich aber irgendwie kontraproduktiv. Zwang, Schreien, Ablehnung, Beschuldigung. Das passt natürlich nicht zusammen, deshalb das Irrenhaus.

Der Schlüssel heraus aus dem Schlamassel heißt erstmal Selbstliebe, Selbstgeborgenheit fühlen. Ablehnungen überprüfen auf ihre Notwendigkeit. Mit anderen Worten: selbst schnurren! Dich weiblich stark fühlen. Alles andere kommt dann von selbst.
Klaus
 
 
Traum:   Engel ohne Kopf/ ausgebrannter Raum    
(vom 24.02.2009)
Ich habe zwei Sequenzen geträumt:
1. Ich habe einen real existierenden Glasengel in meinem Wohnzimmerregal stehen und sah nur diesen Engel etwas größer und breiter ganz nah vor meinen Augen , aber dem Engel wurde der Kopf abgeschlagen. Wer und wie das passierte habe ich nicht gesehen, aber ich wußte das der Kopf abgeschlagen wurde! Ich sah den Engel und war irritiert und ein wenig erschreckt. Dann war dieses Bild vorbei.
Die nächste Sequenz war: 2. ich stehe in einem ausgebrannten Raum, . das Feuer habe ich nicht mitbekommen, aber ich sehe die dunklen Wände. Ich bin nicht alleine ; ich fühle Menschen hintermir und seitlich von mir , die ich aber nicht wirklich sehen kann. Ich rieche nichts und ich habe auch keine Gefühle in diesem Moment . ich schaue einfach nur und nehme dann ein Fesnter mit noch vorhandener , ganzer Glasscheibe wahr. An dem Fenster hängt noch ein Fetzen der ürsprünglichen weißen Gardine. Dann ist hier auch Schluss-
In meinem Privatleben stellt sich mir gerade die quälende Frage nach einer Trennung von meinem Partner und den Sprung in ein/mein neues Leben...mein Gefühl sagt ja mein verstand sagt mach keinen Fehler bzw ist meine Angst ein Fehler zu machen sehr sehr groß und dann evtl mit dieser falschen Entscheidung leben zu müssen, aber so geht es auch nicht mehr weiter..... und mein Glasengel hier zuhause hält ein herz in beiden Händen was mir im Traum aber nicht gezeigt wurde und mir auch nicht bewußt war! Der Engel steht für mich für Klarheit, Himmelswesen und Schutz. ich freue mich auf die Deutung... ich kann es mir nicht erklären..... Es wäre toll, wenn das bis morgen abend klappen könnte , denn ich treffe meinen Noch-Freund am Donnerstag dieser Woche und da soll die Entscheidung fallen..... Danke!!!

 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, die beiden Träume geben deine spannungsreiche, innere Situation wieder. Der zweite Traum zeigt einen ausgebrannten Raum. Ein Raum steht immer für das eigene Zuhause. Der Zustand deines Innern ist dem Zustand eines ausgebrannten Raumes vergleichbar. Das Feuer ist verglüht, erloschen, übrig bleiben verkohlte Wände. Es fühlt sich wie abgestorben an. Du fühlst dich leer oder, wie du es ausdrückst, du fühlst nichts. Das ist auch besser so. Das ist eine gute Überlebensstrategie nach all dem, was hinter dir liegt. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, in eine Richtung, bei der der nächste Schritt die noch unsichere, aber dennoch hellere Freiheit bald fühlbar wird. Dadurch kannst du neue Kraft sammeln für den Weg in eine neue Zukunft. Es ist ein Moment der Umkehr. Nur nicht mehr zurück schauen. Der Fetzen Gardine kann da auch nichts mehr bringen. Er symbolisiert auch die trügerische Hoffnung, die an das Alte geknüpft war und die aber eben nur ein Fetzen ist und nichts, das auf eine ganzheitliche Lösung des bisherigen Zustands hindeuten könnte. Das Neue steht bereits vor der Tür, weil das Alte komplett erledigt (abgebrannt) ist.

Eine Beziehung, die zumindest jetzt von starken Zweifeln geprägt ist, kann niemals die richtige Beziehung sein. Ein Festhalten würde dich nicht vorwärts bringen. Geh sicher und mutig nach vorn in die Freiheit! Wenn du dich einmal dazu entschieden hast, wirst du dich wieder gut fühlen und aus deinem klaren Entschluss neue Kraft gewinnen.

Wenn einem Engel als Symbol der Hoffnung der Kopf abgeschlagen wird, dann kann das ebenfalls kein gutes Zeichen sein. Dein Traum-Ich zeigt dir auf diese Weise drastisch an, dass man ohne Kopf nicht leben kann, keine Orientierung hat, verwirrt ist, wie du sagst. Dein Engel hat dir geholfen, das zu erkennen. Dieser Zustand würde nicht verbessert werden, wenn du an dem Alten festhalten würdest. Im Gegenteil, das Alte hat zu diesem Zustand geführt. Der Traum macht deutlich, wie wichtig es jetzt für dich ist, die Unsicherheit komplett zu beenden. Lass vollkommen los! Schnee von gestern! Jetzt neu! Und zwar entschieden! Ohne jeden Rest von Zweifel. Und du fühlst dich gut! Wenn Rückfälle kommen, dann denke an die beiden Träume, die dir zeigen, wohin die Reise gehen würde, wenn du doch festhalten würdest. Dein Herz hat im Übrigen längst entschieden.
Klaus
 
 
Traum:   Exfreund    
(vom 14.02.2009)
Hallo, kurz zur vorgeschichte:
ich habe mich letztes jahr im januar von meinem freund getrennt (wir waren 4 jahre zusammen, haben zusammen eine wohnung gekauft,...)
Ich habe mich damals von ihm getrennt, weil wir uns wegen der arbeit kaum mehr gesehen haben, ich fast nur noch für meine arbeit gelebt habe (arbeite meistens um die 10-12 Stunden oder auch mehr)und einfach wissen wollte wie es mit anderen männern ist... Er hat damals angeblich nichts geahnt und ich war ziemlich unfair zu ihm...
bis november hab ich mich nicht mal eine minute lang über meine EX beziehung nachgedacht, weil ich mit anderen dingen so beschäftigt war

naja im november hab ich dann angefangen darüber nachzudenken wie unfair ich ihm gegenüber war und wollte ihn auch treffen um mich auszusprechen - hat damals nicht geklappt.
Dez und Januar hatte ich wieder ziemlich viel arbeit und ende januar hab ich von ner ehemaligen arbeitskollegin erfahren das er vater wird (sie war wohl ursprünglich nur eine affaire, mit der er sich über mich hinweg getröstet hat)seit dem geht es mir richtig schlecht, wir wollten einmal kinder miteinander und jetzt wird er in 4-5 monaten vater!?
Ich will ihn auch treffen, zumindest um uns auszusprechen...

und ich träume dauernd von ihm (das jahr davor nicht einmal)
der eine Traum war, ich war auf einer veranstaltung und ging die treppe hoch - da stand er dann mit einer anderen frau (seiner freundin?)in einem tollen kleid.
gestern nacht hab ich geträumt das ich bei ihm war, bei seiner familie, war total schön / harmonisch, er hat aber kein wort über seine schwangere freundin verloren
mehr weiß ich nicht mehr, ich kann mich selten an träume erinnern, habe aber in den letzten 3 wochen, öfters von ihm geträumt. mal war er bei mir, mal bei einer anderen.

Was sagen diese träume aus?

 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, nach einem hoffnungsvollen Neuanfang sieht das weder in den von dir geschilderten Träumen noch in der Realität aus. In deinen Träumen kommt es wohl überwiegend vor, dass dein Ex entweder nicht mit dir spricht oder mit einer anderen Frau zusammen ist. Das sind deutliche Hinweise deines Traum-Ichs, die dir zeigen, dass hier eine hohe Barriere existiert, die einem erneuten glücklichen Beisammensein klar im Wege steht.
Du warst am Schluss nicht nett zu ihm und hast dich jetzt nach vielen Monaten anders besonnen. Immerhin hast du sehr lange noch nicht mal an ihn mehr gedacht. Sehr schmerzhaft war also die Trennung für dich nicht. Denke vielleicht noch mal darüber nach, dass du dich von ihm getrennt hast und welchen tieferen Grund du dafür gehabt hast. Wenn er wirklich der Mann für dich wäre, dann hättest du dich weder von ihm getrennt, noch hättest du so lange nicht an ihn gedacht.
Zwar hast du aus der Distanz nun eine Sehnsucht entwickelt. Man bekommt aber den Eindruck, dass diese Sehnsucht langfristig in dem täglichen Miteinander, also in einer Realität, nicht erfolgversprechend ist.
Das sieht alles nicht nach einer zukunftsträchtigen Beziehung aus. Und dass er jetzt ein Kind von einer anderen Frau erwartet, macht deutlich, dass eine innige Beziehung zu dir ziemlich unwahrscheinlich ist, weil er seine Aufmerksamkeit, auch wenn es vielleicht nur innerlich ist, teilt mit seinem Kind und eventuell auch noch mit der anderen Frau, auch wenn es eventuell nur eine Affäre gewesen ist. Sie ist immerhin die Mutter seines Kindes, mit der er wohl auch öfter Kontakt haben wird. Die Voraussetzungen für eine unbelastete Liebe sind deshalb nicht gegeben. Ganz abgesehen, dass du ihm aus seiner Sicht sicher eine empfindliche Niederlage bereitet hast. Auch wenn es dir hinterher leid tut, bleibt diese schmerzhafte Erfahrung in ihm latent und würde bei irgendwelchen Schwierigkeiten schnell wieder erinnert werden.
Nein, sowohl Träume als auch Wirklichkeit machen deutlich, dass die Beziehung gestört ist und wenig Chancen hat, wieder unbeschwert und beschwingt zu werden, so wie man sich das von einer Beziehung erhofft.
Natürlich kannst du dich mit ihm aussprechen. Du kannst ihm sagen, dass es dir leid tut. Solltet ihr bei diesem Gespräch entdecken, dass ihr beide euch neu und zweifelsfrei (!) verliebt, kann es ja zu einer dauerhaften Beziehung zwischen euch kommen. Aber sowohl Träume als auch Realität wollen dir sagen, dass die Beziehung dauerhaft kaum eine langfristige Chance hat. Es sieht ganz so aus, dass du jemand anderen finden kannst, der noch besser zu dir passt.
Klaus
 
 
Traum:   traum vom exfreund    
(vom 05.02.2009)
Diesen traum hatte ich jetzt 2mal. Einaml traeumte ich von meinem freund, dass wir uns irgendwie in einem lokal treffen. Ich bin dort mit einer freundin und er kommt rein, mit einem freund, sein freund spricht uns an und fragt, ob wir nicht noch mit in ein anderes lokal gehen, was wir auch tun. Wir reden und haben spass und mein ex fragt, ob er zu mir heimkommen kann. Dann sehe ich mich in meiner wohnung wieder - aber allein.
Das nächste mal hab ich getraeumt, dass ich und mein ex uns treffen, kann aber nicht sagen wo, aber wir reden ueber sex und ich sag ihm, dass ich aber mehr will als nur das, wir es aber dann doch tun. Dann werde ich wach und muss feststellen, dass ich in beiden traeumen geweint habe, da mein kissen nass ist und mir immer noch die traenen in die augen steigen.
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, dass du traurig warst und geweint hast, ist vollkommen verständlich, denn dein Traum zeigt dir sehr deutlich, dass dein Wunsch nach mehr, also wohl nach einer tieferen Freundschaft oder Liebe, die auch andere Lebensbereiche mit einschließt und ein normales liebevolles Miteinander auch mal ohne Sex bedeutet, in keiner Weise erfüllt wurde.
Der Traum zeigt dir sehr deutlich, dass du in dieser Hinsicht allein gelassen wirst. Du findest dich allein in der Wohnung wieder. Dein "Nest" oder anders ausgedrückt, dein Wohlfühlplatz bleibt leer. Der Traum zeigt dir dieses Alleingelassensein und will dir deinen Zustand bewusst machen.

Er zeigt auch, dass du ziemlich leicht "rumzukriegen" bist und alles mitmachst, was andere vorschlagen. Zeig deinem Freund mal ganz deutlich, dass es dir ernst ist mit deinem Wunsch. Frag ihn, ob er deinen Wunsch respektiert und ob er ihn überhaupt versteht. Sag ihm, dass du mal einen Tag lang mit ihm sein möchtest, ohne dass er dabei fast nur an Sex denkt. Er soll dir beweisen, dass er dich lieb hat. Das bedeutet, dass er auch mal einen Abend ohne Sex mit dir verbringen möchte, zum Reden oder zum Spielen oder mit Freunden sein. Du musst das Gefühl bekommen, dass er dich respektiert. Es geht nicht darum, dass er dich "überrredet". Wenn er das versteht und sich deinetwegen auch öfter daran hält, dann gut. Wenn nicht, dann lass ihn fahren, dann ist er nicht reif genug für eine echte Beziehung. Dann sieh dich selbst als wertvoller an, als er bereit wäre, dir zu beweisen, nämlich, dass er auch anderes an dir wirklich schätzen kann. Empfinde einfach deinen eigenen Wert mal ganz entschieden!
Klaus
 
 
Traum:   happy end wird es doch noch die große liebe    
(vom 03.02.2009)
hallo,ich möchte erst eine kurze vorgeschichte erzählen.
ich habe vor 6 monaten eine frau kennengelernt,wir stellen sehr schnell fest das wir sehr große sympathien füreinander haben,ein gefühl bei uns hatten,als ob wir uns schon jahre kennen,ich hatte sehr große gefühle für sie,sie ebenso für mich.wir beide sprachen von einer gemeinsamen beziehung und zukunft,nur sie wollte etwas zeit,da sie in der vergangenheit sehr schlechte erfahrungen gemacht hat.....schläge von ex usw.
wir stellten uns unsere kinder vor,küssten uns,auch vor den kindern,alles war perfekt.
sie sagte zu mir,das ich der perfekte mann für sie bin und der mann bin,nachdem sie ein lebenlang gesucht hat.dann von heute auf morgen,ohne vorzeichen zog sie sich zurück,und zwar sagte sie zu mir....torsten,du bist der mann meiner träume,der den ich immer gesucht habe,aber leider können wir nicht zusammen kommen,da ich schulden habe und deshalb in einem club anschaffen möchte,dieses wäre keine grundlage für eine beziehung.das war jetzt vor 3 monaten,seitdem habe ich keinen kontakt mehr zu die tollen frau....glaube auch nicht,das sie anschaffen geht,sondern es etwas anderes ist.

so nun zu meinem traum,den ich oft habe.

ich ging durch eine halle-großraumbüro,ich war sehr nachdenklich,da ich im traum meinen job verloren habe,ich fluchte und wußte nicht weiter.in diesem raum war auch diese frau von der ich geschrieben habe,sie kann auf mich zu und sagte:torsten,mach dir keine sorgen,es wird wieder alles gut,sie nahm mich in den arm und küsste mich und sagte mir dann,ich liebe dich.ich sagte zu ihr:aber du sagtest doch,das wir nicht zusammen kommen können und du keine gefühle für mich hast,sie sah mich an und sate dann:torsten,ja das habe ich gesagt,aber ich habe dich vom ersten tag an geliebt.wir nahmen uns wieder in den arm und küssten uns innig,dann sagte ich zu ihr:endlich ist es soweit,auch wenn es lange gedauert hat,aber jetzt wird alles gut.danach bin ich aufgewacht.
die frage ist,was dieser traum zu sagen hat,gibt es noch ein happend für uns beide?habe ich das geträumt was noch passiert und kommt,das sie zu mir zurückkommt und wir noch miteinander die große liebe ausleben werden,wie ich und sie es uns miteinander vorgestellt haben?


 
   Deutung:  
Lieber Träumer, dein Traum-Ich hat dir bei der Verarbeitung der Enttäuschung zu helfen versucht. Eine Enttäuschung, die durch das Verhalten deiner Freundin entstanden war. Das Traum-Ich hat deine Gefühle und Vorstellungen aufgenommen, ein Happyend gezaubert, um den Frust, den du empfindest, etwas abzufedern. Der Beginn des Traumes verursachte ein Frust-Gefühl, aus dem der Traum dann ausgewichen ist, um dir sozusagen wenigstens in Sachen Liebe einen Trost zu spenden. Es war also ein Trost-Traum, er spiegelte nicht die Zukunft wider, sondern brachte leider nur eine schöne Illusion hervor.

Du hast viel Gefühl investiert und eine starke Bereitschaft gezeigt, dein Leben voll und ganz mit dieser Frau zu teilen. Das ist etwas, was sich so mancher Mann oder so manche Frau Frau vom Partner wünschen würde, weil manche Menschen sich nicht so ganz und voller Entschiedenheit zur Partnerschaft bekennen wie du das getan hast. Deswegen hast du eigentlich auch eine andere Frau verdient als es gerade die ist, von der du geträumt hast und mit der du kurze Zeit zusammen warst.

Diese Frau solltest du schnell vergessen, denn sie hat nur ein Spiel mit dir getrieben. Sie hat starke Worte benutzt, ohne durch ihr Handeln ihre Einstellung zu dir auch unter Beweis zu stellen. Wenn ein Mann von einer Frau als Mann des Lebens bezeichnet wird, die sich danach aber zurückzieht und dann später fadenscheinige Ausreden benutzt, dann ist das kein netter Zug von ihr. Entweder du bist der Partner fürs Leben, dann teilt man auch gemeinsam einen eventuellen Schmerz eines vorangegangenen Verlustes oder du bist es eben nicht. Ihr Verhalten zeigt mehr als deutlich, dass du es leider nicht bist. Die Frage ist, ob diese Frau überhaupt zu einer liebevollen, langfristigen, stabilen Beziehung fähig ist. Möglicherweise hat sie schlechte Erfahrungen gemacht und ist frustriert und braucht wirklich lange, um das Erlebte zu verdauen. Aber wenn sie das mit dir wirklich gewollt hätte, dann hätte sie durch ihr Handeln dich mehr in ihr Leben hereingelassen und bestimmt hättest du ihr dabei auch helfen können, da du einen sehr einfühlsamen Eindruck vermittelst.

Also, vergiss es! Ihr Verhalten, ihre Art des Handelns passt nicht zu ihren Worten. Sie hat dir mehrfach die volle Breitseite gegeben. Das anzunehmen fällt natürlich nicht leicht. Aber du hast eine andere, emotional stabilere, zuverlässigere Frau verdient, die sich auch durch ihr Handeln zu dir bekennt.
Klaus
 
 
Traum:   Geschwür im Hals    
(vom 22.01.2009)
Hallo und guten Tag,

in der letzten Nacht hatte ich einen schrecklichen Traum und ich erinnere mich, diesen schon häufiger geträumt zu haben. Bitte unterstützen Sie mich bei der Auflösung dieses Traumes und ggf. mit Lösungsmöglichkeiten. Anbei mein Traum:

In meinen Hals sass eine riesiges Geschwür fest. Ich habe es gespürt, weil es drückte, äußerst unangenehm war und bei mir förmlich Schmerz verursachte. Ich habe versucht, das Geschwür selbst zu entfernen und zog schließlich ein riesiges unangenehm richendes und schrecklich aussehendes Geschür aus meinem Hals. Dabei mußte ich würgen und mich fast übergeben. Die Größe des Geschüres schockierte mich und dennoch hatte ich das Gefühl, dass noch große Teil des Geschwüres im Halsbereich festsitzt und ich nicht alles entfernen konnte.

Ich war das Geschwür so weit ich konnte in ein angrenzendes Waldstück. Da kam ein großer Hund (Art Schäferhund) suchte das Geschwür und fraß es auf. Ich war entsetzt....
Ich begann zu flüchten, der Hund folgte mir. Ich spürte, dass er darauf wartete, dass ich noch weitere Teile des Geschwüres entfernen würde und er es dann wieder auffressen konnte. Ich lief davon, versuchte zu flüchten - zu Fuss, mit der Bahn, mit allen möglichen Fortbewegungsmitteln. Ich lief hecktisch von Ort zu Ort, auf der Flucht vor dem Hund. Aber er folgte mir überall hin und ich wußte, dass er mich finden würde, egal wohin ich lief.
Dann Traum dauerte unendlich lang und war sehr schrecklich. Ich bin schließlich aufgewacht vor entsetzten.
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, der Hals ist eine Art Durchgang vom Körper zum Kopf und umgekehrt. Wenn der Hals auf irgendeine Art verstopft ist, dann will der Körper nichts vom Kopf hören oder der Kopf nichts vom Körper. Der Körper, das können auch Triebe sein oder sonstige physische Bedingungen bzw. Umstände. Der Kopf, das können Gedanken, Befürchtungen oder sonstige Emotionen sein, die den Körper belasten. Ein Geschwür weist auf eine starke innere Belastung hin, auf ein ungeklärtes inneres Problem mit einer starken, oft unbewussten Emotion (meist Angst) behaftet. Dieses Problem lässt sich nicht einfach beheben, indem du am Symptom selbst arbeitest (herausziehen). Es handelt sich nicht um eine oberflächliche, leicht zu lösende Problematik, sondern um ein grundlegendes, angstbesetztes Problem, das dich innerlich belastet, von dem du dich befreien möchtest.

Der Hund tut eigentlich etwas sehr Gutes: er frisst zumindest einen Teil „des Problems“ auf. Das hätte normalerweise etwas Befreiendes sein können. In deinem Fall aber macht dir dieses Vorgehen Angst. Und außerdem löst es die eigentliche Verstopfung nicht auf, es befreit dich nicht, sondern macht dir deutlich, dass dort etwas lauert, was dir an den Hals (oft sagt man auch „an die Gurgel“) möchte, so als ob es der Hund auf dich abgesehen hätte. Es handelt sich dabei um ein aggressives Element, das gegen dich selbst gerichtet ist.

Es ist wirklich keine angenehme Situation. Aber in der Erkenntnis liegt schon auch gleichzeitig eine Chance. Der Traum macht deutlich, dass es da in dir ein Element gibt, was dir Angst macht. Der Traum selbst gibt keinen Hinweis dazu, um was genau es sich dabei eigentlich handelt. Es könnte sein, dass es ein erster Traum ist, der den Auftakt gibt, und dir sagt, jetzt mach dir das mal bewusst: da wird irgendetwas unterdrückt, was ans Licht soll, was dir aber Angst bereitet, was du nicht durchlassen möchtest. In solchen Fällen, in denen man noch nicht weiß, worum es sich genau handelt, hilft nur eins: du musst dich mutig stellen! Du musst genau hinein ins Zentrum dieser Angst. Aber natürlich nur mit einem ganz gesunden Vertrauen, sodass du von der Position deiner inneren Stärke und einer ruhigen, vollkommen gelassenen Einstellung daran machst. Vertraue darauf, dass etwas sehr Liebevolles in dir ist, das dir die Kraft vermittelt, dich dem zu stellen. Es ist so, als ob du einmal tief durchatmest und dann mutig genau drauf zugehst. Denn das ist in jedem Fall klar, weglaufen führt nicht zum Ziel. Aber Draufzugehen! Sollte ein ähnlicher Traum noch mal passieren, dann erinnere dich daran und gehe drauf zu. Atme tief durch und gehe sozusagen in deinen Hals hinein, mit innerer Kraft und Zuversicht, dass du mit diesem Auftreten schon den ersten Schritt zur Lösung getan hast. Das wird sich auch in deiner äußeren Haltung bemerkbar machen. Du wirst offener kommunizieren.

Auf jeden Fall muss der Weg vom Kopf zum Körper und umgekehrt frei gemacht werden. Das geschieht am besten dadurch, dass du selbst mit dir innerlich redest und auf das Zusammenspiel von Kopf und Körper achtest. Eine neue, angstlose Offenheit im Umgang mit deinem Körper und deinen Emotionen bzw. Gedanken wird das Problem auf alle Fälle beseitigen.
Klaus
 
 
Traum:   die ungerechtigkeit    
(vom 26.12.2008)
eine mir fremde frau nahm mein auto, um mit ihrem mann, der anscheinend schlecht laufen konnte, dinge zu transportieren. ich sah wie der wagen verschwand, konnte aber nicht sehen wohin. nach einer weile sah ich die vordere ecke meines wagens um eine sehr schmale gasse biegen..sie kamen wieder zurück....es war aber so eng, dass es zum scheitern verurteilt sein musste.....aber der verstand sagte mir, sie kam anfangs durch, also muss es jetzt auch gehen.....beschädigt wurde nichts, aber ich sah auch kein weiterkommen.....ich sprach die frau an, warum es mein wagen sein musste und sie sagte, dass ihr mann schließlich hilfe brauchte und es völlig normal sei, dass ich meinen wagen zur verfügung stellen musste.....ich empfand es als sehr ungerecht....

träumeliese
 
   Deutung:  
Liebe Träumeliese, du nennst es ungerecht, ich würde sagen, es ist sogar ziemlich unverschämt und dreist, einen fremden Wagen zu nehmen, ohne zu fragen, nur weil der Mann nicht richtig laufen kann. Ein sehr dringender Notfall, der ein sofortiges rücksichtsloses Handeln erfordert hätte, wo es um Leben oder Tod gegangen wäre, kann das nicht sein, da der Mann ja lediglich schlecht laufen konnte. Also war sie ausgesprochen dreist. Aber warum präsentiert dir dein Traum-Ich so eine Person? Und welche Rolle spielt der schlecht gehende Mann. Hilfsbereitschaft steht hier nur vordergründig als Anlass für die Deutung zur Verfügung. Das ist es nicht eigentlich, worum es geht. Man bekommt eher den Eindruck, dass unter dem Deckmantel der Hilfsbereitschaft jemand etwas mit dir tut, was so normalerweise nicht gemacht werden kann. Es springt also jemand mit dir um und nimmt sich etwas ziemlich leichtfertig heraus mit einer fadenscheinigen Begründung. Und du darfst dabei nur zuschauen.

Kann man dich auf diese Weise manchmal ausnutzen und mit dir umgehen? Dabei sind Auto, fremder Mann und fremde Frau nur Symbole, die du dann auf deine eigene Situation umdeuten kannst. Eine fremde Frau steht auch als ein Anteil von dir. Sie signalisiert dir Frechheit nach dem Motto: Mit dir kann man es ja machen. Sie zeigt dir damit eine Nachgiebigkeit deinerseits auf. Man muss nur eine fadenscheinige Begründung finden.

Diese Einstellung führt zu einer Sackgasse, zur engen Gasse, bei der es nicht mehr vor- noch rückwärts geht. Es muss etwas Entschiedeneres passieren. Ein deutliches Zur-Rede-Stellen, eine entschiedene Haltung, bei der sich niemand bei dir etwas herausnehmen kann, sodass sich niemand mehr trauen würde, ohne deinen Willen und ohne dein vollständiges Einverständnis etwas von dir zu nehmen. Das würde auch nicht mehr passieren, wenn du diese entschiedene Haltung ausstrahlen würdest. Es ist doch ausgesprochen frech, wenn jemand dann auch noch als Grund sagt, sein Verhalten sei völlig normal, obwohl es das in Wirklichkeit nicht ist. Der Mann, der nicht richtig gehen kann, unterstreicht im Übrigen hier auch symbolisch eine Handlungs- und Entschiedenheitsschwäche im Umgang mit Personen, die etwas von dir wollen, und es irgendwie auch durchsetzen können.

Klaus

 
 
Traum:   Großer Kopf und Wunde mit Maden    
(vom 17.12.2008)
Hallo, hatte einen komischen Traum letzte Nacht. Zuerst war ich in einem Raum, in dem wurden gerade Dreharbeiten gemacht. Die Schauspieler hatten alle Mehl auf dem Kopf und auch im Raum war viel MEhl, hatte irgendwie mit Bäckerei zu tun. Ich hab im Traum sehr herzhaft über die Schauspieler mit dem Mehl auf dem Kopf gelacht.
Dann hab ich geträumt dass ich meine kleine Tochter (fast 3 Monate) gewickelt habe. Eine Freundin stand neben mir. Dann bemerkte ich dass meine Tochter einen ganz großen Kopf hatte und ihr Gesicht war auch langgezogen. Ganz komisch sah das aus. Hab sie gestreichelt und hab in mir gefühlt: ich werde dich trotzdem immer lieben und auf dich aufpassen. Wir schaffen das schon, dachte ich. Hab dann meine Freundin gefragt, ob sie auch merkt dass die Kleine komisch aussieht. Sie meinte einfach: ja. Ich dachte nur: was könnte das sein. Und bis ich mit dem Wickeln fertig war, war der Kopf wieder normal.
Dann sah ich sie friedlich schlafen und hab hinter ihrem Ohr am Kopf eine Narbe entdeckt. Da fragte ich mich wieder, wo die wohl her sei.
Dann träumte ich dass ich in der Kantine einer früheren Arbeitsstelle etwas abholen wollte. Plötzlich hatte ich Schmerzen in meinem rechten Arm und als ich nachschaute, war unter meinem Ellenbogen ein Loch und man konnte weiße Würmer sehen. Bin dann schnell zu meiner Mama gelaufen und hab ihr das erzählt und sie um Hilfe gebeten. Meine kleine Tochter war auch dabei. Sind dann in die Wohnung meiner Eltern (das war aber im Traum eine Bruchbude). In der Wohnung haben wir dann überlegt, zu welchem Arzt ich gehen sollte. Hatte einen komischen Schmerz, ein Druckschmerz in meinem Arm und hatte Angst dass die Würmer rauskommen.
Bin dann aufgewacht. Im ganzen Traum fühlte ich mich irgendwie hilflos und ängstlich. Ständig mit der Frage im Kopf: was könnte das sein???

 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, ein interessanter Traum. Man braucht schon etwas Erfahrung, darüber. was ein Traum-Ich so alles für Wege findet, um etwas auszudrücken. Manchmal arbeitet es mit drastischen Bildern und manchmal mit eher verschleierten Bildern. Faszinierend! Aber nun zu deinem Traum:

Er erschließt sich durch den Gesamt-Tenor in diesem Traum. Was ist der Tenor? Du hast dir, wie du sagst, immer die Frage gestellt, was das sein könnte. Ja, dein Traum-Ich ist gut darin, etwas anzutippen und gleichzeitig auch zu verschleiern. Aber durch den ganzen Traum zieht sich eine General-Aussage: in der Richtung, dass alles nicht so schlimm ist. Das ist eine Art "Verniedlichung". Erst kommen die Mehl-Leute und der Mehl-Raum. Der Mehl-Raum verdeutlicht: Verschleierung. Mehl auf dem Kopf, ok. Ist eigentlich nicht toll, aber du hast dich dafür entschieden, darüber zu lachen. Motto: Macht nichts!

Dann wickelst du deine Tochter, sie wird entstellt. Antwort: Macht nichts! Die Entstellung deiner Tochter ist aber eine Verschleierung der Tatasche, dass auch hier etwas ist, wo man sagen kann: Ist nicht schlimm. Nur dass das Traum-Ich die wahre Ursache, nämlich das Wickeln, verschleiert, weil es dir nicht leicht fällt, die eigentliche Wahrheit ganz deutlich zu machen. Eigentlich zielt die Szene auf den Gedanken der Einschränkung und Behinderung ab. Narbe hinter dem Ohr. (Kleine) Einschränkung, Behinderung. Denn die Tochter symbolisiert auch Aktivität und Lebensfreude.

Dann kommst das mit deinem Arm und den Würmern. Der Arm symbolisiert die Beweglichkeit im Handeln. Deutlich wird, dass dein Handeln eingeschränkt wird. Einschränkung, Behinderung. Kantine deutet auf Arbeitsstelle hin. Ergebnis: Einschränkung, Behinderung. Der Traum zeigt auch keine Lösung auf. Er endet mit einem großen Fragezeichen.

Also, der Traum ist durchzogen von Einschränkungen und Behinderungen. Das Traum-Ich möchte das gar nicht so deutlich sagen, aber trotzdem schon auch deutlich machen, dass du Einschränkungen und Behinderungen empfindest durch deinen jetzigen Zustand. Du verniedlichst das. "Ich habe sie trotzdem lieb", "ich lache darüber" usw., weil du dir das selbst auch nicht so gern eingestehen möchtest. Aber trotzdem zeigt der Traum, dass du dich eingeschränkt fühlst: Die Armbewegung ist behindert - als Symbol dafür.

Lösung: Ich würde sagen, dass du dir das Ganze durchaus bewusst machst, und dann Wege suchst, wie du deinen Wunsch nach mehr Bewegungsfreiheit und nach deiner liebevollen Mutterschaft beides miteinander in Einklang bringen kannst. Auf jeden Fall brauchst du etwas mehr Bewegungsfreiheit, weil du dich sonst zu sehr eingeschränkt fühlst.
Klaus
 
 
Traum:   das meine kinder nie wieder kommen    
(vom 13.12.2008)
hallo ich träume immer wieder das gleiche meine kinder wurden mir einfach weggenommen ich darf sie zwar sehen aber trotzdem habe ich nacht für nacht den selben trum ich träume das ich meine kinder nie wieder sehe das ich eines tages dahin komme und meine kinder sind nicht da das schlimme ist das ich träume das meiner kleinen tochter was passiert nur leider konnte ich nie sehen was ihr passiert weil ich dann schweißgebadet wach werde und weine
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, also erstmal kannst du ganz beruhigt sein, es handelt sich nicht um eine reale Szene oder um eine Szene mit realer Zukunftsperspektive. Wer sollte dir realistischerweise deine Kinder wegnehmen? Das würde höchstens möglich sein bei einer Trennung und einem extrem egoistischen, emotional unterentwickelten Partner oder bei extremster Vernachlässigung der Kinder durch Alkoholismus oder sonstige schwerwiegende Gründe. Und ich denke, das wirst du entschieden ausschließen können.

Vielmehr handelt es sich bei deinen Träumen um Angstträume. Du hast das Gefühl, dass dir das, was dir in deinem Leben am wichtigsten ist, genommen werden könnte. Warum aber schickt dir dein Traumbewusstsein solche heftigen und immer wiederkehrenden Träume? Dazu muss man wissen, dass das Traumbewusstsein archaische Elemente noch heute in uns enthält. Träume sind also oft überzogen. Sie enthalten aber zumindest ein Quentchen Wahrheit. Bei dir handelt es sich um eine ausgeprägte Verlustangst. Worin könnte diese Angst begründet sein? In die gleiche Kerbe gehen Träume, in denen man träumt, dass das Schlimmste passieren kann, ein Unfall oder ähnliches. Nun ist keiner gegen einen Unfall gefeit, aber die Wahrscheinlichkeit ist relativ gering. Um einen vorausblickenden Traum handelt es sich hier aber nicht, weil er zu wenig detailliert ist. Natürlich kann es nicht schaden, wenn man nach einem solchen Traum ein wenig aufmerksamer ist. Du kannst darüber nachdenken, ob du alles, was normalerweise zum Schutz der Kinder notwendig ist, auch sorgfältig tust, und ob mögliche Gefahrenquellen von dir genügend bedacht wurden oder ob du hier und da vielleicht noch ein wenig mehr Gedanken verwenden kannst. Das darf aber keinesfalls in eine Manie ausarten, sondern sollte im Rahmen des Üblichen bleiben.

Vielmehr stecken hinter diesen Angstträumen aber Mangelgefühle. Das können zum Beispiel Schuldgefühle sein oder Gefühle, in denen die Lebendigkeit gedrosselt erscheint - schließlich stehen Kinder symbolisch für das Leben. Es könnte sich auch um einen Konflikt handeln, bei dem dein eigenes Leben und dein Leben als Mutter im Widerspruch stehen. Wünsche nach mehr eigener Verwirklichung können zum Beispiel solche extremen Schuldgefühle hervorrufen. Hier musst du praktisch mit dir selbst mehr "reden", die eine Seite zu Wort kommen lassen und die andere Seite. Und dann würde sich bestimmt ein Kompromiss finden, mit dem alle beteiligten Seiten leben können.

Wenn du das nächste Mal deinen offensichtlich oft vorkommenden Traum träumst, dann sei nicht entsetzt und weine nicht, sondern gehe einmal mutig drauf zu. Denn das musst du sowieso tun. Frage dein Traum-Ich, was genau es dir für dein Leben damit sagen will. Es wird dir einen guten, dich stärkenden Tipp geben. Vertraue darauf!
Klaus
 
 
Traum:   Wiederkehrender Traum / Fortsetzung Verfolgung    
(vom 09.12.2008)
Vor ca. 5 Jahren hatte ich kurz hintereinander folgenden Traum: ich bin in meiner Kindheit, als kleines Mädchen streife ich durch den Wald. Plötzlich merke ich, wie ich verfolgt werde, von einem Mann, das Gesicht ähnlich einer langgezogenen Karikatur böse verzerrt, voll von negativen und schlechten Elementen; ich bekomme Todesangst und verstecke mich. Ich kann nicht gefunden werden und die Sonne scheint wieder. Die Fortsetzung darauf träumte ich kürzlich: ich bin erwachsen und auf einem Platz. Jemand ruft mehrmals meinen Namen, ich möchte nicht hinhören, weil ich weiß, dass derjenige mich verfolgt. Ich bin jedoch neugierig und schau auf, sehe diese böse verzerrte Karikatur umgeben von Puppen an einem Fenster wie er mich ansieht und mich gefunden hat. Ich habe wieder schreckliche Angst. Plötzlich wirft er ein Messer auf mich, was auf dem Boden links von mir landet und sagt : Pass auf!
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, es ist ein Fluchttraum. Träume dieser Art hat wohl fast jeder schon mal gehabt. Du fliehst vor einem monsterhaften Mann. Die wirklich allerbeste Methode, mit so einem Traum umzugehen, ist es, dann wenn einem das Bild bewusst wird, und der Fluchtimpuls spürbar wird, einfach mutig stehen zu bleiben. Man ist dann überrascht, weil sich das Ungeheuer meistens in einen sehr liebevollen Ratgeber verwandelt! Mit dem kann man dann reden und ihn fragen. Er wird dir antworten, denn er repräsentiert eine Kraft in dir, die du selbst hast, diesich aber bisher gegen dich richtet, weil du den Mut noch nicht aufgebracht hast, die Situation mutig und souverän zu regeln. Also, habe keine Angst, und stelle dich der bildlich ausgedrückten angstvollen Energie.

Der neue Ratgeber, wird dir ein deutliches Gefühl vermitteln, wo du was in deinem Leben ändern solltest. In deinem Fall wiederholen sich Ängste, die du schon in deiner Kindheit gehabt hast. Die Fratze zusammen mit den Puppen deutet darauf hin. Jetzt wo du erwachsen bist, kannst du dich der Situation stellen. Es handelt sich um etwas Unverarbeitetes, etwas, vor dem du noch Angst hast. Es ist etwas, wovor dich eine neue mutige Einstellung oder eine mutige Tat bewahren kann. Du musst in dem Augenblick der Begegnung mit dem Mann (in Wirklichkeit mit deiner eigenen Situation in einer Angelegenheit) dein neues Selbstbewusstsein deutlich spüren und dir deutlich vornehmen, das Problem zu lösen.

Um welches Problem oder um welchen Bereich in deinem Leben es sich handelt, das gibt der kurze Traum nicht wieder. Aber du wirst es selbst schon wissen, wo du etwas in deiner Haltung ändern musst. Das Messer zeigt auf, dass es sich um eine innere Verletzung handelt, die dir schon damals widerfahren ist. Du hast Angst davor, das noch einmal zu erleben. Was ist es, das dich verletzt hat oder das dich in der gegenwärtigen Situation irgendwo verletzen könnte, wovor du Angst hast, es aber in Wirklichkeit nicht haben müsstest, wenn du es mutig und voll Selbstvertrauen angehst? Sei es, dass du eine mutige Entscheidung fällen musst oder sei es, dass du einfach nur eine generell mutigere Einstellung brauchst, um mit einer Situation voll Selbstbewusstsein zu handeln. Kehre also die Angst in Mut um, dann werden Träume dieser Art komplett aufhören.
Klaus
 
 
Traum:   Schlange mit dem Kopf meines Freundes    
(vom 03.12.2008)
Hallo,
vom Traum heute Nacht weiß ich nur noch, dass eine große Schlange auftauchte, die anstelle eines Schlangenkopfes wie mein Freund aussah. Es waren noch eine oder zwei andere, sehr hübsche Frauen anwesend, die er umschmeichelte. sie strahlend anlächelte und sich dann mit regungslosem Gesichtsausdruck mir zuwandte und irgendetwas sagte. Wir wollten dann den Zug(Modell aus dem letzten Jahrhundert) erreichen und da war er wieder eine normale Person als wir den Bahnsteig erreichten.
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, eine Schlange steht unter anderem für Verführung und für Falschheit. Dein Traum spiegelt deine Befürchtung wider, dass dein Freund dir nicht treu ist oder bleibt. Anderen schenkt er mehr Aufmerksamkeit und Begeisterung als dir. Als ob du für den Alltag bist und die anderen Frauen für das verlockende Abenteuer. Der Traum spiegelt eine Erfahrung wieder, die du zumindest ansatzweise schon einmal gemacht hast. Er hatte mehr Augen für andere Frauen. Und das hat dich beunruhigt. Auch wenn es nicht wirklich zur Untreue gekommen ist, so fühlst du doch eine Beeinträchtigung und bist deiner Sache in bezug auf ihn nicht hundertprozentig sicher. Ist es nur "gucken" oder ist es schon auch mehr?

Was will dir der Traum sagen?

Mit dieser Beeiträchtigung ist es schwer zu leben. Aber was kann man tun? Was sind die Gründe?

Entweder er ist wirklich nicht zuverlässig oder du bist dir deiner eigenen sexuellen Stärke nicht voll bewusst. Mehr Stärke entwickeln bedeutet, sich selbst ausgesprochen erotisch empfinden. Das kann man tun, indem man sich einfach als sehr erotisch empfindet! Das hat mit dem Aussehen zunächst mal überhaupt nichts zu tun, sondern ist eine innere Haltung. Man muss sich seiner Stärke bewusst sein. Alles andere kommt dann von ganz allein.
Sollte aber er derjenige sein, auf den der Traum abzielt, und das sieht ein bisschen so aus, weil er schließlich der Schlangenmensch ist, dann wäre ein lockeres Gespräch angesagt. Wie hält er es mit der Treue? Kann er dir wirklich treu sein? Liebt er dich wirklich so, wie du bist? Kannst du dir seiner sicher sein? Wenn er Unsicherheiten erkennen lässt, dann würde ich ihm Bedenkzeit geben, solange, bis er sich eindeutig zu dir bekennt. In einer festen Beziehung ist Verlässlichkeit ein Zeichen dafür, dass man sich wirklich liebt.
Klaus

 
 
Traum:   schwarze katzen    
(vom 10.11.2008)
Guten Tag,

letzte Nacht träumte ich folgendes:

ich traf meine Freundin, deren Mann im April dieses Jahr nach schwerer Krankheit verstorben ist.( Tatsache ist, dass sie mir schon öfter schwere Vorwürfe machte, dass ich mich nicht genug um sie kümmern würde.)

Sie hatte einen Behälter dabei und ließ mehrere schwarze Katzen frei, die sich sofort an mich schmiegten, um die Beine etc. ( nicht aggressiv waren ). Dabei hatte ich - wie im richtigen Leben- solche Angst vor Katzen.Und obwohl ich sie darauf aufmerksam machte , ließ sie die Katzen weiterhin frei herum laufen.Den Ausgang weiß ich nicht mehr.
Danke
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, eine Katze gilt oft als ein Symbol für das Weibliche, für Gefühle.
Die Katzen umschmeicheln dich, sie mögen dich, sie zeigen dir ihre Zuneigung. Du bist nicht in Gefahr. Nichts kann dir passieren, du wirst geliebt. Die Katzen drücken durch ihr positives Verhalten aus, dass du dich richtig verhältst bzw. in der Angelegenheit mit der Freundin richtig verhalten hast.

Nun zu deiner Freundin. Sie lässt Katzen frei, obwohl sie als deine Freundin eigentlich wissen sollte, dass du das nicht magst. Außerdem sind die Katzen schwarz. Das ist in diesem Zusammenhang auch nicht gerade eine freundliche Geste. Das symbolisiert ihre "dunklen" Gefühle. Sie möchte dich treffen, aber es gelingt ihr glücklicherweise nicht. In diesem Akt des Katzen-Affronts kommen natürlich ihre Vorwürfe zum Ausdruck.

Vorwürfe sind bei nährem Licht besehen immer ein Zeichen von Schwäche. Sie drücken immer die Ohnmacht des Vorwerfenden aus. Sie bedeuten, dass derjenige mit sich selbst nicht im Reinen ist, sich selbst nicht stark genug fühlt, um mit einer Situation richtig umzugehen. Jemand, der in sich gefestigt ist, braucht keine Vorwürfe zu machen. Er weiß, was er selbst in einer Situation falsch gemacht hat, und ändert dann seine eigene Einstellung. Wenn du dich nicht ihren Erwartungen entsprechend verhalten hast, dann hattest du auch Grund dazu. Sie hat irgend etwas ausgestrahlt, was dich zu deinem Verhalten veranlasst hat. Das müsste sie verstehen und vollkommen einsehen lernen, dann würde sie sicher ihre Haltung ändern. Solange das nicht geschieht, ist deine Abwehr berechtigt. Wie sollte denn auch jemand eine Freundin oder einen Freund wiedergewinnen, wenn er ihr/ihm Vorwürfe macht?

Also, du kannst ganz beruhigt sein. Vielleicht kannst du ihr sogar großzügig verzeihen, sie weiß es einfach nicht besser. Und vielleicht versteht sie es sogar eines Tages selbst.
Klaus
 
 
Traum:   Zugreise steige einfach aus    
(vom 10.11.2008)
Ich fahre mit der Bahn zusammen mit meiner Exfrau und meiner derzeitigen Freundin.Doch dann gehe ich genervt in ein anderes Abteil, lege dort meine persönlichen Habseligkeiten (Handy, Brieftasche, Schlüssel) auf einen Sitz.
Der Zug hält und ich steige aus, bin aber noch nicht am Ziel. Plötzlich fährt der zug wieder los, die Türen sind offen und ich könnte während der Anfahrt noch zusteigen, laufe auch ein bischen mit. Bin unentschlossen. Dann lasse ich den Zug fahren. ich stehe auf dem Bahnhof und sehe in der Ferne eine grüne Ebene, der Himmel ist blau, einen anderen Bahnhof und Straßen. Ich bin guten Mutes mit Trampen oder einfach zu Fuß, mein Ziel, welches ich nicht kenne, doch noch zu erreichen. Da ich ja keine Geldbörse habe, bleibt mir auch keine andere Wahl. Nein, ich bin sogar voller Abenteuerlust.Aber ich weiß das ich ankomme.
 
   Deutung:  
Hier ist die Auswertung:
Wenn man mit der Bahn fährt, dann deutet das normalerweise auf einen Ortswechsel hin. In deinem Traum liegt ein klarer Entschluss nicht nur zu einem Ortswechsel, sondern zu einer tiefgreifenderen Veränderung vor. Der gesamte Lebensweg verändert sich. Die alte Identität wird abgelegt. Du bist genervt und verlässt alte und sogar neue Freundin. Schlüssel, Handy und Brieftasche sind so ungefähr die persönlichsten Gegenstände überhaupt. Wenn man die ablegt, dann kann das nur den Willen zu einem Neuanfang ausdrücken. Astrologisch gesehen ist das der totale Ausdruck des Symbols Uranus, einer Eigenschaft, die sich im Sternzeichen Wassermann wiederfindet. Die Situation ist durch eine Lust zur Veränderung gekennzeichnet. Das Alte trägt einfach nicht mehr. Es erscheint dir nicht sinnvoll, in der gewohnten "Bahn" weiterzumachen. Die Zukunftsperspektiven auf den alten Gleisen erscheinen nicht erstrebenswert zu sein, das alte Einerlei willst du hinter dir lassen.
Noch zeigt sich in deinem Traum kein klares Ziel, außer dem Ziel der Veränderung. Die Veränderung als solche ist schon richtig, sie macht dich wieder lebendiger, lustvoller, du siehst und hast auch gute Aussichten. Der blaue Himmel und die grüne Ebene sind verheißungsvoll, sie deuten auf einen positiven Ausgang der Veränderung hin. Also, nur Mut! Es kann durch eine gründliche Veränderung nur noch besser werden.
Dass du sogar die Geldbörse "abgibst", ist schon etwas ganz Besonderes. Sie unterstreicht sehr massiv die Sehnsucht nach etwas ganz Neuem. Sie zeigt auch viel Selbstvertrauen an. Du setzt im Traum darauf, dass du auf deine eigene Kraft und deine Fähigkeiten vertrauen kannst, auch dann, wenn du einen ganz anderen Weg einschlägst. Der Traum spricht hier eine so eindeutig positive Sprache, dass die Veränderung gut wird. Es erinnert mich an jemand, der einmal gesagt hat, ich bin einfach in eine andere Stadt gefahren. Und dort habe ich völlig neu angefangen. Und ich war in dem, was ich dort gemacht habe, auch erfolgreich. Ich habe auf diesem abenteuerlichen Weg große Lust und Kraft und Vertrauen empfunden. Und das wollte ich mir selbst beweisen. Das hat mich beflügelt.
Also, viel Erfolg!
Klaus
 
 
Traum:   Ich fahre in einem Bus    
(vom 30.10.2008)
ich sitze in diesem Bus und kann ihn nicht anhalten.
Der Bus ist leer. Er fährt sehr langsam lange gerade Straße mit einer kurve durch den Wald. Ich kann ihn lenken, aber den Motor nicht ausschalten. Versuche per Handy Hilfe zu rufen, klappt nicht. Verzweifelt. Komme in die Stadt. Haüser, Ampel, kann dort niemandem zurufen. Es hört mich niemand, fühle mich verlassen.
sorgenfrei.
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, in dem relativ kurzen Traum stecken zwei zentrale Aussagen: du kannst einen großen Bus, in dem du allein (!) fährst, nicht stoppen, weil der Motor weiterläuft. Und obwohl du rufst, hört dich keiner. Diese beiden Aussagen müssen nun auf deine Lebenssituation bezogen werden, von der ich nichts weiß. Zuerst fällt auf, dass du einen Bus, also ein relativ großes Fahrzeug allein fährst. Da liegt allein schon eine Spannung darin. Ein Fahrzeug kennzeichnet - so ähnlich wie ein Haus - deinen inneren Raum, deinen inneren Zustand. Der ist in Bewegung. Das heißt immer, etwas ändert sich. Etwas ist in Bewegung geraten, was sich nicht aufhalten lässt. Die relative Größe zeigt an, dass es sich um etwas Bedeutendes, etwas Wichtiges in deinem Leben, handelt. Auch die Kurve signalisiert Änderung. Richtungsänderung. Und das, was da geschieht, ist bereits in Fahrt gekommen und lässt sich nicht mehr aufhalten. Immerhin, du kannst lenken. Du hast es in der Hand, wohin die Reise führt, aber anhalten kannst du das, was in Bewegung gekommen ist, nicht mehr. Es könnte sich um eine Entwicklung handeln, in der du symbolisch (in einem großen Haus) allein verbleibst, eine Entwicklung, die im Traum nicht aufzuhalten ist.

Deutung: Du fühlst dich allein, verlassen, und kannst diesen Zustand nicht stoppen. Du fühlst dich nicht in der Lage, das einfach zu ändern.

Aber warum kannst du den Bus (die Veränderung, das, was da in Bewegung gekommen ist) nicht mehr stoppen. Du hast nur eine scheinbare Kontrolle über die Situation. Im Innersten hat sich etwas in Bewegung gesetzt, was aus der Kontrolle zu geraten scheint. Der Motor läuft einfach weiter. Der Motor kann alles Mögliche sein. Eine Entwicklung, die du nicht unter Kontrolle hast. Was ist in deinem Leben in Gang gekommen? Was hast du nicht sicher im Griff? Wo besteht die Gefahr, dass etwas sich verselbständigt. Könnte es das Gefühl des Alleinseins sein?

Es hört dir keiner zu. Du kannst rufen, solange, wie du willst, aber niemand hört dich, noch nicht mal mit dem Handy kannst du Hilfe holen. Die Kommunikation klappt nicht. Du wirst überhaupt nicht richtig in deinem Hilferuf wahrgenommen. Keine schöne Situation. Nimmt man dich überhaupt ernst? Der Traum zeigt eine Distanz auf zwischen dir und einem Teil deiner Umwelt. Du hast berechtigterweise unausgesprochene Angst davor, dass etwas passiert oder dass keiner mit dir kommuniziert.

Es fehlt also das Gefühl: "Ich habe im Moment alles im Griff". Ich starte, steuere, und halte, wo und wie ich will. Dieses Gefühl musst du deshalb bewusst stärken und trainieren, indem du dir sagst: "Ich kann, wenn ich will. Ich kann starten, steuern und sicher stoppen, ganz souverän." Oder: "Ich kann das (innere oder äußere) Alleinsein ändern."

Und: "Ich kann mit anderen gut kommunizieren. Ich höre ihnen zu, und sie hören mir zu. Ich unternehme etwas, um diesem Verlassenheitsgefühl, vor dem ich Angst habe, das auf mich zuzukommen scheint, durch bewusste Maßnahmen entgegenzuwirken."

Deine letzte Aussage bestätigt diese Deutung: "Ich fühle mich verlassen." Der Traum sagt, und ich kann scheinbar diesen Vorgang nicht aufhalten.

Aber wie gesagt, wenn du bewusst und gezielt etwas unternimmst, kannst du dem natürlich klar entgegenwirken, weil du es jetzt erkannt hast.
Klaus
 
 
Traum:   abgeschlagene hand    
(vom 27.10.2008)
ich träumte das ich mit meinem vater, es war aber nicht meiner, ich bezeichne immer gott als vater, unterwegs war. Wir waren beim reiten, jemand forderte mich zum duell auf. ich besiegte ihn. bei diesem duell musste ich anschließend demjenigen die hand abschlagen. ich brachte sie Vater . Er nahm die komplette abgeschlagene hand in seinen mund und lutschte sie. danach gab er mir die hand wieder zurück. Ich habe meine große liebe vor 2 wochen verloren, er war gebunden. vor 5 wochen trennte er sich von seiner freundin, weil die ihn betrogen hat. darunter litt er sehr. vor 2 Wochen hat er sich dann verliebt und mir das mitgeteilit. ich denke aber das wir eine karmische beziehung haben. ich habe gott und meine engel gebeten mir einen traum zu schicken, wie ich mich verhalten soll. zum anderen habe ich noch einen schwerkranken mann er ist 17 jahre älter wie ich. er ist sehr gewalttätig und sehr cholerisch, ich wünsche mir nichts sehnlicher als von gott erlöst zu werden. ich denke und fühle das der mann im traum mit dem ich mich duelierte meine große liebe war. was bedeutet das alles. liebe grüße ulli
 
   Deutung:  
Warum bleibst du bei einem Mann, der gewalttätig und cholerisch ist? Ist es nicht besser, wenn du dir eine eigene kleine Wohnung oder ein Appartment nimmst? Ich würde selbst, wenn ich dafür jeden Tag hart arbeiten müsste, lieber mein eigenes Leben führen als einem uneinsichtigen Partner täglich meine Zeit zu opfern. Wenn ihn noch nicht mal seine Krankheit einsichtig macht, dann hätte er auch nicht deine Pflege oder ähnliches verdient. Gott kann dir da nicht helfen, das musst du schon selbst in die Hand nehmen. Und für deinen Mann wird sich dann auch eine Lösung finden.
Eine karmische Beziehung zu einem Mann, der sich nicht wirklich für dich interessiert, das geht auch nicht! Das sind Träumereien, die zu nichts führen. Wenn du dein Leben selbst in die Hand nimmst, dann wird sich auch ein liebevoller Mann finden, der seine Zeit mit dir teilen möchte.
Du weißt selbst, dass deine Gottesvorstellung nichts weiter als ein Versuch ist, Trost in irgendwelchen Phantasien zu finden. Aber frage dich selbst, ob ein Gott der Liebe sich wirklich so verhält, wie du das denkst. Ein Gott der Liebe wird dich immer trösten, was auch immer du machst, was auch immer geschieht. Aber er wird nichts für dich tun, weil du alles selbst in die Hand nehmen musst. Das heißt, du musst selbst mutig sein, zu dir selbst stehen, als erstes einmal liebevoll mit dir selbst umgehen, dich als wertvoll ansehen usw.
Krankhafte Phantasien oder Träumereien mit Hand abschlagen, kämpfen, siegen usw. sind Hinweise für angestaute Wut. Diese starke Energie müsstest du eigentlich dafür verwenden, dein Leben selbst in die Hand zu nehmen, etwas zu verändern, deine Wünsche Schritt für Schritt zu verwirklichen. Du musst deine eigene Kraft erstmal richtig fühlen. Und dann deine Lebensumstände Schritt für Schritt nach deinen Vorstellungen verändern. Viel Erfolg dabei.
Klaus
 
 
Traum:   Mein Sohn fällt vom Pony nach dem er Anschluß an der vorfahrenden Kutsche verlor    
(vom 21.09.2008)
Hallo,

ich träumte letzte Nacht, dass eine Art Wicht oder Koboldartige, Zwergenartige Gestalt, eine Art Ponykutsche oder so steuerte, hintenan waren einige Kinder auf ihren Ponys. Die Ponys und die Kutsche schienen zusammen zu gehören. Ich blickte mich um, und erkannte, dass der Kutschfahrer schneller fuhr, und die Ponys anfingen zu traben. Ich erzählte irgendjemandem neben mir, dass der Kutscher doch viel zu schnell fährt, dass geht doch nicht. Dann einen Augenblick später fällt mein 2,5 Jähriger Sohn von seinem Pony, welches in der letzten zweierreihe hinter der Kutsche lief. Das Pony hat nicht gebockt sondern hat nur getrabt, und im Trab konnte mein Sohn sich einfach nicht halten. Er fiel seitlich runter, ich rannte hin, und rief seinen Namen, aber ihm ging es gut. Er hat sich nicht verletzt.

Einen Augenblick später, träumte ich von einem Wikingerkrieg oder Gothenkrieg oder sowas. Zumindest im Traum war ich mitendrin und auch parteiisch. Mit Feil und Armbrust wurde der Gegener anscheinlich zur Strecke gebracht. Ich hielt in meiner Hütte/Behausung was auch immer einen Anführer der gegenerischen Wikinger fest. Nachdem die Gegner gewonnen hatten, und unsere Leute alle abgeschossen hatten, kam ich auf die Idee, meinen Gefangenen auszuliefern, und es als Rettung dieser Person auszulegen. Dann gehörten wir (wer auch immer noch, ich glaube irgendwie immer son bisschen mein Sohn und ich)zu unseren ursprünglichen Feinden, und machten uns Gedanken über die Wiederherstellung von Lebensräumen und der Anführer überlegte sich die Verteilung der verschiedensten Länder oder Gegenden.

Das wars mit den Träumen!
Ich weiß nicht, ob diese beiden Träume zusammen gehören, oder ob sie alleine stehen. Ich glaube aber, dass sie alleine stehen. Weil der zweite Traum vielleicht mit unserem Hausbau zutun haben könnte? Zumindest ist mein Mann durch einen Unfall lahm gelegt, und unser Hausbau liegt jetzt einige Monate brach. Noch dazu, wird er seinen Job wohl verlieren. Aber der erste Traum macht mir Gedanken, weil ich Angst habe, dass er bedeuten könnte, dass meinem geliebten Kind was zustoßen könnte. Das bringt mich völlig aus der Bahn. Auch so habe ich sehr viel Angst um mein Kind. Ich würde mich freuen, wenn Sie auf meine Träume und meine Gedanken eingehen könnten.

Liebe Grüße

 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, in Bezug auf deinen Sohn kann ich dich zuerst einmal beruhigen. Der erste Traum, der von deinem Sohn handelt, geht ja gut aus. Es passiert ihm nichts, er bleibt wohlauf. Der Traum selbst deutet also auf nichts Schlimmes hin. Ein Sohn symbolisiert oft auch ein Vorhaben, eine Unternehmung, etwas, das in Zukunft verwirklicht wird.
Das kann auch im Zusammenhang mit deinem Sohn stehen.
Es steht also etwas an, dass dir Sorge bereitet, es geht dir alles zu schnell. Das was bevorsteht, kommt dir zu schnell. Du hast Sorge, dass dabei etwas auf der Strecke bleiben kann, etwas passieren kann. Irgendetwas kommt zu kurz. Zwerge und Kobolde haben hier die Bedeutung von etwas Minderwertigem. Eine Kutschfahrt ist ja eigentlich etwas Schönes. Sie macht dir aber deutlich, dass dir etwas zu schnell geht. Der Kobold hört nicht auf dich. Du hast keinen Einfluss auf die Entwicklung. Du selbst hast nicht die Kraft und die nötige Power, um eine bestimmte Entwicklung selbst in die Hand zu nehmen. Das aber wäre der richtige Weg. Du musst gewissermaßen die Zügel selbst in die Hand nehmen und die Kutsche (eine bestimmte Situation, eine bestimmte Entwicklung) in deinem Sinne steuern. Kobolde weisen auf eine noch nicht entwickelte Fähigkeit hin, auf etwas, wo man noch mehr Energie drauf verwenden muss, um selbstbestimmt und kraftvoll aufzutreten. Das Pony bockt nicht, Dinge nehmen also ihren normalen Lauf. Du kannst nur durch ein selbstbewusstes, kraftvolles Auftreten und (selber) Handeln die Kutsche (eine bestimmte, bevorstehende Entwicklung) selbst so führen, wie du es willst. Dann wird das Ganze auch ohne Störung und ohne Gefahr ablaufen. Du musst eben selbst die Dinge nach deinen klaren Zielvorgaben in die Hand nehmen. Im Moment haben minderwertige Elemente das Zepter. Du musst ihnen durch dein kraftvolles, entschiedenes, selbstbewusstes Auftreten Einhalt gebieten bzw. die Zügel in die Hand nehmen und die Kutsche (die Fahrt in die Zukunft) nach deinen klaren Vorstellungen lenken.
Wenn du den zweiten Traum auch gedeutet haben möchtest, dann würde ich dafür auch 9 Euro berechnen. Gieb mir in diesem Fall per email kurz bescheid.
Viel Erfolg!
Klaus
 
 
Traum:   etwas zog mich in die Luft    
(vom 29.08.2008)
Hallo,
letzte Nacht wurde ich im Traum 3x von irgendeiner Kraft in die Luft gezogen,mitten aus dem Alltag ,ich spürte sogar ein Rauschen im Ohr,ich flog .Beim dritten Mal sagte ich in meinem Kopf laut,nein,ich will nicht.Ich wurde in ein Haus gesetzt,welches ich nicht kannte,
nun war es an der Zeit meine Tochter zu wecken,ich betrat den Raum und ein kleiner Dämon mit dem äußeren meiner Tochter der mich giftig anschaute und mich beißen wollte saß dort im Bett er rannte hinter mir her,ich war so erschrocken das ich in diesem Moment aufwachte,bitte was bedeutet dieser Traum ? Gruß Uschi
 
   Deutung:  

Hallo, Uschi, das mit dem Rauschen im Ohr kann darauf hindeuten, dass du unglücklich gelegen hast und eine Ader etwas eingeklemmt war. So etwas kommt manchmal vor. Es kann der eigentliche Auslöser des Traums gewesen sein. Das würde das Rauschen erklären und auch das aus dem Haus fliegen, in diesem Fall aus deinem Körper, deinem Zuhause. Aber das ist nur eine Spekulation. Kommen wir zu dem eigentlichen Traum.
Du wirst aus deiner Umgebung, was auch immer es ist, herausgezogen und in etwas Fremdes hineinbefördert. Da könnte es etwas in deinen gegenwärtigen Lebensumständen oder in deinen gegenwärtigen Gefühlen geben, was dich sozusagen in etwas Fremdes hineinbewegen möchte, was du aber nicht mitmachen möchtest, weshalb dir jemand oder auch etwas in dir selbst nicht so wohl gesonnen ist. mit anderen Worten wird ein Konflikt aufgezeigt zwischen zwei Einstellungen oder Verhaltensweisen oder Situationen.
Die Tochter symbolisiert hier den einen Part in der Auseinandersetzung. Eine Tochter deutet im Traum auch etwas Neues. Der Part rennt in Form eines Dämonen hinter dir her, weil er sich nicht abschütteln lassen möchte und sich noch nicht wirklich verstanden oder akzeptiert fühlt.
Boshaftigkeit entsteht nur dann, wenn etwas nicht angenommen wird. Liebevolle Aufmerksamkeit und Annahme ist der erste Schritt in einer Auseinandersetzung. Dieser Anteil in dir fühlt sich eben noch nicht gewürdigt oder verstanden. Etwas in dir wird noch irgendwie unterdrückt, beiseite geschoben, ignoriert. Beißen deutet auf etwas Ungenießbares, nicht Angenommenes, nicht Akzeptiertes.

Es ist also eine vorsichtige Annäherung notwendig an etwas bisher Verdrängtes, Weggeschobenes. Ein innerer offener Dialog ist erforderlich zwischen verschiedenen Anteilen in dir, der letztendlich sogar auch in Form von Personen im Umfeld stattfinden kann (aber nicht muss). Etwas aber, was partout bisher von dir nicht akzeptiert worden ist, meldet sich zu Wort und will ernst genommen werden.
Ich möchte dir vorschlagen, das nächste Mal, sobald dir etwas Ähnliches im Traum widerfährt, und du davon aufwachst, aber vielleicht sogar schon kurz vorher, also, wenn es dir dämmert, bewusst und mutig auf den Dämonen zuzugehen und ihn anzusprechen und zu fragen, was er dir eigentlich mit seiner bösen Haltung mitteilen möchte. Du wirst eine Antwort bekommen! Und gleichzeitig wird der Dämon sich verwandeln in eine hilfreiche Erscheinung, Stimme oder Idee! Wenn du es also nicht schon jetzt durch diese Interpretation erkannt hast, dann wirst du es in diesem Moment genauer wissen, was das speziell in deinem Leben ist, womit du dich offen und ehrlich auseinandersetzen musst. Die Wahrheit ist dann, wenn man sie offen und ehrlich zuläßt, immer letztendlich sehr hilfreich und stärkend! deshalb kannst du ganz gelassen bleiben.
Klaus
 
 
Traum:   Kakerlaken    
(vom 22.08.2008)
Ich habe geträumt: ich war bei mir daheim und mein Vater war zu Besuch, danach kam noch meine Oma (Mutter väterlicherseits). Es war eine komische Stimmung und dann tauchten Kakerlaken auf. Ich sah so ca. 5 Stück aber mir kam es so vor als sei die komplette Wohnung übersäht und ich verspürte Neutralität bis hin zu Ekel. Dann tauchte meine Mutter auf und half mir die Kakerlaken zu töten. Mein Vater und meine Oma taten nichts und sahen nur zu, während sie gemütlich auf meiner Couch saßen. Ich wachte auf und ich glaube alle hatten wir nicht getötet. Es saß ein Kind von ca. 7-9 Jahren neben meiner Oma, mir kam es so vor als sei dies mein Bruder gewesen, als er noch klein war.

Bitte deuten Sie meinen Traum.

Vielen Dank

Mit freundlichen Grüssen
Diana
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, das ist typisch, dass solch ein Ungeziefer nicht einfach verschwindet, sondern offenbar hartnäckig ist. Unser Traum-Ich läßt sich nicht einfach abspeisen, es geht aufs Ganze, solange, bis wir verstehen. Und wenn nicht, dann kann es sogar sein, dass wir ähnliche Träume wiederholt haben. Aber dazu wird es nicht kommen, wenn wir den tieferen Sinn verstanden haben.
Kakerlaken sind ziemlich unangenehme Zeitgenossen für uns Menschen, ekelhaft, wir wollen sie nicht haben. Sie sind geschäftig, naja, ich will gar nicht näher darauf eingehen. Dein Traum-Ich will dir jedenfalls deutlich machen, dass die Familienharmonie irgendwie gestört ist.
Es sind unausgesprochene Spannungen, ungeklärte Vergangenheitserlebnisse im Spiel. Doch wo liegen diese genau?
Merkwürdig ist ja zunächst einmal, dass Vater und Oma nicht helfen. Sie sitzen geradezu provozierend da und lassen sich mehr oder weniger bedienen. Hier müßte man eigentlich von einem Vater mehr Einsatz erwarten. Dein Traum-Ich drückt aus, dass du von deinem Vater eigentlich mehr erwartet hast. Er hat seine männliche Rolle nicht wirklich übernommen, auch wenn sein Verhalten machohaft anmutet. Er läßt sich bedienen, bleibt passiv. Kein schöner Zug von ihm. Seine Mutter (die Oma) ist auf seiner Seite. Sie hat ihren Sohn zu sehr verwöhnt und ihn bestärkt in der Rolle, die er in dem Traum einnimmt: sich bedienen zu lassen. Das ist schon ein Grund für heftige, unausgesprochene Spannungen. Du und deine Mutter müssen ran, und er darf einfach dasitzen. Kein Gleichgewicht in der Familie.
Das rumort natürlich in dir. Und da solche Dinge nie geklärt, sondern einfach als selbstverständlich akzeptiert wurden, rumort es heftig in deinem Innern. Mit Recht!
Welche Rolle dein Bruder einnimmt, ist nicht ganz klar. Er scheint aber auch in dieses Männerrollenbild hineinzugehören, denn er sitzt auch da, und ist platziert neben der Oma, die dieses Haltung des "macht ihr mal schön, die Männer brauchen nicht" mitgeprägt hat.

Dein Traum-Ich rebelliert, und sagt, hier ist etwas nicht in Ordnung. Der Traum ist der Beginn eines neuen Selbstbewusstseins, das du jetzt entwickelst. Wenn du dieses "ekelhafte" Rollenbild langsam anfängst aufzubrechen und nicht mehr bereit bist hinzunehmen, dann wirst du innerlich stärker, du klärst die Dinge und nennst sie beim Namen. Nicht unbedingt mit Gewalt, aber Schritt für Schritt in deinem eigenen Bewusstsein. Dann werden sich die Dinge wie von allein ändern. Auf diesem Weg zu mehr selbstverständlicher Durchsetzung wünsche ich dir viel Erfolg!
Klaus
 
 
Traum:   Ex-Freund bekommt Nachwuchs    
(vom 20.08.2008)
Hallo,
ich habe letzte Nacht geträumt, dass mein Ex-Freund mit seiner neuen Freundin Nachwuchs bekommt. Die Nachricht hat in mir so ein panisches unbehagliches Gefühl ausgelöst. So etwas habe ich schon mal geträumt.

Dazu sei gesagt, dass wir sind seit 24.12.07 auseinander sind und er mich wegen ihr bzw. weil seine Gefühle für mich weniger bzw. gar nicht mehr da waren, verlassen hat. Wir mussten noch 3 Monate zusammen wohnen. Er hatte auch Zweifel, aber letztendlich hat er sich dann für sie entschieden.
Ich habe komplett den Kontakt abgebrochen und ihm am 01.04. das letzte Mal gesehen.
Birdy
 
   Deutung:  
Liebe Birdy, die Deutung liegt hier auf der Hand.
Du hast die Beziehung zu deinem Ex noch nicht ganz verarbeitet. Die Trennung ist mindestens in deinem Innern noch nicht ganz vollzogen. Du bist noch immer enttäuscht. Es mögen sogar noch in einer Ecke Hoffnungen vorhanden gewesen sein, die jetzt zunichte werden. Dein Traum - Ich hat Fakten geschaffen. Es hat dir damit geholfen, dich von deinem Freund auch innerlich komplett zu verabschieden. Ich muss sagen, du hast ein sehr hilfreiches Traum - Ich!

Ein Mann, dem du drei Monate Entscheidungszeit eingeräumt hast, und der sich dann nicht für dich entschieden hat, trotz vielleicht mancher "Wackler", den solltest du ganz schnell vergessen, selbst wenn er wieder zu dir zurück kommen sollte, denn er wäre auch für die weitere Zukunft kein sicherer, sondern ein ewiger Wackelkandidat.

Sei also froh, dass du ihn los bist, wünsche ihm alles Gute! Ihr jedenfalls passt nicht wirklich zusammen, was durch sein Verhalten deutlich wird und was in deinem Traum auch deutlich wird. Er hat "Nachwuchs" mit einer anderen Frau. es mag dich noch schmerzen, das ist vielleicht natürlich, aber dein Traum - Ich spricht eine deutliche Sprache: Lass los!

Lass ihn innerlich seinen Weg gehen, werde innerlich frei und wende dich neuen Möglichkeiten zu. Wenn du innerlich wieder frei bist, dann kann auch wieder ein neuer Mensch in dein Leben eintreten.
Viel Glück!
Klaus

 
 
Traum:   Zähne zusammenbeissen....hilfeee!    
(vom 15.08.2008)
hallo.
habe jetzt zum 2ten mal geträumt, dass ich (an irgendwelche gegebenheiten im traum oder umstände kann ich mich nicht mehr errinnern)
meine zähne fest zusammengebissen hab, richtig unangenehm, als hätte ich ein krampf im kiefer... versuche meine zähne auseinander zu reissen, geht nicht... dann, nach einiger zeit löst sich der krampf und das unangenehme zusammenbeissen und ich kann den mund öffnen... vielleicht ging es aber auch nicht - vielleicht hab ich mir das nur eingebildet, weil ich aufgewacht bin?! ich habe totale angst, weil ich im internet schon gesucht habe und dort steht, dass es tod und krankheit bedeutet, wenn man seinen mund nicht öffnen kann?!?!? bin verunsichert... liegt aber nicht an meinem mund, sondern bekomme meine zähne nicht auseinander.... vielen dank!
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, das mit Krankheit und Tod kannst du ganz schnell wieder vergessen. Das sind Deutungstexte, die man im Mittelalter benutzen konnte und die sich in vielen Büchern und Texten noch bis heute gehalten haben. Früher war das so, aber heute leben wir in einer psychologischen Zeit, heute sind wir aufmerksamer geworden und beobachten unsere seelischen Prozesse und Einstellungen viel sorgfältiger als damals.
Das wichtigste Element in deinem Traum sind die Zähne. Irgend etwas in dir will dich schützen, dein Traum-Ich gibt die Anweisung, die Zähne ja nicht auseinander zu lassen, nicht zu öffnen. Warum? Es will dich, wie gesagt, schützen. Was passiert denn, wenn du die Zähne öffnen würdest? Mache das mal im bewussten Zustand! Was fühlst du? Was ist dabei unangenehm für dich? Welche Bilder, Gedanken und Gefühle kommen dir dabei? Ich bin fest überzeugt, an irgend etwas weniger Angenehmes wirst du dabei erinnert. Das ist ein ganz individuelles Element bei dir. Kommt vielleicht zu viel angestaute Aggressivität heraus? Willst du um alles in der Welt etwas vermeiden?
Wenn du die Zähne öffnest, dann öffnest du auch den Mund, dann ist das auch eine Art von Hilflosigkeit, weil man dann alles hineinläßt, vielleicht auch Dinge, die du unter gar keinen Umständen hineinlassen möchtest. Mit Hineinlassen kann nicht nur Nahrung, sondern auch seelisch etwas Emotionales gemeint sein. Könnte es da etwas geben, was du unter keinen Umständen zulassen möchtest, wozu du aber durch irgendwelche Umstände gedrängt zu werden scheinst?
Auch der umgekehrte Vorgang ist möglich. Du möchtest irgend etwas nicht herauslassen, und beißt lieber die Zähne zusammen, um das nicht zuzulassen.
Da der Traum nur aus diesen beiden Symbolen besteht, Zähne und Mund, sind für die Deutung relativ wenig Anhaltspunkte gegeben, was genau du versperren oder verbergen möchtest. Aber vielleicht hast du beim Lesen schon eine Vorstellung davon bekommen.
Der Mund hat in der Traumdeutung ja denn auch verschiedene Bedeutungen und wird auch mit der Sexualität in Verbindung gebracht. Ich selbst neige dazu, etwas tiefer zu schauen. Die Frage, was dieses krampfartige Zusammenbeißen für dich bedeutet, und welche Auswirkungen es für dich hätte, einfach loszulassen, kannst nur du für dich allein beantworten.
Falls ein Traum der Art wieder vorkommen sollte, frage dein Traum-Ich möglichst schnell danach - wenn es dir dann bewusst wird, was es mit dem starken Zusammenbeißen ausdrücken möchte. Und gehe ganz in das Gefühl hinein, wie es sich für dich anfühlt, wenn du die Zähne dann bewusst auseinander machst. Ich bin überzeugt, dass dir dann die richtigen Ursachen als Bilder oder Ideen in den Sinn kommen. Wenn du den richtigen Grund gefunden hast, dann wird so ein Traum sofort aufhören, weil du dann bewusst daran arbeiten kannst und andere Wege finden wirst, um das was nicht zugelassen werden soll, viel einfacher zu vermeiden oder einfach locker auszudrücken.
Klaus
 
 
Traum:   Wespen    
(vom 31.07.2008)
Ich traueme immer wieder, auch in Tagtrauemen, Visionen, dass wenn ich mit jemanden rede, oder ueber meine Gefuehle sprechen will, oder auch einfach wenn ich etwas banales erzaehlen will, fliegt mir eine Wespe in den Mund, und ich ersticke daran. Mir ist es mittlerweile moeglich meine Traueme zu kontrollieren, d.h. ich kann den Kurs veraendern, so dass ich mittlerweile bevor ich im Traum sterbe, die Wespe wieder aushuste, oder einfach den Traum stoppe. Aber was kann das bedeuten, ich traueme das manchmal viermal am Tag?
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, es handelt sich zwar um einen Traum, aber eigentlich nur um eine einzige kurze Szene. Beim Deuten ist man auf dieses eine Bild angewiesen, ohne vertiefende andere Hinweise zu bekommen. Wespen gelten als sehr aggressiv. Es handelt sich offensichtlich um eine sehr aggressive Energie. Diese Energie ist gegen sich selbst gerichtet. Es handelt sich also, wie man das so nennt, um eine Autoaggression. Sie hindert dich daran, "harmlose" oder "emotiononale" Dinge zu sagen. Beim Sprechen muss man den Mund aufmachen. Man ist dadurch äußerst verletzlich. Autoaggression findet immer dann statt, wenn man seine Aggression nicht nach außen leben kann, wenn einen etwas daran hindert, etwas auszudrücken, was bisher unterdrückt worden ist. Man "verbrennt sich lieber den Mund" oder "beißt sich auf die Zunge", in diesem Fall hinderst du dich daran, indem du dich durch die Wespe selbst stichst. Es deutet auf ein selbstzerstörerisches Element hin. Und das heißt immer: irgend etwas wird unterdrückt, irgend etwas will raus, was nicht raus "darf", weil du vielleicht durch deine Erziehung oder deine bisher gewohnte Grundhaltung dich daran hinderst. Es könnte sogar sein, dass du dir den Genuss streitig machst, der beim Öffnen des Mundes entstehen kann, weil man sozusagen das "Aaahhh" (und damit den Genuss) sich nicht gestattet. Das kannst du ja mal mit diesem Laut und einem groß geöffneten Mund ausprobieren.
Jeder Mensch ist anders. Um mehr Informationen darüber zu bekommen, was das nun genau bei dir bedeutet, kannst du folgendes machen (Du sagst ja schon, dass du dich mit Traumführung etwas auskennst, was sehr gut ist und dir helfen kann): Frage beim nächsten Mal einmal direkt die Wespe, warum sie das macht! Sie wird dir antworten! Und sich vielleicht dabei verwandeln. Dann bist du schon einen ganzen Schritt weiter. Dann verliert sich auch die extrem starke Power und dein Inneres beginnt, sich damit auseinanderzusetzen. Das wird dir bestimmt sehr helfen. Es passiert dann oft, dass man diese Dinge künftig sehr viel besser "händeln" kann. Und du wirst staunen, was dabei herauskommt. Manchmal verwandelt sich etwas Aggressives dann sogar in etwas sehr Liebenswertes, nämlich um einen bisher verborgenen Wesenszug in einem, denn so komisch das klingen mag, aber auch der Wespenstich ist ein Ausdruck einer liebenden Enrergie.
Viel Glück beim Ausprobieren.
Klaus
 
 
Traum:   vater ist Untot    
(vom 26.07.2008)
Mein vater sah ich nach einem fest wie er einen unfall hat und zur gleichen zeit wie er doch noch unter uns ist. er fuhr mich(nach dem unfall) am selben tag nach hause in einem transporter(wobei er golffaherer ist). meine kinder waren auch dabei er meinte: ich bin gespannt ob es noch weh tut wenn ich irgendow gegen fahre...und prommt fuhr er duch häuser durch. es waren verschiedene blaue und weiße lichter zu sehen,er fuhr sehr schnell und wir nahmen plötzlich noch einen mann mit. der garnicht wusste wie ihm geschieht. mein vater frage wo wir ihn rauslassen sollten., er sagte den zielort und dort ließen wir ihn gehen. dann eine szene später. saß ich zu hause und weinte bitterlich. ich war im schlafzimmer meiner eltern und dort lag noch alles so, wie er es verlassen hatte. dann kam meine mutter rein und sagte, wie als wäre nichts gewesen: wieso weinst du?...ich darauf: weil er nie wieder zurück kommen wird. sie: das musst du ihn schon selbst fragen, er ist gerade am pc. ..ich schaute verdutzt und rannte zu einem pc. anstatt meinen vater vor dem pc anzutreffen, saß er in ihm. ich sah ihn ganz klar vor mir. er saß in einem schwarzen pc-stuhl, hatte ein kariertest hemd, so wie er es oft trägt an und eine kurze hose. er rauchte eine zigarette und sah eig seh zufrieden aus. das zimmer war hell. und sah aus wie unser wohnzimmer. dann fragte ich ihn ob er denn wieder zurück kommt. anstatt mir zu antworten, machte er ein paar handbewegungen um mir weiß zu machen, das er nicht reden könnte. dann zog er an seiner zigarette und aus dem rauch den er auspustete, enstanden links auf die man klicken konnte und der eine war:die antwort..... aber als ich darauf ging um meine frage loszuwerden, sah ich plötzlich wieder meinen vater auf dem schwarzen stuhl IM pc und er konnte reden. er sagte soetwas wie: schade das ich nicht mit euch reden kann, ich hätte euch so viel zu sagen. daraufhin meinte ich das ich ihn hören konnte und alle fingen an zu weinen. denn plötzlich waren all meine verwandten da...meine kinder, mein freund mein ex-mann, meine mutter,alle. wir zeigten ihm bilder von den kindern und hörten nicht mehr auf zu weinen. es tat weh und tut noch immer weh#
dieser traum ereignete sich als ich mich von ca 18 uhr bis vor ca 20 minuten hinlegete. ich hätte gern gewusst was er zu bedeuten hat. denn er hat mir sehr viel angst eingejagt weil er so realistisch war.
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, das ist ein Traum, der dich mit der Vergänglichkeit von allem konfrontiert. Du bist offensichtlich ein sehr gefühlvoller und anteilnehmender Mensch. Deshalb hat dein Traum-Ich dir diese bisher nicht beachtete, aber doch für alle Menschen gültige Tatsache vorbereitend gezeigt, dass alles auf dieser Welt irgendwann einmal vorbei ist. Der Traum ist sogar realistisch, weil er eine durchaus mögliche Form zeigt, wie alles plötzlich zu Ende sein kann, was vorher so selbstverständlich war. Diese Befürchtungen sind natürlich bei einem sehr anteilnehmenden Menschen viel größer als das normalerweise der Fall ist.
Deshalb ist es gut, sich mit diesen Dingen auch mal auseinanderzusetzen. Was ist wenn...
Darum geht es in deinem Traum. Das Christentum hat einen "Gottvater" "erfunden" und glaubt an einen ebenfalls göttlichen (männlichen) Sohn und an eine Art Paradies "zur rechten Seite von Gott...", weil es den Menschen eine Art von Trost spenden will. Aber was ist wirklich danach?
Dein Traum zeigt eine Art Zwischenreich auf, an das auch viele Menschen glauben. Auch das ist tröstlich, weil wir dann nicht so schnell auf das absolute Vorbeisein von allem gestoßen werden.
Jeder sensible Mensch muss für sich etwas Stärkendes schaffen, um innerlich darauf vorbereitet zu sein, dass nichts auf dieser Welt ewig ist. Das kann er nur ganz tief in sich selbst finden. Es ist nicht beschreibbar, aber es ist etwas sehr Tröstliches, wenn wir uns darauf ganz einlassen können, ohne ständig irgend etwas zu denken.
Diese innere Kraft ist etwas, was uns trägt. Ihr können wir uns ganz anvertrauen und finden dann mehr Ruhe in dieser oft hektischen, aber dennoch vollkommen vergänglichen Welt.
Dein Traum benutzt viele sehr realistische Bilder, um dich auf diese Weise dazu zu bringen, diese innere Ruhe und diese innere, in Worten nicht ausdrückbare Kraft in dir zu entfalten, damit du von innen her mehr Ruhe und Gelassenheit entwickeln kannst. Diese innere Kraft ist denn auch das einzige, was uns wirklich tragen kann.
Insofern hat dir dein Traum-Ich einen sehr hilfreichen Traum geschenkt. Das ist der tiefere Sinn deines Traumes. Träume sind oft sehr dramatisch, um uns Dinge klarer zu machen. Sie übertreiben deshalb und schrecken auch nicht vor solchen Szenen zurück. Das braucht dich daher nicht zu beunruhigen.
Klaus
 
 
Traum:   Mutter - Konkurrenz    
(vom 06.07.2008)
In einer Fabrik bin ich mit einer anderen Frau, dort lernen wir einen jungen gutaussehenden Mann kennen, einen Türken. Er soll sich zwischen mir und der anderen Frau entscheiden. Dann gehen wir in einen anderen Raum, dort warten viele Menschen auf ein Raumschiff, um damit weg zu fahren. Ich sitze zwei Sitze weiter rechts von Ihm entfernt, die andere entpuppt sich als meine Mutter und sitzt 5 Sitze links von ihm entfernt. Dann kommt das Raumschiff (ein Motorrad) er setzt sich darauf und er muss sich entscheiden wen er mitnimmt. Dann klappt ein Sitz rechts von ihm am Motorrad auf und er bedeutet mir mich auf zu sitzen. Ich bin überglücklich und wir fahren, fliegen in die Ferne. Ich umarme und küsse ihn, während er fährt. Wir geniessen es beide.
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, eine Fabrik hat etwas mit Arbeit und mit Belastung zu tun. Dein Unbewusstes wendet sich also einem belasteten Thema in deiner Psyche zu. Das Raumschiff zeigt den Weg in die Freiheit an. Es dient aber auch der Klärung einer Situation mit mehreren Beteiligten. Der Traum zeigt die Aufarbeitung einer, möglicherweise schon in der Kindheit angelegten Rivalitätssituation zwischen dir und deiner Mutter. Möglicherweise hast du früher darunter gelitten, dass deine Mutter einen zu breiten Raum eingenommen hat. Du hast dich ihr gegenüber als unterlegen empfunden. Aber du bist jetzt auf einem sehr guten Wege. Immerhin sitzt die Mutter bereits weiter entfernt (5 Sitze). Der Türke ebenso wie das Motorrad zeigen die männliche Power an. Deine weibliche, erotische Kraft, dein Selbstbewusstsein sind inzwischen so gut entwickelt, dass du den Wettbewerb gewinnst. Das ist also ein sehr schöner Traumausgang. Du hast es geschafft. Ohne Auseinandersetzung, ohne Kraftanstrengung. Ganz selbstverständlich bist du jetzt die absolute Nummer eins. Du kannst deine Wünsche erfüllen, brauchst keine Konkurrenz mehr zu fürchten, sondern bist selbst erfolgreich und erhältst die Bestätigung dafür. Ich gratuliere!
Klaus
 
 
Traum:   treppe    
(vom 19.07.2008)
ich war in einem großen saal, ging dann eine treppe hinunter, am oberen ansatz der treppe stand eine frau die meinen namen rief, dies tat sie zwei mal aber ich reagierte nicht auf die zurufe der frau, drehte mich auch nicht um, am unteren ende der treppe wurde ich von drei männern brutal niedergeschlagen, die frau kam zu mir gelaufen, alles war voller blut.heike
dieser traum läuft mir hinterher, das ich nachts nicht schlafen kann, sie müssen mir helfen
 
   Deutung:  
Liebe Heike, dieser Traum ist kurz und prägnant. Eine Frau ruft deinen Namen. Der Name steht für deine Identität, für das, was du im Kern bist. Die Frau ruft deinen Namen, weil sie dich warnen will. Die Frau will dich also warnen vor dem Verlust deiner Identität. Sie ruft deinen Namen, und damit ruft sie dich auf, in der nächsten Zeit nicht deine Identität, also das, was dich ausmacht, zu verlieren. Deine Identität ist stark bedroht. Die Frau möchte dich vor einem bevorstehenden Unheil warnen. Das Unheil ist der Verlust deiner Identität.
Die drei Männer stehen für geballte männliche Kraft. Das ist auch eine aggressive Kraft. Geballte männliche Kraft und Aggressivität bedrohen deine Identität. Du hast keine Chance. Du fühlst dich dieser männlichen Aggressivität ausgeliefert. Sie behindert deine Identität, das, was dich ausmacht. Sie macht aus dir ein Opfer. Du wirst zusammengeschlagen. Blut fließt. Es steht für bisher unterdrückte Gefühle. Bisher brutal unterdrückte Gefühle kommen auf diese Weise zum Vorschein. Du fühlst, dass du keine Chance hast, dich selbst so zu leben, wie es deiner Identität, deinen Wünschen und Bedürfnissen entspricht.
Die Treppe herunter führt immer der Weg in das eigene Unbewusste. Das oben Gesagte ist dir also normalerweise nicht bewusst. Dir fehlt die männliche Durchsetzungskraft, das zu verwirklichen, was dich ausmacht. Du ignorierst sogar die Stimme der Frau, die dich warnen möchte. Die Frau repräsentiert die eigene Frau in dir. Also deine weiblichen Gefühle.
Setze also das stärker durch, was dich ausmacht. Sonst wirst du einfach unterdrückt. So ist das Spiel des Lebens. Wenn man es mit sich machen lässt, dann wird das auch ausgenutzt. Man wird manipuliert. Und lebt nicht mehr das, was man im Kern ist. Sei also lieb zu dir und setze das stärker durch, was deinen eigenen Wünschen entspricht. Biete der männlichen Aggression durch deine weibliche Kraft der Gefühle die Stirn. Das Männliche soll um das Weibliche werben. Das geschieht ganz automatisch, wenn du dir deiner weiblichen Kraft und Erotik und der Stärke deiner Gefühle bewusst wirst. Dann wird das Männliche zahm und du wirst zufriedener sein. Und das Männliche wird letztendlich auch zufriedener sein.
Klaus

 
 
Traum:   Schwanger und Exfreund    
(vom 10.06.2008)
Hallo ihr Lieben,

Ich habe in letzter Zeit Träume von einer Schwangerschaft. Sonst waren es nur kleine Erinnerungen nach dem Erwachen. Aber ich weiss genau dass sich Tag für Tag meine Schwangerschaft im Traum entwickelte. In meinem ersten Traum war ich wohl im 3. Monat wusste aber selbst nichts davon. In meinem Traum machte meine Mutter mich darauf aufmerksam, dass sie wüsste dass ich im 3. Monat Schwanger sei und wieso ich dies verheimlichen wolle. Im Traum war ich total verblüfft. Der einige Tage später darauf folgende Traum zeigte mir eine Szene wo mein Bauch schon mehr oder weniger erkennbar war. In diesem Traum hatte ich das Gefühl im 5. Monat schwanger zu sein, jedoch war kein Parner in Sicht. Wieder einige Tage später hatte ich einen Traum in diesem ich mich in einer unbekannten Wohngegend sah und ging dann wohl in das Gebäude in diesem ich zu wohnen schien. Denn ich packte im Treppenhaus meinen Schlüssel aus und ging in diese helle, fast sterile Wohnung. Sehr dezent eingericht, was eigentlich nicht zu mir passt. Ich stehe eher auf warme Töne. Als ich in der Wohnung stand konnte man sehr deutlich meinen runden Bauch sehen, ich vermute ich war im 7. Monat schwanger. Dann kam plötzlich mein Ex-ex-freund durch die Tür. Wir unterhielten und ganz normal. Ich muss sagen ich hatte aber nicht das Gefühl mit ihm in einer Beziehung zu sein. Also das war mir nicht deutlich in dem Traum. Denn es gab keinerlei Anzeichen einer Partnerschaft. Als ich aus dem Fenster sah, stand plötzlich meine ganze Familie draussen. Auch nahe Verwandte und einige Freunde. Mein Ex-ex-Freund und ich alberten plötzlich rum, aber auch da hatte ich nicht das Gefühl dass wir ein paar sind, es war viel mehr platonisch alles. Während wir rumalberten platze plötzlich meine Fruchtblase und ich geriet in Panik. Schrie wie eine verrückte umher und weinte. In dem Moment kam mir im Traum in Sinnen dass der Arzt mich darauf hinwies mich auf keinen Fall anzustrengen und dass es gefährlich sei fürs Kind und es eine Frühgeburt mit Komplikationen erfolgen könnte. Mein Ex-ex-Freund nahm mich längst in seine Arme und trug mich nach draussen. Einige der Familienmitglieder waren geschockt und verängstigt und andere wiederum versuchten mich zu beruhigen. Dann sah ich mich im Entbindungszimmer und war immernoch total in einem Panikzustand. Mein Ex-ex-Freund war ebenfalls in diesem Raum und einige Familienmitglieder auch. Ich hatte große Angst und hab ein paar mal in Tränen gerufen: "Mama, es ist eine Frühgeburt! Oh nein, eine Frühgeburt!! und ähnliches. Bevor ich das Baby austrug, erwachte ich dann von meinem Traum.

Ich möchte einiges über mein Privatleben hinzufügen, da ich denke dass es bei der Deutung eine Rolle spielen könnte.

Mein Ex-ex-Freund habe ich jetzt über ein Jahr nicht mehr gesehen und wir hatten eigentlich keine schöne Beziehung und bin auch froh dass diese Beziehung vorbei ist. Wir sind seid 3 Jahren getrennt. In der Zwischenzeit hatte ich anschließend eine Beziehung die knapp 2 Jahre lief. Seit zwei Monaten befinde ich mich in einer neuen Beziehung, habe aber bedenken in dieser. Denn es gibt noch einen Mann in meinem Leben zu dem ich mich sehr hingezogen fühle. Mit ihm befinde ich mich aber in einer Freundschaft.

Ich hoffe es ist nicht zu durcheinander beschrieben alles. Und außerdem hoffe ich dass Sie mir behilflich sein könnten indem Sie mir dies zu Deuten verhelfen.

Vielen Dank und liebe Grüße

Miyaso
 
   Deutung:  
Hallo, liebe Miyaso, deine Schwangerschaftsträume zeugen von einer starken inneren Sehnsucht nach einer Schwangerschaft, die dir vielleicht im Wachbewusstsein nicht so klar ist. Du willst es auch nicht unbedingt so gern publik machen. Obwohl du es dir so sehr wünschst, hast du auch große Sorgen, dass alles gut gehen würde. Es fehlt nur noch der passende Partner.
Dein unbewusster Wunsch ist so stark, dass der Partner dabei fast eine untergeordnete Rolle spielt. Aber er soll natürlich auch passen. Die Intensität und Häufigkeit der Träume deuten darauf hin, dass sich dein Wunsch auch bald erfüllen wird.
Die geplatzte Fruchtblase zeigt auf, dass du dich dann in der Schwangerschaft einschränken und vorsehen musst. Dein Unbewusstes macht dir diesen Zustand dadurch sehr drastisch deutlich und bereitet dich darauf vor, dass du in diesem Zustand dann kürzer treten musst. Dieses drastische Ereignis kühlt denn auch das starke Sehnsuchtsgefühl etwas ab.
Dein Ex-Freund hat hierbei nur symbolischen Charakter für eine männliche Schutzfunktion. Es findet noch keine wirkliche Nähe statt. Dieses Nähe-Gefühl zu einem männlichen Partner zeigt der Traum noch nicht. Möglicherweise entwickelt sich das zu deinem wohl noch etwas im Hintergrund stehenden Freund. Bevor ein Gemeinsamkeitsgefühl richtig entwickelt worden ist, kann es allerdings noch nicht wirklich eine zufriedenstellende Voraussetzung für eine Schwangerschaft geben. Hier wäre sicher noch etwas mehr Aufmerksamkeit zu entfalten. Bevor du dieses Nähe-Gefühl zu einem passenden Partner nicht wirklich empfindest, muss die Sehnsucht nach einer erfüllenden Schwangerschaft noch etwas aufgeschoben werden. Die unzureichende Beziehung im Traum zu deinem Ex-Freund zeigt, dass hier noch Bedarf besteht, den ersten Schritt zu tun, nämlich einen passenden Partner zu finden und mit ihm erstmal eine liebevolle Zeit zu verbringen. Ich bin sicher, dass sich das bald anbahnen wird.
Klaus
 
 
Traum:   Mein Freund und mein Leben    
(vom 28.05.2008)
in letzter zeit träume ich häufig von meinem jetzigen freund, ich träumte das er alle meine freunde und auch leute die ich im traum neu kennenlernte mit einer schaufel erschlägt, dann habe ich ihn vor dem altar stehen lassen und hatte dabei das gefühl ihm ausser der blosstellung das er vor allen auf mich wartete, ihm nicht weh getan zu haben. wir sind seit 6 jahren zusammen und haben 2 kinder miteinander, im moment streiten wir uns sehr häufig.
ic würde wirklich gerne wissen was meine träume mir sagen wollen.
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, Träume spiegeln unser Unbewusstes wieder. Und das Unbewusste benutzt sehr oft drastische Bilder, um auszudrücken, was wir fühlen. Das Bewusste versucht dagegen oft, dem wahrhaft Gefühlten auszuweichen und stellt dann Vernunftgründe in den Vordergrund. Du fühlst dich innerlich schlichtweg stark verletzt von deinem Freund. Da hat sich eine große innere Wut angesammelt. Dein Freund erscheint dir als rücksichtslos nicht nur dir, sondern auch deinen Freunden gegenüber. Schaufel hat etwas mit "Dreck" zu tun. Dein Freund erscheint dir also als unsensibel und aggressiv und vergrault damit dich und deine Freunde nach deiner inneren Ansicht.
Du möchtest es ihm heimzahlen und ihn einfach vor dem Altar stehen lassen. Das ist natürlich noch eine sehr kindliche Reaktion deines Unbewussten, das sich anders noch nicht zu helfen weiß.
Eure Auseinandersetzungen haben offenbar eine tiefere Ursache. Auseinandersetzungen an sich sind nicht von vorn herein schlecht. Es kommt auf den Stil an. Eine Unart in solchen Gesprächen sind zum Beispiel Vorwürfe. Vorwürfe zeigen immer eine Schwäche des Vorwerfenden auf. Er würde sie nicht machen, wenn er sich stark fühlen würde. Vielmehr sollte man ausdrücken, dass man sich wegen irgend welchen Verhaltensweisen verletzt fühlt. Das ist zum Beispiel der erste Schritt. Miteinander reden ist eine Kunst. Beide Seiten sollten die Bereitschaft haben, liebevoll miteinander zu reden. Wenn diese Bereitschaft nicht oder nicht mehr vorhanden ist, dann hätte für mich eine Beziehung wenig Sinn.
Das wäre nach meiner Ansicht in diesem Fall noch auszuloten. Wut und Aggression sind dabei schlechte Ratgeber. Führe Auseinandersetzungen mit ruhiger Gelassenheit - das muss man meistens erst etwas üben (vor allem dann, wenn man nicht nur selbst, sondern auch der andere mit Vorwürfen "arbeitet") - dann hast du immer gewonnen!
Klaus
 
 
Traum:   Partner verlässt mich    
(vom 16.05.2008)
Hallo,

kurz zu meinem Traum. Ich träume jetzt schon des öfteren in letzter Zeit das mein Freund mich verlässt. Er keine Gefühle mehr für mich empfindet und mich mür eine andere sitzen lässt.Das er die Nase voll von mir hat und wieder sein eigenes Leben leben möchte.

Moonlightku
 
   Deutung:  
Hallo, liebe Träumerin, das ist ein zwar kurzer, aber sicher einschneidender Traum. Träume sind von unserem Unbewussten gesteuert. Das Unbewusste will uns helfen, es ist wie eine Art Freund für uns. Die Frage ist dabei oft, ist es ein vorausschauender Traum oder sind es nur unsere vielleicht manchmal übertriebenen Ängste oder Befürchtungen, die das Unbewusste als einen Seelenzustand widerspiegeln. Die Frage ist eigentlich relativ einfach zu beantworten:
Unser widergespiegelter Seelenzustand hat eine starke Verwirklichungstendenz. Das heißt, wenn wir intensiv und manchmal sogar mehrfach ein starkes Gefühl empfinden, dann nehmen wir die widergespiegelte Situation vorweg. Sie wird also eines Tages Wirklichkeit. Das kann man dann als eine Vorweg-Ahnung deuten oder als einen bloßen inneren Befürchtungs-Zustand. Es kommt letztendlich auf dasselbe hinaus, nämlich darauf, dass das Befürchtete eintritt, wenn man es denn nur intensiv genug befürchtet. Diese Befürchtungen können im Alltag völlig verdrängt sein und sogar als falsch empfunden werden. Tatsache aber ist die unbewusst vorhandene und deshalb auch geträumte Befürchtung.
Kann man nun etwas daran tun, und das Befürchtete vielleicht sogar abwenden?
Man kann! Mit einiger Übung kann man das. Wie das geht, das wäre ein anderes Thema. Die eigentliche Frage ist aber dann, ob es denn überhaupt richtig wäre, das Befürchtete unbedingt zu verhindern. Immerhin kann man eine intensive Befürchtung nicht einfach "wegdenken". Das wäre zu einfach.
Richtig ist es aber in jedem Fall, stark an seinem eigenen Bewusstsein zu arbeiten.
Wenn du ein starkes Liebes-Bewusstsein hast, dann fühlst du eine große innere Stärke. Dann weißt du einfach, dass alles immer so wie es kommt, deinem Besten dient. Eine Trennung wäre von diesem Standpunkt her gesehen zwar möglicherweise ein schmerzhafter Prozess, aber bei gesundem Selbstbewusstsein würdest du fühlen, dass dann etwas noch Besseres auf dich zukommt.
Diese Art der Träume, die du hast, haben in jedem Fall eins zum Ziel: dich in deinem liebenden Selbstbewusstsein zu stärken. Du musst also innerlich wachsen. Mehr Selbstvertrauen entwickeln! Dann können zwei Dinge passieren: Entweder der Freund geht (dann würdest du ihn in Liebe entlassen), oder dein neues Selbstbewusstsein führt dazu, dass der Freund sich von deiner neuen Stärke angezogen fühlt und dann gern bleibt. In beiden Fällen würde es einen glücklichen Ausgang bedeuten, weil du durch die Auseinandersetzung mit deinen dich schwächenden Ängsten gewonnen hast und eine neue Stärke und ein neues Selbstbewusstsein an den Tag legst, das dich eben auch im Umgang mit deinem Freund selbstsicherer, stärker und in jedem Fall liebevoller macht. Das wird er ganz sicher spüren. Noch wichtiger ist: Du wirst es selbst spüren!
Klaus
 
 
Traum:   Chaos    
(vom 04.05.2008)
Ich bin in einem großen Haus.Mehrere Personen wohnen in einem Zimmer,unter anderem auch ein kleines Mädchen mit einer Spinne.Das Mädchen geht aus dem Zimmer,plötzlich sagt jemand die Spinne ist weg.Sie wird gesucht aber nicht gefunden.Ich gehe in einen großen Speisesaal.An meinem Tisch sitzen mehrere Leute.Ich drehe mich um,hinter mir sitzt ein Mann.Wir schauen uns an und plötzlich gibt er mir einen Kuss auf den Mund.Auf einmal sagt jemand,das Kind wurde zuletzt am Nordtor gesehen.Ich frage mehrere leute wie ich hin komme.Zu letzt zwei Feuerwehrmänner,die mir den Weg sagten.Sie wollten wissen was ich dort will,doch ich antwortete,das geht sie gar nichts an.Das Nordtor hat eine rießige Tür.Die Türklinke ist ganz oben und für mich nicht erreichbar,also trete ich so lange gegen die Tür bis sie aufgeht.Mir kommt die Spinne schon entgegen,doch war sie plötzlich größer,dunkelrot und viereckig.Ich machte die Tür wieder zu um ein Gefäß für die Spinne zu holen.Ich kam zurück und suchte sie wieder dort.Da war plötzlich eine Weinbergschnecke.Die Spinne stürzte sich auf sie und wollte sie fressen.Das Tier wehrte sich doch die Spinne knabberte sie an.Ich machte sie vorsichtig mit einem Stock weg.Da war plötzlich eine blonde Frau die am Boden lag.Die Spinne stürzte sich auf ihren Hals und knabberte sie an.Die Frau schrie.Ich half ihr und die Spinne nahm sich wieder die Weinbergschnecke vor.So ging es hin und her zwischen der Frau und der Weinbergschnecke.Auf einmal war der Kopf von der Frau ab,aber sie lebte noch und redete mit mir.Ich ging schnell um Hilfe zu holen.Ich sprach zwei Frauen an,das ein Krankenwagen kommen muß und erklärte warum.Doch sie nahmen sich Zeit und schauten erst mal in aller Ruhe im PC ob die Frau registriert war.Die eine sagte:die Frau ist ja nicht mal registriert.Ich sagte das ist mir egal,ich brauche einen Krankenwagen.Plötzlich hörte ich Stimmen und drehte mich um.Da sah ich die Frau mit dem abgetrennten KOpf auf der Trage liegen.Ich ging hin und fragte sie wie es ihr geht.Sie sagte nur, mir geht es gut.Dann wurde sie weggetragen und ich wachte auf.
Gabriele
 
   Deutung:  
Liebe Gabriele, das ist ein langer Traum mit einer Fülle von einzelnen Symbolen. Es würde den zeitlichen Rahmen überschreiten, auf alle Symbole sorgfältig einzugehen. Ich greife deshalb die Wichtigsten heraus. Es geht vor allem um eine Spinne und um eine kopflose Frau. Eine Spinne zeigt auf, dass es um unangenehme Dinge geht. Die kopflose Frau sagt, dass es ihr gut gehe. So richtig glaubhaft erscheint das aber nicht. Das Nordtor ist das Tor zum Kopf, zum Denken, genauso wie der Hals, an dem geknabbert wird, auch. Zwei Frauen benehmen sich reichlich daneben und sind wenig hilfreich. Mädchen und Frauen verkörpern grundsätzlich die emotionale Seite. Du hast in irgendeiner Hinsicht zur Zeit emotionale Herausforderungen zu bewältigen. Du bekommst aber in dieser Hinsicht keinerlei Unterstützung. Auf der anderen Seite kann der Kopf und damit das Denken auch keine Lösung bieten, da er abgeschlagen und damit unbrauchbar ist. Eine schwierige Situation. Es handelt sich hier um einen Traum, der nur die schwierige Situation verdeutlicht im Konflikt zwischen Herz und Verstand. Eine Lösung bietet er noch nicht an. Die Spinne ist sehr hartnäckig, das heißt auch, dass es sich hier um ein hartnäckiges Problem handelt. Du musst also die betreffende Situation sowohl sorgfältig durchdenken als auch erfühlen. Du musst es mutig angehen. Sonst wird es an dir "knabbern". Es ist aber kein Grund, in Panik zu verfallen. Du kannst dein Unbewusstes um noch deutlichere Träume bitten. Und auch ruhig noch etwas abwarten, bis du die genaueren Einflüsse klar erkennen kannst und weißt, worum es sich genau handelt, was genau dir Verdruss bereitet. Verstand und Gefühl müssen dabei beide gehört werden und dann harmonisch zusammenwirken.
Viel Erfolg bei deinen weiteren "Recherchen", was genau das sein könnte.
Klaus
 
 
Traum:   Fehlgeburt    
(vom 02.05.2008)
Meine tochter die im 4 monat schwanger ist träumt oft das sie ihr baby auf der toilette im slip tod liegen siegt.
 
   Deutung:  
Hallo, silvia pfeiffer, vielen Dank für Ihre Bestellung!

Hier ist die Auswertung:
Hallo, Todesträume zeigen oft starke unbewusste Ängste auf. Der Tod ist im Traum ein Künder von Wandlung, vom Loslassen-Müssen alter, überlebter Strukturen. Das Leben, die Lebendigkeit, neue Vorhaben - das alles verkörpert ein Baby. In diesem besonderen Fall deutet die Toilette (Ort der Ausscheidung, des Loslassens) an, dass deine Tochter Angst davor hat, ihr Baby zu verlieren. Die übertriebenen Ängste drücken sich dann in Träumen dieser Art aus.
Es ist wichtig, dass sie ihr inneres Vertrauen und ihre Zuversicht stärkt. Dann hören diese Träume auf. Sie sollte auch von dir in dieser Hinsicht unterstützt werden. Wir haben auf dieser Welt alle viele Unwägbarkeiten in unserem Leben. Und wir kommen immer wieder nur durch dieses Leben und seine Herausforderungen durch, wenn wir an einem Punkt schließlich loslassen und uns unserer liebevollen inneren Führung vertrauensvoll überlassen.
Klaus
 
 
Traum:   Botschaft eines Sterbenden?    
(vom 02.04.2008)
In der Nacht, als mein Exmann während einer Notoperation auf sehr tragische Art kurz vor seinem 65.Lj. (1/2 Std.vor Mitternacht) verstarb,
erschienen mir meine vor längerer Zeit verstorbenen Schwiegereltern im Traum. Ich wachte auf und sagte zu meinem Lebenspartner ganz verstört, dass ich zum 1. Mal nach fast 30-j.Scheidung von meinen seit über 20 J. verst.Schwiegereltern geträumt habe. Am nächsten Morgen rief mich die Schwester meines verst. Exmannes an - ich wollte gerade anrufen, um meinem Exmann zum 65.Geburtstag zu gratulieren - und teilte mir seinen Tod mit...
Die Verbindung mit meinem Exmann war sehr intensiv, da uns beide aus unserer 1. Ehe eine gemeinsame Tochter verband und wir auch keine weiteren Kinder mehr hatten. Seine 2. Ehe war sehr unglücklich und was mich und meine Tochter nun sehr belastet, dass er lt. OP-Berichten noch 3-Std. operiert wurde (geplatztes Aneurysma), obwohl er am Morgen schon starke Schmerzen hatte und seine Stieftochter als Medizinerin davon wusste und ihn mit Schmerztabletten bis zum Abend nach eigenen Aussagen "vollpumpte", statt sofort den Notarzt zu rufen. Ich finde keine Ruhe mehr! Was wollten mir meine Schwiegereltern sagen? Im Nachhinein war der Zeitpunkt meines Traumes die im Klinikbericht festgesetzte Todeszeit...
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, die Verknüpfung von Träumen mit realen Abläufen im Leben gehört zu den logisch am wenigsten nachvollziehbaren Phänomenen auf dieser Welt. Man kann das als "Hellträumen" bezeichnen. Offenbar hast du während der Nacht einen zeitgleichen energetischen Impuls empfangen. Auf dem Weg von unserem Unbewussten zu unserem Bewusstsein entstehen aus diesem Impuls Bilder, die dann gemäß unserer eigenen gegenwärtigen emotionalen Situation angepasst werden.
Dir ist nicht dein Exmann selbst erschienen, was fast noch naheliegender gewesen wäre. Es waren deine Schwiegereltern. Eltern und Schwiegereltern verkörpern oft einen moralischen Aspekt in uns. Insoweit spiegeln die Schwiegereltern bei dir ein Schuldbewusstsein wieder.
Ein geplatztes Aneurysma gilt als eine Todesursache, die immer dramatisch ist. Viele Menschen haben Verwandte durch ein Aneurysma verloren, sogar Verwandte von Ärzten. Ich gehe auch davon aus, dass hier ein sofortiges Handeln erforderlich gewesen wäre. Die meisten Menschen wissen das natürlich nicht, weil sie die entsprechenden fachlichen Voraussetzungen nicht haben. Nun gibt es sicher Menschen, die trotzdem ein Gespür dafür haben. Und es gibt andere, die das nicht haben.
Aus deinen besorgten Worten geht hervor, dass du fast eine Art von Mitschuld empfindest. Dies würde allerdings wirklich zu weit gehen, weil jeder von uns in seinem Leben die alleinige Verantwortung über sein Leben und seinen Tod trägt.
So sind denn auch deine Schwiegereltern ein Ausdruck deiner Schuldgefühle. Sie sind längst in einer anderen Dimension und haben ihre Rolle als Schwiegereltern für sich längst abgelegt. Nur bei uns Menschen bleiben die verstorbenen Angehörigen immer in der Rolle, die sie uns gegenüber gehabt haben. Es handelt sich also um deinen eigenen, ganz persönlichen Bezug zu der gesamten Situation.
Die Schwiegereltern sind dir im Moment des Todes deines Exmannes erschienen. Sie haben dir dadurch dein Schuldbewusstsein deutlich gemacht. Leider gehen aus deiner Traumschilderung keine Einzelheiten über die Art ihres Auftretens hervor. Aber es liegt nahe, dass dies bedeutet, dass du dich mit deinen Schuldgefühlen auseinandersetzen sollst. Wir können alles immer nur in großer Liebe entlassen. Wir sind wie gesagt nicht verantwortlich für einen anderen Menschen. Also müssen wir unsere Schuldgefühle ebenso wie die Angehörigen in großer Liebe entlassen und vollkommen frei von jeder Art von Schuldgefühlen werden. Diese Chance kannst du jetzt ergreifen. Das ist die übergeordnete Bedeutung des Escheinens deiner Schwiegereltern, wenn du es aus dem Standpunkt der Liebe heraus betrachtest.
Klaus

 
 
Traum:   Explodierende Häuser    
(vom 31.03.2008)
Im Traum hole ich mit meiner besten Freundin deren Sohn vom Kindergarten ab. Im Laufe des Rückweges geraten wir in ein starkes Gewitter. Blitze schießen um uns herum in den ein. Wir sind auf einer Wiese in unserem Ort und legen uns flach auf den Boden. Um uns herum sind noch andere mir nicht weiter bekannte Personen ohne erkennbare Gesichter. Dann wird ein riesiges wunderschönes Hotel, welches aussieht wie ein Märchenschloss mit einem Blitz zerstört, es explodiert und brennt komplett. Dieses Hotel gehört nicht in die ansonsten wirkliche Umgebung unseres Dorfes, indem wir leben. Wir wenden dem brennenden Hotel den Rücken zu und fliehen in die entgegengesetzte Richtung, diese entspricht wieder der Wirklichkeit. Das genau vor uns liegende ehemalige Rathaus unserer Gemeinde, welches seit vielen Jahren als Musikschule dient, explodiert nun auf die gleiche Weise. Dann erwache ich. Claudia
 
   Deutung:  
Hallo, Claudia, Blitze sind der Kernpunkt des Traumes. Es sind zerstörerische Blitze. Sie betreffen sowohl die Märchenwelt (Wunschvorstellungen, schöne Fantasien, Zukunftsträumereien) als auch die Realität (die momentane Situation). Ein Gefühl der Bedrohung, der Zerstörung von unrealistischen Träumen und und Wünschen und davon, diese Träume in die Realität zu bringen, besteht. Ein Blitz ist auch ein Ausdruck von großer innerer Spannung und zerstörerischer Aggression, von Wut, von Ärger, von Abwehr. Anspannung entlädt sich. Ein Blitz hat auch etwas Erhellendes. Man sieht klarer. Man erkennt plötzlich.
Aber was löst diese Spannngsreaktion aus? Darüber gibt der Traum nicht viel Auskunft. Hat es mit der Freundin, deren Sohn oder dem Kindergarten zu tun? Was symbolisiert die Freundin für dich? Für welche hervorstechende Eigenschaft steht sie? Hält der Traum eine Warnung bereit, etwas zu tun, um zu erreichen, was die Freundin symbolisiert? Gegenüber der Freundin selbst besteht aber keinerlei Spannung.
Der Traum enthält auch viele Bezüge zur Öffentlichkeit: Hotel, Dorf, Rathaus, Gemeinde, Musikschule. Das zeigt eine Ausrichtung auf ein größeres Ganzes. Und da ist überall das zerstörerische Element. Zeigt der Traum gar einen Widerspruch und eine Unvereinbarkeit auf zwischen Wunsch und Wirklichkeit, verkörpert durch Märchenschloss und Rathaus? Alles wird zerstört. Nichts erscheint dir im Moment eine gangbare Alternative zu sein. Dein Traum-Ich gefällt sich im Augenblick in der Rolle des Zerstörenden. Wünsche zerplatzen, die Realität muss neu gestaltet werden. Alles wird in Frage gestellt. Das heißt, die Richtung ist noch unklar. Das, was ist, ist ebenso unbefriedigend, wie das, was bisher als Wunsch vorhanden ist. Alles will das Traum-Ich zerstören.
Also muss etwas Neues her, etwas, was dich wirklich zufrieden macht. Eine Neuorientierung, ein reinigendes Gewitter, eine neue Chance - alles wird möglich. Deine Welt ist im Wandel begriffen. Und hier wartet Neues auf dich, weil das Alte nicht mehr zufrieden macht einschließlich bisheriger Wünsche. Nutze die frei werdende Energie dafür, das zu verwirklichen, was dich wirklich langfristig zufrieden stellt.
Klaus
 
 
Traum:   Aufzug hält im falschen Stockwerk oder gar nicht    
(vom 25.03.2008)
In unregelmäßigen Abständen träume ich immer wieder die mehr oder weniger gleiche Geschichte: Ich steige in einen Aufzug ein, in einem Gebäude, welches ich nicht kenne, ab und zu alleine, manchmal auch mit einem (nie mehreren) Menschen, den ich kenne, aber an den ich mich nicht erinnern kann. Ich drücke ein Stockwerk, der Aufzug fährt los, hält aber nicht in dem Stock, in den ich will, sondern fährt weiter und hält woanders, manchmal hält er auch eher an, aber nie dort, wo ich hin will. Wenn sich die Tür in den fremden Stockwerken öffnet, kenne ich mich dort auch überhaupt nicht aus.
Seltsam: Der Aufzug bewegt sich nicht nur rauf und runter, sondern auch waagerecht. Wenn ich einsteige, weiß ich genau, was kommt und hab höllische Angst davor - trotzdem gelingt es mir nicht, den Traum zu beenden. Der Traum endet oft erst, nachdem ich mehrfach im falschen Stock ausgestiegen und dann wieder eingestiegen bin, dann wache ich irgendwann schweißgebadet und völlig fertig auf.

Fanti1402

 
   Deutung:  
Liebe(r) Fanti1402, das Gebäude steht für deinen inneren Zustand, dein inneres Zuhause. Du bist im Moment in einer Phase, wo du dein eigenes Inneres nicht verstehst. Du hast keinen klaren Haltepunkt, kein klares Ziel, keine eindeutige Perspektive. Veränderungen sind angezeigt. Aber wo soll es denn nun lang gehen. Du drückst den Knopf für ein Stockwerk, aber der Fahrstuhl macht mit dir, was er will. Du hast es nicht im Griff. Es sind Vorgänge im Gange, die du nicht beeinflussen kannst. Irgend etwas macht mit dir etwas, dass dich verwirrt. Du fühlst dich ausgeliefert. Der Traum ist nicht gerade abwechslungsreich, aber sehr eindringlich. Er enthält eigentlich nur 2 Symbole: den Fahrstuhl und das Gebäude. Fahrstuhl steht für Veränderung und Gebäude für dich selbst. Du möchtest in eine Situation Ordnung hineinbringen, sie entgleitet dir aber immer wieder, so sehr du dich auch bemühst. Vergeblich. Es kommt immer anders als du geplant hast. Was ist das, das dich da scheinbar in der Hand hat? Könnte es sein, dass dir eine Situation entgleitet? Wo ist das Gefühl, dass dir Sicherheit, Geborgenheit und Perspektive gibt? Was brauchst du, um ruhig, gelassen und selbstbestimmt dort anzukommen, wo du hinwillst?
Versuche mal, wenn du das nächste Mal bemerkst, diesen Traum zu haben, darauf einzugehen, und einfach mal mitzufahren, loszulassen. Überlasse dich dem Fahrstuhl mal ganz bewusst und vertraue dich ihm an. Dann steige dort aus und gehe voller Selbstvertrauen voran. Auch wenn es fremd zu sein scheint. Glaube fest daran, dass du alles bewältigen kannst. Habe also keine Angst vor Veränderungen. Überlasse dich dem Fahrstuhl in dem festen Glauben, dass du mit jeder neuen Umgebung, mit jeder Veränderung klar kommst. Veränderungen stehen in deinem Leben an. Sie machen dir Angst. Aber das Leben selbst ist ständig im Wandel. Veränderung bedeutet Leben. Habe keine Angst vor dem Fremden. Gehe mutig voran. Wandle Angst-Energie vor Veränderung in Mut-Energie um. Es bieten sich dir neue Chancen und mehr Leben. Wenn du die Angst vor Veränderung in Zuversicht, Glauben an dich, Freude an neuen Abenteuern umwandelst, hören diese Träume auf. Der Fahrstuhl wird zu deinem Freund. Du kannst ihn begrüßen. Deine Gefühle, die jetzt noch mit dir Achterbahn fahren, werden zu deinen Helfern und führen klar aus, was du von ihnen erwartest. Setze kleine Ziele, die du erreichen kannst, die im Einklang mit deinen Gefühlen von Freude und Zuversicht stehen. Vertraue darauf, dass du mit allem fertig wirst, auch in einer manchmal fremderen und zunächst einmal rauheren Umgebung. Lass dich ein, wage es, vertraue, trete festen Schrittes aus dem Fahrstuhl heraus und blicke dich selbstbewusst um. Übernimm das Zepter. Ein selbstbestimmtes Leben führen heißt einserseits, sich anvertrauen, geschehen lassen, und andererseits aufmerksam darauf zu achten, dass die eigenen Bedürfnisse und Wünsche als Orientierung erhalten bleiben.
Klaus
 
   Deutung:  
genau diesen krassen traum hatte ich auch sehr oft,was sehr belastend wahr,ich bin sogar ausgestiegen und zu fuss die treppen meines alten hausflur runter und hoch gelaufen dann war ich im 185 stock und so,und umso mehr ich gesucht hatte umso schlimmer wurde es...
Ich habe es nie verkraftet das meine Stiefmutter als ich 12 war einfach ausgezogen ist,als mein Vater und ich 2 wochen im Urlaub waren. Ohne jemals wieder ein wort mit mir zu wechseln habe ich sie bis heute nie wieder gesehen.Das belastet mich immer noch stark! Hatt dich auch jemand verlassen in deiner Kindheit? Wenn du möchtest schreibe mir deine antwort:
allesia@o2online.de
 
 
Traum:   Außergewöhnlicher Traum    
(vom 16.03.2008)
Eine Frau, sie steht 14 Tage vor der Niederkunft,ihr Mann befindet sich gerade auf Abenteuerfahrt, träumte:
Ein Himmelskörper riss sie hoch in die Lüfte, wo Blitze auf sie einprasselten, so dass es in ihren langen zu Zöpfen gebundenen Haaren knisterte. Es donnerte und Funken fielen wie Regen auf sie nieder. Als sie wieder Boden unter den Füßen gewonnen hatte, riss ihr ein Greif die rechte Hand ab. Dann sah sie sich plötzlich als Mutter eines Drachen, der ihr den Bauch zerriss und an ihren Brüsten saugte und dann riss er ihr das Herz aus der Brust und flog weg. Mag
 
   Deutung:  
Liebe Mag, das ist wirklich ein außergewöhnlicher Traum. Er klingt wie ein altes Indianermärchen oder so, als ob es aus einem fantasievoll ausgeschmückten Science-Fiction-Roman abgeschrieben worden wäre. Der Traum hängt mit dem neuen bevorstehenden Ereignis und den damit verbundenen neuen Lebensumständen zusammen. Die Frau erlebt diese Vorgänge hochdramatisch. Der Mann, um mal damit anzufangen, befindet sich auf Abenteuerfahrt, er ist also in dieser wichtigen Zeit nicht dabei und steht ihr nicht zur Seite. Das allein bringt schon Spannung und Frust. Die ganze Situation ist für sie ziemlich unerträglich. Sie hat aber keine andere Chance, als das Ganze zu erdulden. Die langen Zöpfe machen sie unbeweglich, sie behindern sie und schränken sie ein. Genauso fühlt sie sich: ausgeliefert. Zöpfe haben auch etwas mit einem Verpflichtungsgefühl den traditionellen Werten und Rollen (hier dem überkommenen Rollenzwang der Frau) zu tun. Aber sie ist zumindest innerlich sehr zornig und wütend. Ihre rechte Hand wird ihr abgerissen. Hand kann man fast wörtlich für Handeln übersetzen (besonders wenn es die rechte Hand ist). Ihre Handlungsfähigkeit ist eingeschränkt. Sie fühlt sich in der Situation geradezu ohnmächtig ausgeliefert, handlungsunfähig, obwohl sie ihrer Wut Luft machen wollte, so dass die Funken sprühen würden. Auch gegenüber dem Kind im Bauch hat sie unbewusst sicher nicht immer nur positive Gefühle, weil sie sich ausgeliefert fühlt, benutzt fühlt. Verständliche Gefühlsmomente. Haare geben den seelischen Zustand wieder. Es knistert! Sie möchte sich entladen, aufbegehren, kann es aber verständlicherweise im Moment nicht. Und das ist kein erfreulicher Zustand. Indirekt ist eben sogar das Kind jetzt mit "Schuld" an diesem Zustand. Es wird im Traum zum Drachen, der ihren Bauch zerreisst. Das ist nur symbolisch gemeint und hat mit dem Kind selbst und ihrer Liebe zu ihm natürlich nichts zu tun. Es ist nur ein Asudruck ihres wütenden Zustands. Die ganze Situation verlangt sicher mal irgendwann nach Klärung. Hier ist wohl im Moment noch Geduld angesagt.
Klaus
 
 
Traum:   Verstorbener Vater    
(vom 13.03.2008)
Hallo,
ich hoffe, es ist gestattet, wenn ich etwas weiter aushole. Im September 2007 ist mein Vater im Alter von 46 Jahren plötzlich und unerwartet verstorben. Ich habe ihn gefunden.
Seitdem träume ich fast täglich von ihm. Auch wenn er in den meisten Träumen genau vor mir steht weiß ich jedes Mal, dass er tot ist und dass das eigentlich nicht sein kann, dass er gerade vor mir steht (mittlerweile bin ich mir meistens auch bewusst darüber, dass ich gerade träume). Wenn ich dann nicht von seinem Tod spreche ist alles wie vorher zwischen uns. Wenn ich ihn aber darauf anspreche, ihn frage an was genau er verstorben ist oder ähnliches, wird er distanziert, weicht aus oder geht. Das gleiche ist es auch, wenn ich ihm dann sagen möchte, was ich im Leben versäumt habe ihm zu sagen. Dass ich ihn liebe, dass es mir leid tut, dass ich ihm nicht helfen konnte. Er weiß, dass er tot ist, aber er möchte.. "nicht darüber reden".
Wenn ich in den Träumen nicht mit ihm allein bin ist nur mir bewusst, dass er tot ist. Für alle anderen ist alles wie immer. Ehemalige Alltagssituationen. Wenn andere mit dabei sind habe ich auch nie die Gelegenheit mit ihm zu sprechen. Dann sehe ich ihn immer nur an mir vorbei laufen.
Es ist ziemlich verworren, aber klarer kann ich es im Moment nicht darstellen.
Diese Träume machen mir Angst und ich möchte sie endlich loswerden da ich sie ja nun schon über ein halbes Jahr fast täglich habe.
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, du sprichst hier ein wichtiges Thema an, mit dem sehr viele Menschen zu tun haben. Wir stellen uns oft vor, dass Verstorbene mit uns sind. Oft haben wir sie genauso in Erinnerung, wie sie vorher waren. Sie waren als Vater oder Mutter für uns da oder manchmal als Kinder oder als Verwandte oder Freunde. Sie sind plötzlich weg, obwohl sie uns so nahe waren und auch nach dem Tod noch immer so vertraut sind. Manche Menschen fühlen die Gegenwart des Verstorbenen, manche "sehen" ihn und manche träumen von ihm.
Wenn man dann aber anfängt, aus der reinen Emotionalität und Betroffenheit herauszutreten, dann kommen doch Zweifel auf, ob unsere Einbildungen denn überhaupt stimmen.
Wenn es tatsächlich wahr sein sollte, dass wir mehrmals leben, dann muss man sich klar machen, dass wir nicht immer als Frau oder nicht immer als Mann wiederkommen. Das bedeutet, dass unsere Seele weder männlich noch weiblich ist. Das ist sehr wichtig festzustellen. Unsere Seele als unsere eigentliche Existenz ist also völlig unabhängig davon, was wir vorher waren und was wir irgendwann vielleicht wieder werden. Nach dem Tod bleibt der Verstorbene deshalb nur in unserer Einbildung so, wie er mal war. Tatsächlich verliert er seine leibliche Form genauso wie seine männlichen/weiblichen Wesenszüge. Wir haben also nur unsere Erinnerung an den Menschen, nicht aber seine tatsächliche Form und sein tatsächliches Wesen im Kopf, wenn wir "Gespräche" mit Verstorbenen führen oder von ihnen träumen.
Diese Erscheinungsformen sind deshalb nur unsere Einbildungen und haben mit der seelischen Wirklichkeit nichts mehr zu tun.
Sollte ein Mensch tatsächlich wiedergeboren werden, so tut er das in völlig anderen Lebensumständen mit anderen Familienmitgliedern, anderen Freunden oder sogar in einer anderen Geschlechterrolle.
Das kannst du dir klar machen, dann wird das mit den sogenannten "Kontakten" vollständig aufhören. Sie sind bloße Einbildungen. Der Mensch hat im entspannten Zustand unglaubliche Fähigkeiten, sich Situationen einzubilden und im Traum realistisch zu erleben. Sogar können wir glauben, schon mal als eine andere Person gelebt zu haben. Dabei haben wir uns im entspannten Zustand nur so sehr in eine andere Person hineingefühlt, dass wir sie als andere Person zu erleben scheinen, obwohl sie nur ein Produkt unserer wahrhaft fantastischen Fantasie sind.
Sollte es deinen Vater als Wesen noch irgendwo geben, dann nicht mehr als Vater oder als irgendeine andere Person, sondern höchstens als ein neutrales seelisches Wesen. Sich ihn als Vater vorzustellen ist genauso falsch wie man ihn sich als Mutter denken würde. Er ist eben neutral. Für uns schwer nachvollziehbar, aber anders kann es nicht sein.
So wirst auch du möglicherweise wiedergeboren und dann vielleicht ein Mann sein. Einmal Frau - immer Frau - das wäre unsinnig.
Du siehst also, wenn du dich mit den Dingen ein wenig mit gesundem Menschenverstand beschäftigst, dann leuchtet es ein, dass wir nur in unserer eigenen Fantasie an einem Fantombild hängen. Und dann hören diese Einbildungen und Träume auch auf, weil dein Bewusstsein gewachsen ist.
Natürlich, wer es denn will, kann in seiner Fantasie mit einem Verstorbenen "reden". Es gibt in einer Erfolgsschule sogar die audrückliche Empfehlung, sich in wichtigen Entscheidungen einen Rat von berühmten Weisen vorzustellen, die man dann im Tagtraum zu seiner Entscheidung befragen kann. Man kann ihren Antworten lauschen. Aber auch das ist reine Fantasie, genau wie die Vorstellung von der verstorbenen ewigen Oma oder dem ewigen Vater usw.
Klaus
 
 
Traum:   Das Einzelbett    
(vom 11.03.2008)
Hallo Klaus,

ich träume vermehrt, von fremden Wohnungen. Wem die Wohnungen gehören weiß ich nicht. Der Baustil ist alt, sie sind auch nicht besonders schön, manche sogar eher renovierungsbedürftig. Auch die Einrichtungen sind nicht nach meinem Geschmack, sondern bieder und einfach. Ich kann mich in den Wohnungen frei bewegen.
Gestern Nacht träumte ich wieder von so einer Wohnung. Ich öffnete eine Tür und sah ein Schlafzimmer.
Es standen nur 2 ganz einfache Einzelbetten aus Holz darin. Sie standen nicht nebeneinander, sondern Kopf an Kopf. Das hintere Bett war leer. Im vorderen Bett lag ein Mann (im wahren Leben haben wir uns vor Monaten ineinander verliebt, sind aber kein Paar) und seine Freundin/Exfreundin. Sie lag mit dem Kopf am Kopfende, sein Kopf am Fußende.
Sie schlief. Er schaute mich leicht verschlafen an- sehr liebevoll.
Ein Dritte Person/ ein Mann saß zwischen den beiden in der Mittedes Bettes, Füße auf dem Boden, stützte seine Arme auf den Oberschenkeln, die Hände vor dem Gesicht. Er blickte nur kurz auf und sah mich an. Dann legte er sein Kopf wieder in seine Hände.
Die nächste Einstellung: die beiden Männer waren weg. Sie lag noch im Bett unter der Bettdecke und sah mich mit großen Augen an, leicht erschrocken, fraglich.
Ich stand die ganze Zeit nur an der Tür. Es wurde auch nichts gesprochen.
Dann wachte ich auf...
 
   Deutung:  
Hi,
heute nacht hatte ich einen sehr merkwürdigen Traum! Irgendwie wußte ich, dass mir plötzlich Niere feht obwohl kein Grund besteht warum eine Niere entfernt werden sollte. So wie Organklau! Aber ganz sicher war ich mir nicht, erst als es mir gesundheitlich immer schlechter ging und ich mir sagte, jetzt wird es Zeit einen Arzt aufzusuchen,sonst kann es für dich gefährlich werden. Jedenfalls gehe ich dann zum Arzt und stehe im Behandlungszimmer und merke dass ich langsam immer schwächer werde. Ich habe dann im Traum sehr schnell und intensiv geatmet und wurde langsam ohnmächtig. Irgendwie habe ich geglaubt nun sei es aus! Dann bin ich aufgewacht. Eigentlich ein ziemlicher Alptraum aber doch gar nicht so schlimm, dass ich Angst davor hatte!

 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, hmm, ein merkwürdiger Zustand, in dem du dich da befindest. Eine Wohnung kennzeichnet normalerweise den inneren Zustand, in dem man sich befindet. Bei dir herrscht irgendwie innerlich eine große Unklarheit und auch Unsicherheit. Ist der Zustand, in dem du dich zur Zeit befindest, in Ordnung? Es scheint nicht so ganz der Fall zu sein. Das Bett ist ein intimer Ort. Hier sollte man für sich oder mit den Leuten sein, die zu einem gehören. Da halten sich aber noch andere Personen auf. Eine Exfreundin, die dir offenbar durch den Kopf geht. Dein Freund scheint selbst in dir diese Unsicherheit zu erzeugen mit seinem Verhalten. Er lächelt dich zwar liebevoll an, ist aber mit einer anderen Frau im Bett. Zwar irgendwie getrennt, aber doch irgendwie auch zusammen. Kein schöner Zustand. Es fehlt ihm an Eindeutigkeit und Klarheit. Und das ist denn auch verständlich. Du weißt nicht so recht, was du mit dem jetzigen Zustand anfangen sollst. So ganz gut findet dein Traum-Ich diesen Zustand nicht. Du selbst kommst in deinem Traum gar nicht so richtig als Person vor. Du erwartest eigentlich mehr, aber du traust dich nicht, es zu sagen. Du bist dir vielleicht selbst nicht so hundertprozentig sicher. Du schaust dir das Schauspiel eher an. Passiv. Läßt es geschehen. Der Mann erscheint dir irgendwie gebunden. Anders kannst du sein Verhalten nicht erklären. Du magst ihn, zweifellos, aber irgendwie erscheinen dir die Umstände ein bißchen ungeklärt. Der Mann ist dir noch nicht vertraut. Der Traum drückt die etwas verworrene emotionale Situation aus. Ein weiterer Mann nimmt eine sehr nachdenkliche Geste ein. Da besteht noch Unklarheit, will er sagen. Er stellt eine Weichenstellung dar, eine offene Option. Die andere Frau zeigt ebenfalls an, dass das Vertrauen noch nicht sehr groß ist. Dein Traum-Ich benutzt die Frau, um dir die noch vorhandene Distanz zu deinem Freund zu verdeutlichen.
Ich schätze, da ist also noch Klärungsbedarf, wie du verfahren möchtest, sodass du dich wieder in dir selbst heimisch fühlst und dich nicht zu sehr in dir fremden Umständen und Umgebungen aufhälst. Besteht eine langfristige Perspektive in einer Weise, dass du zu deiner eigenen Wohnung (deinen eigenen Bedürfnissen) findest und diese mit mehr Zufriedenheit dauerhaft leben kannst und willst?
Klaus
 
 
Traum:   Vater springt vom Hochhaus    
(vom 11.03.2008)
Hallo,
ich habe heute Nacht geträumt, dass mein Vater bei uns im Wohnort vom Hochhaus gesprungen ist. Keiner konnte ihn davon abhalten. Meine ganze Familie war vor Ort. Ich hab ihn auch fallen sehen, er ist dann seitlich aufgekommen. Ich hab ihn dann auch da unten liegen sehen, er sah nicht verletzt aus, also kein Blut etc. Zum Schluß lag er dann auf dem Rücken und hat nochmal den Daumen so hochgehalten (so nach dem Motto: "Alles ok") Alle haben gelacht und geklatscht. Und dann war er tot. Ich bin auch zwischendurch kurz mal wach geworden und hab dann aber genau den selben Mist weiter geträumt.
Heute Morgen war ich richtig durch den Wind. Bitte um Deutung.
Liebe Grüße Mareike
 
   Deutung:  
Liebe Mareike, das ist ja wirklich eine merkwürdige Reaktion des Vaters. Die ganze Familie schaut zu. Und er macht sich irgenwie zum Affen. Mit tödlichem Ausgang. Ein Vater verkörpert Autorität, Schutz, Gewissen, Motivation, Antrieb, Zielgerichtetheit, Verantwortung, Rückgrat, Vernunft, Klarheit im Handeln. Im Traum kommen diese positiven Aspekte zu Fall. Die Autorität ist angekratzt durch das unvernünftige merkwürdige Verhalten. Seine Vorbildfunktion wird durch eine absolut idiotische Verhaltensweise drastisch zerstört, die Autorität vom Sockel gestoßen. Es ist so, als ob eine eine von vorn herein aussichtslose, und zum Scheitern verurteilte, aber partout gewollte Handlung noch einmal überdacht werden sollte, denn sie führt zum Misserfolg, wenn sie nicht sorgfältig überlegt wird. Vernunft ist angesagt. Sturheit führt zum Verlust. Als ob jemand mit dem Kopf durch die Wand will. Vielleicht du, vielleicht jemand in deiner Umgebung. Also nicht impulsiv handeln, sondern mit Sorgfalt. Zur Zeit scheint etwas zu geschehen wider die Vernunft. Oder so etwas steht bevor. Also, Ruhe bewahren, durchatmen, und mit vernünftigen Argumenten vorgehen. Der Sockel ist gefallen. Jetzt musst du das Zepter übernehmen. Autorität allein hilft nicht mehr. Vernunft, Selbständigkeit und klare eigene Ziele sind jetzt gefragt. Bisher war die Familie wegen des autoritären Verhaltens des Vaters mehr zum Zuschauen verurteilt. Jetzt mußt du selbst die oben aufgezählten positiven väterlichen Eigenschaften in dir stärken.
Klaus
 
 
Traum:   Allee    
(vom 04.03.2008)
Ich bin in einem Lokal mit meiner Mutter, sie ist dort mit ihren Freundinnen. Meine Mutter wird von ihrer Freudinn verbal angegriffen. Ich setzte mich für meine Mutter ein und "fahre der Freundin über den Mund". Meine Mutter ist etwas traurig und weint leicht.Ich bin stolz, mich für sie eingesetzt zu haben- fühle mich aber irgendwie auch schlecht. Dannach gehen meine Mutter und ich vor dem Lokal auf die Strasse, es ist Abend/etwas dunkel. Direkt rechts, an einer Strassenecke, stellen wir uns auf den Bürgersteig, die Situation ist etwas bedrohlich, da Autos ab und zu ziemlich nah an uns vorbeifahren.
Wir waren dort nicht die ganze zeit alleine, kurzfristig waren andere Person dabei..(?)

Dann, auf einmal, ist die Situation nicht mehr "bedrohlich", wir gehen eine Allee entlang, mit grossen, dichten, im Wind rauschenden Laubbäumen..Die Farben sind braun, gelb und gold. Ich fühle mich besser...es ist ein schönes Bild, wie wir dort langgehen- aber ein bisschen fühle ich mich wieder bedroht...Auf beiden Seiten stehen die Bäume sehr dicht nebeneinander. Sie sind stark und schön, alle ziemlich gross, manche ein bisschen kleiner- aber alle ziemlich hoch. Sie sind dicht mit Blättern bewachsen. Man hört nur das, mehr oder weinger, leise Rauschen der Blätter (kein Vogelgezwitscher etc.).
Meine Aufgaben (evtl. auch die meiner Mutter?) ist es, diese Bäume zu beschneiden/stutzen, und mein Empfinden ist, da es so eine lange und dichtbewachsene Alee ist, ist das sehr viel Arbeit und kaum zu machen...ich beschliesse nicht gleich anzufangen zu arbeiten, sondern
meine Mutter und ich gehen einvernehmlich diese Allee entlang, welche soweit das Auge reicht, geht. Es ist hell, aber auch ein wenig schattig/schummerig(angenehm) und der (Sommer)wind rauscht durch die vielen Blätter der ganzen Bäume.

Als ich aufwachte hatte ich das Gefühl, dass dies einerseits ein sehr angenehmer Traum war..aber auch ein wenig unangenehm...
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, du verteidigst deine Mutter und das gibt dir Genugtuung. Deine Mutter ist traurig und weint etwas. Da deine Mutter hier aber sonst selbst abgesehen vom Weinen kaum spezifiziert in Erscheinung tritt, liegt es nahe, die Mutter als Symbol zu deuten. Mutter steht für das Nährende, das Weibliche, das Gebärende, das "Mutterglück". Es handelt sich daher um einen Traum, bei dem das Fürsorgliche, das Beschützende, im Vordergrund steht. Auch das Verteidigen deiner Mutter ist ein Akt des Beschützens. Man könnte denken, dass du das Fürsorgliche und Beschützende gegen fremde Einflüsse, die dem entgegengerichtet zu sein scheinen, verteidigen musst. Das kann auch traurig machen. Man könnte sich vielleicht auch manchmal etwas einsam fühlen. Aber du fühlst dich sehr stark und sehr gut damit und verteidigst es gegen scheinbare Besserwisser.
Vorbeifahrende Autos sind ebenfalls bedrohlich und stören diese liebevolle Einheit mit dem mütterlichen Prinzip bzw. mit deiner Mutter.
Aber auch hier findet dein Traum-Ich einen positiven Weg. Eine Allee mit schönen Bäumen. Das Fürsorgliche, Beschützende, Mütterliche kann jetzt gelebt und genossen werden. Der Weg ist frei.
Bäume stehen für Entwicklung, für Natur, für Leben, für Entfaltung. Die Bäume werden von dir als lustvoll und schön erlebt. Sie stehen allerdings auch etwas dicht und wirken bedrohlich. Außerdem scheint eine schier kaum zu bewäl